Schlagwort: VdM Hessen

Musikpädagogik gehört zum Recht auf Kunst und Kultur

Presseinformation vom 11.11.2019

Musikpädagogik gehört zum Recht auf Kunst und Kultur

Das Kuratorium beim Verband deutscher Musikschulen Hessen (VdM Hessen) hat im Landtag über aktuelle Fragen der musikpädagogischen Arbeit diskutiert. Renommierte Wissenschaftler sprachen in Wiesbaden über „Persönlichkeit und Musizierenlernen, Kulturelle Bildung und Digitalisierung“.

Wie beeinflussen Digitalisierung, Inklusion und barrierefreie Teilhabe an Kultureller Bildung die musikpädagogische Arbeit der öffentlichen Musikschulen? Mit dieser Frage beschäftigte sich eine Podiumsdiskussion des Kuratoriums beim Verband deutscher Musikschulen Hessen (VdM Hessen) am 22. Oktober 2019 im Hessischen Landtag.

Wichtiges Fazit angesichts der laufenden öffentlichen Debatte um Digitalisierung in der Bildung: Das analoge Musizieren auf etablierten Instrumenten und das virtuelle Musizieren mit digitalen Medien sollten keinesfalls gegeneinander ausgespielt werden. Denn beide Welten des Musizierens bieten eine spezifische Erlebnis- und Erfahrungsdimension. Deshalb sei die digitale Auseinandersetzung mit Musik als Erweiterung des Musikunterrichts zu verstehen, nicht als Konkurrenz zu diesem. Allerdings ist eine pädagogische Begleitung notwendig, damit Kinder und Jugendliche einen kritischen, selbstbestimmten Umgang mit den digitalen Möglichkeiten erlernen.

Die Teilnehmer der Diskussionsveranstaltung mit dem Titel „Persönlichkeit und Musizierenlernen, Kulturelle Bildung und Digitalisierung“ waren Professor Dr. Wolfgang Schneider (Direktor des Institutes für Kulturpolitik der Stiftung Universität Hildesheim), Professorin Dr. Maria Spychiger (Professorin für Empirische Musikpädagogik an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main) und Professor Udo Dahmen (Künstlerischer Direktor und Geschäftsführer des Fachbereichs Populäre Musik an der Popakademie Baden-Württemberg in Mannheim). Moderatorin des Abends war Dr. Gabriele König, Fachbereichsleiterin Kultur der Stadt Krefeld.

Als inhaltlicher Impulsgeber des Abends sprach Professor Schneider über die kulturpolitischen Grundlagen für das Musizieren als wesentlichem Ausdruck kultureller Bildung. Er leitete anschaulich das Recht auf Kunst und Kultur aus der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“, dem „UN-Übereinkommen über die Rechte der Kinder“ und der „UNESCO-Konvention über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen“ ab.

In der Konsequenz forderte Schneider daher die deutliche Stärkung der kulturellen Bildungsfächer wie beispielsweise Musik, Kunst und Theaterspiel im Bildungssystem. Diese müssen ähnlich den sogenannten MINT-Fächern (Mathematik, Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften und Technik) als Set differenzierter Kultureller Bildungsfächer wahrgenommen werden. Denn sie böten einen unersetzlichen, persönlichkeitsbezogenen Gegenpol zu oft einseitig theoriebetonten MINT-Unterrichtsfächern.

Eröffnet hatten den Abend Karin Müller, Vizepräsidentin des Hessischen Landtages mit einem Grußwort und Professor Dr. Joachim-Felix Leonhard, Vorsitzender des Kuratoriums beim VdM Hessen mit einer thematischen Einleitung. Der ehemalige Staatssekretär des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst wurde vor wenigen Tagen in Berlin zum Ehrenmitglied des Deutschen Musikrates gewählt. Er stellte die Intension des Kuratoriums vor, das sich als Plattform für die Zusammenführung von Persönlichkeiten aus Kultur und Politik, Hochschulen, Medien und Wirtschaft versteht. Ziel dieser Aktivität ist es, die Arbeit des VdM Hessen in Bezug zu setzen zu aktuellen gesellschaftlichen Fragen wie Integration, Inklusion und kultureller Vielfalt.

Einen Einblick in seine Unterrichtspraxis im digitalen Klassenzimmer und der damit verbundenen Arbeit mit Laptop und Tablet gab der Mannheimer Producer, Composer und Audio-Engineer Jonas Mengler. Er zeigte den Spannungsbogen zwischen der schlichten Digitalisierung von Musikinstrumenten und der Entwicklung digitaler Medien als eingeständiger bzw. neuartiger Musikinstrumente auf.

In seinem Schlusswort am Ende eines lebhaften und vielschichtigen Diskussionsabends zog Professor Dr. Leonhard ein kritisches Fazit, in dem er die schlechte finanzielle Situation der öffentlichen Musikschulen plastisch beschrieb. Seine Mahnung: Letztlich werde eine bildungspolitisch zielführende Digitalisierung in der musikalischen Bildung ohne den Erhalt und vor allem den Ausbau entsprechender kultureller Bildungseinrichtungen wie der öffentlichen Musikschulen nicht denkbar sein.

Die Podiumsdiskussion richtete sich an Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte der allgemeinbildenden Schulen und der öffentlichen Musikschulen sowie an politische Entscheidungsträger aller Ebenen aus dem ganzen Bundesland.

Weitere Informationen unter:

Verband deutscher Musikschulen in Hessen – VdM Hessen
Dr. Hans-Joachim Rieß (Landesgeschäftsführer)

Rheinstrasse 111
65185 Wiesbaden

Fon: (0611) 341 868 60
Fax: (0611) 341 868 66

E-Mail :buero@musikschulen-hessen.de
Internet. www.musikschulen-hessen.de


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Anmeldung zu den Fortbildungen 2020

Podiumsdiskussion des Kuratoriums beim VdM Hessen am 22. Oktober 2019

Pressemitteilung vom 28.08.2019

Podiumsdiskussion des Kuratoriums beim VdM Hessen am 22. Oktober 2019

Auf Einladung des Kuratoriums im Verband deutscher Musikschulen Hessen – VdM Hessen diskutieren am 22. Oktober 2019 in Wiesbaden Vertreter renommierter Hochschulen über den Themenkomplex „Persönlichkeit und Musizierenlernen, Kulturelle Bildung und Digitalisierung“. Die verbindliche Anmeldung für die kostenfreie Veranstaltung ist notwendig, und ab jetzt auf dem entsprechenden Portal der Website des VdM Hessen unter www.musikschulenhessen möglich.

Die musikpädagogische Arbeit der öffentlichen Musikschulen steht heute im Spannungsfeld so verschiedener Faktoren wie Digitalisierung, Inklusion und barrierefreier Teilhabe an Kultureller Bildung. Mit den großen Möglichkeiten und den entsprechenden Herausforderungen beschäftigt sich eine Podiumsdiskussion des Kuratoriums beim Verband deutscher Musikschulen Hessen – VdM-Hessen. Die Veranstaltung unter dem Titel „Persönlichkeit und Musizierenlernen, Kulturelle Bildung und Digitalisierung“ findet am 22. Oktober 2019 von 18 bis 19:30 Uhr in der Eingangshalle des Plenargebäudes des Hessischen Landtags, Wiesbaden statt. Der Eintritt ist kostenfrei, allerdings ist eine verbindliche Anmeldung auf dem entsprechenden Portal der Website des VdM Hessen unter www.musikschulenhessen erforderlich.

Den Abend eröffnet Professor Dr. Joachim-Felix Leonhard, der Vorsitzende des Kuratoriums beim VdM-Hessen. Professor Dr. Wolfgang Schneider (Universität Hildesheim) führt sodann mit einem Impulsvortrag in das Thema ein, das der Mannheimer Producer, Composer und Audio-Engineer Jonas Mengler mit seinen unterrichtspraktischen Erfahrungen aus dem „digitalen Klassenzimmer“ vertieft.

In der Podiumsdiskussion wird Wolfgang Schneider den Themenkomplex des Abends dann gemeinsam mit Professorin Dr. Maria Spychiger (Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, Frankfurt am Main) und Professor Udo Dahmen (Popakademie Baden-Württemberg, Mannheim) unter der Moderation von Dr. Gabriele König (Fachbereisleiterin Kultur der Stadt Krefeld) beleuchten. Daran schließt sich eine Diskussion mit dem Publikum an.

Das Kuratorium beim VdM Hessen hat sich im Februar 2018 konstituiert. Ihm gehören 19 Persönlichkeiten aus Kultur und Politik, Hochschulen, Medien und Wirtschaft an, die den Verband beraten und als Multiplikatoren für die Belange der Musikpädagogik in die Gesellschaft des Landes Hessen hinein wirken. Zu den Kernaufgaben des Gremiums gehört es, die Arbeit des VdM Hessen in einen Bezug zu setzen zu aktuellen gesellschaftlichen Themen wie Integration, Inklusion und kultureller Vielfalt.

Weitere Informationen unter:

Verband deutscher Musikschulen in Hessen – VdM Hessen
Dr. Hans-Joachim Rieß (Landesgeschäftsführer)

Rheinstrasse 111
65185 Wiesbaden

Fon: (0611) 341 868 60
Fax: (0611) 341 868 66

E-Mail :buero@musikschulen-hessen.de
Internet. www.musikschulen-hessen.de


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Downloads Kampagne VdMH 2019

Liebe Verantwortliche für die Öffentlichkeitsarbeit an Ihrer Musikschule,

in diesem Download-Bereich finden Sie grafisch gesetzte Vorlagen von acht Kampagnenmotiven für die Öffentlichkeitsarbeit Ihrer Musikschule vor Ort. Sie finden druckfertige Plakate und Flyer, Sie finden Vorlagen für den Anhang an Ihre E-Mails, Sie finden Vorlagen in den Formaten pdf und jpg.

Alle Vorlagen im Format pdf sind vorgesehen als Ausdruck in Ihrer Musikschule oder in einem  Copyshop Ihres Vertrauens.

Mit Klick auf das jeweilige Motiv öffnet sich ein neues Browserfenster. Dort können Sie den Download bequem starten. Bitte melden Sie sich, wenn Sie Fragen haben.

Wir freuen uns, wenn Sie die Vorlagen verwenden. Über eine kurze Nachricht, was Sie wann und wo eingesetzt haben, würden wir uns sehr freuen.

Ihre Geschäftsstelle des Verbandes deutscher Musikschulen, Landesverband Hessen e.V.

Plakat DIN A3 | Format pdf zum Ausdrucken oder für den Copyshop

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Bitte beachten Sie Urheberrechte und die Nutzungsrechte. Die exklusiven Nutzungsrechte liegen beim VdM Hessen und seiner dort organisierten VdM Musikschulen. Die Erwähnung des Urhebers im Rahmen Ihrer Kommunikation vor Ort ist NICHT erforderlich.

Einladung zur Podiumsdiskussion am 22. Oktober 2019

Persönlichkeit und Musizierenlernen, Kulturelle Bildung und Digitalisierung

Podiumsdiskussion des Kuratoriums beim Verband deutscher Musikschulen Hessen – VdM Hessen

für Eltern, Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte sowie politische Entscheidungsträger aus Kommune und Land

Dienstag, 22. Oktober 2019
18:00 Uhr bis 19:30 Uhr
Hessischer Landtag, Wiesbaden
Eingangshalle des Plenargebäudes in der Grabengasse
Einlass ab 17:30 Uhr

Begrüßung
Prof. Dr. Joachim-Felix Leonhard
Staatssekretär a. D. | Vorsitzender des Kuratoriums beim VdM Hessen

Auf dem Podium
Prof. Dr. Maria Spychiger
Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main

Prof. Udo Dahmen
Popakademie Baden-Württemberg, Mannheim

Prof. Dr. Wolfgang Schneider
Institut für Kulturpolitik der Stiftung, Universität Hildesheim

Moderation
Dr. Gabriele König
Fachbereichsleiterin Kultur der Stadt Krefeld

Anschließende gemeinsame Diskussion

Die Teilnahme ist kostenlos. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Ihre verbindliche Anmeldung bis zum 30. September 2019 beim VdM Hessen ist erforderlich.

Hessischer Landtag, Wiesbaden | Eingangshalle des Plenargebäudes in der Grabengasse

Quelle: https://hessischer-landtag.de/sites/default/files/scald/files/Architektur-und-Geschichte-web.pdf

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Pressemitteilung

Podiumsdiskussion des Kuratoriums beim VdM Hessen am 22. Oktober 2019

Anmeldung zur Podiumsdiskussion am 22. Oktober 2019

Meine Anmeldung zur Podiumsdiskussion am Dienstag, den 22. Oktober 2019 (Pflichtfeld)

Die Anmeldung ist verbindlich und höchstpersönlich. Es gilt das Windhundverfahren.

Wir würden gerne wissen (freiwillig)

Ich bin Mutter/Vater einer/eines Musikschschülerin/MusikschülersIch bin Musikschschülerin/MusikschülerIch arbeite als Leitung/Lehrkraft an einer MusikschuleIch bin ein/e politische/r Entscheidungsträger/inIch bin ein/e Vertreter/in der PresseIch zähle mich zur interessierten Öffentlichkeit

WICHTIG! Ihre Anmeldung wird nur versendet, wenn Sie bei Zustimmung den HAKEN SETZEN. Vielen Dank.

Meine Zustimmung

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Sollte Ihre Anmeldung keine Berücksichtigung erfahren, so erhalten Sie eine separate E-Mail.

Anmeldung zu den Fortbildungen 2019

Servicestelle Musikerziehung Hessen

Der Verband deutscher Musikschulen, Landesverband Hessen e.V. ist anerkannter Projektträger für die SMH – Servicestelle Musikerziehung Hessen. Die Anerkennung erfolgte durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst. Die Grundlage der Arbeit der SMH ist der Bildungsplan und Erziehungsplan für Kinder bis 10 Jahren in Hessen.

Ziele

  • Die SMH vernetzt als landesweites Kompetenzzentrum. Die Musikerziehung und die musikalische Bildung im vorschulischen und schulischen Bereich.
  • Die SMH bietet Information und umfassende Beratung. In fachlichen, organisatorischen und personellen Angelegenheiten.
  • Die SMH moderiert, akzentuiert und verstärkt. In gewachsenen kulturellen Infrastrukturen der bewährten Einrichtungen und ihrer Leistungen.

Inhalte

  • Die SMH berät Kindertagesstätten, Grundschulen und ganztägig arbeitenden Schulen und deren Träger.
  • Die SMH plant und führt Kooperationsprojekte mit musikalischen Bildungsträgern durch.
  • Die SMH berät in Fragen der Qualifikation externer Anbieter. Für musikalische Bildung und Erziehung.
  • Die SMH verbessert die Rahmenbedingungen musikalischer Bildung und Weiterbildung. Über die Bildungsarbeit und Erziehungsarbeit der Bildungseinrichtungen hinaus.
  • Die SMH fördert und vernetzt die Partner der Musikerziehung. In Fragen der Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung von Musikerziehung
  • Die SMH unterstützt die Entwicklung gemeinsamer Aufgaben und Zielvorstellungen.
  • Die SMH erarbeitet Fortbildungskonzepte und Weiterbildungskonzepte für die Multiplikatoren.
  • Die SMH initiiert, erprobt und entwickelt neue musikpädagogische Modelle.
  • Die SMH fördert den Erfahrungsaustausch im Rahmen von Tagungen, Symposien und Kongressen.

Qualitätskriterien musikalischer Bildungsangebote

Die SMH empfiehlt bei der Beratung und Bewertung von Unterrichtsangeboten und Projektangeboten:

Prüfen Sie die musikpädagogische Qualifikation der Lehrkräfte entsprechend den Richtlinien des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst. Mögliche Nachweise der musikpädagogischen Qualifikation sind

  • das Zeugnis der Diplommusiklehrerprüfung
  • die staatliche Prüfung als Musiklehrer
  • die erste Staatsprüfung für das Lehramt an öffentlichen Schulen
  • der erfolgreichen Abschluss als hauptberuflicher Kirchenmusiker, Diplommusiker und künstlerische Reifeprüfung
  • im Einzelfall auch langjährige praktische Erfahrung

Prüfen Sie die Qualität des musikalischen Bildungsangebotes entsprechend den Thesen des Deutschen Musikrates.

  • Freude an Musik wecken. Durch eigene und gemeinsame Musizierpraxis (Singen, Tanzen, Instrumentalspiel), vielfältige Hörerlebnisse und Hörerfahrungen, eigenes musikalisches Gestalten und Erfinden.
  • Das Hören fördern, sensibilisieren und differenzieren. Und das Sehen, Tasten, Schmecken, Riechen.
  • Wissen im Zusammenhang vermitteln. Die sinnlich konkrete Erfahrung von Musik in Verbindung mit deren Entstehung, Struktur und Gebrauch.
  • Zum Musizieren und Singen anregen. Die Beschäftigung mit Musik erweitern und vertiefen. Auch außerhalb des Unterrichts und der Schule.
  • Die Vielgestaltigkeit der Musik erschließen. Insbesondere in der Neuen Musik, der Populären Musik, der Musik außereuropäischer Kulturen. Musik mit ihren historischen Einschlüssen und ihren aktuellen Gestaltungen.
  • Die Vernetzung von Musik darstellen. Mit anderen Denkformen und Tätigkeitsformen.
  • Die eigene Musikkultur verstehen lernen. In Geschichte und Gegenwart.
  • Musikalischer Bildungsplan und Erziehungsplan für Kinder bis 10 Jahren

Der VdM Hessen ist der Herausgeber des Musikalischen Bildungsplans und Erziehungsplans. Dieser bietet bereits die Möglichkeit konkreter Ausformungen der Unterrichtsangebote und Projektangebote entlang der Qualitätskriterien musikalischer Bildungsangebote.

Kontakt

Sie erreichen uns per Telefon und E-Mail. Bei Bedarf beraten wir Sie gerne persönlich vor Ort. Ihnen stehen der Landesgeschäftsführer und die Mitglieder des Landesvorstandes des VdM Hessen zur Verfügung.

Verband deutscher Musikschulen, Landesverband Hessen e.V.
Partner im Bündnis für Musikunterricht in Hessen

Dr. Hans-Joachim Rieß
Landesgeschäftsführer

Rheinstraße 111
65185 Wiesbaden
Fon: (0611) 34 18 68 60
Fax: (0611) 34 18 68 66
buero@musikschulen-hessen.de
www.musikschulen-hessen.de

Führungsakademie

Die Bildungsangebote der Führungsakademie sind zentraler Bestandteil des Fortbildungsprogramms des VdM Hessen. Der VdM Hessen bietet den öffentlichen Musikschulen in seiner Führungsakademie umfangreiche Fortbildungen zum Kulturmanagement einer Musikschule an.

Die Führungsakademie steht für fundiertes und überzeugendes Musikschul-Management. Ihre Angebote richten sich an

  • Musikschulleiterinnen und Musikschulleiter
  • Zweigstellenleiterinnen und Zweigstellenleiter
  • Fachbereichsleiterinnen und Fachbereichsleiter

Die Führungsakademie baut ihr Angebot beständig aus. Die Themen:

  • Kultur, Politik und Wirtschaft
  • Planung und Steuerung
  • Organisation und Personalführung
  • Kulturfinanzierung und Kulturförderung
  • Kulturmarketing
  • Recht

Die öffentlichen Musikschulen wirken aktiv mit an der Entwicklung der Angebote der Führungsakademie.

  • Jedes Jahr werden zwei neue Themenbereiche vorgestellt. Im Rahmen der Herbsttagung des VdM Hessen.
  • Die neuen Themenbereiche werden im Frühjahr und Herbst des Folgejahres in Wochenendseminaren vertieft.

Das Konzept der musikalischen Bildung an öffentlichen Musikschulen

Das Spektrum der Arbeit der öffentlichen Musikschulen im VdM

  • Öffentliche Musikschulen fördern die musikalische Arbeit in der Breite – von Anfang an, für jeden Leistungsstand, für jedes Alter.
  • Öffentliche Musikschulen fördern die künstlerischen Leistungsspitzen – für besonders begabte und interessierte Schülerinnen und Schüler.

Beide Aufgaben – die Förderung in der Breite und an die Spitze – bedingen sich wechselseitig.

Ohne Breite gibt es keine Spitze. Beide Aufgaben ergänzen sich hervorragend. Nur wer Breite und Spitze zusammen denkt, öffnet jeder Schülerin und jedem Schüler den individuellen Zugang zum Singen und Musizieren. Und zu individuellen Chancen und Perspektiven.

Niemand muss, jede und jeder kann eine Spitzenmusikerin und Spitzenmusiker werden.

Aber alle können musikalisch werden. Jede Schülerin und Jeder Schüler geht ihren und seinen individuellen musikalischen Weg. In ihrem und seinem Tempo. Im Einklang mit ihren und seinen Bedürfnissen, Neigungen und Talenten. Mit unseren hochqualifizierten Musikpädagoginnen und Musikpädagogen.

Die Mitglieder des Kuratoriums beim VdM Hessen

Lothar R. Behounek, M.A.

Dr. Evelyn Brockhoff

Prof. Udo Dahmen

Wolfgang Diefenbach

Michael Eberhardt

Dr. Christiane Ehses

Prof. Dr. Werner Jank

Norbert Kartmann, Präsident des Hessischen Landtags a. D.

Dr. Gabriele König

Prof. Dr. Joachim-Felix Leonhard, Staatssekretär a. D.

Dr. Manuel Lösel

Walter Renneisen

Dr. Hans-Joachim Rieß

Prof. Dr. Michael Ronellenfitsch

Prof. Dr. Wolfgang Schneider

Dr. Heinz-Dieter Sommer

Volkhard Stahl

Dr. Thomas Stöhr

Dr. Thomas Wurzel

Wahlen 2018 – Bezirkssprecherinnen und Bezirkssprecher

Die Bezirkssprecherinnen und Bezirkssprecher gehören mit den geschäftsführenden Mitgliedern zum erweiterten Landesvorstand des VdM Hessen.

Die Bezirkssprecherinnen und Bezirkssprecher in der aktuellen Amtsperiode:

  • Judith Portugall, Musikschule Heppenheim
  • Ingo Negwer, Leiter der Musikschule Seligenstadt-Hainburg-Mainhausen
  • Thomas Albrecht, Leiter der Musikschule Hünstetten
  • Christoph Möller, Leiter der Musikschule Schöneck-Nidderau
  • Katja Marauhn, Leiterin der Musikschule Gießen
  • Inga Klöpfel, Leiterin der Musikschule Schwalm-Eder