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Kulturelle Bildung in der digitalen Welt – diskutieren Sie mit!

Pressemitteilung vom 29. September 2022

Online-Vortrag mit Diskussion am 2. November 2022
Kulturelle Bildung in der digitalen Welt – diskutieren Sie mit!

Digitaler Musikunterricht – in der Corona-Pandemie wurde er in vielen Musikschulen Realität. Was damals schnell improvisiert werden musste, das sollten wir heute reflektieren. Haben wir die richtigen Methoden eingesetzt? Wen erreichen wir damit und wen nicht? Wen überfordert es? Neben pädagogischen Fragen stellen sich auch ethische und soziale: Wer hat Zugang zur digitalen Welt? Wen diskriminiert sie? Welche Verantwortung haben wir beim Einsatz digitaler Mittel?

Auf einer Online-Podiumsdiskussion will das Kuratorium beim Verband deutscher Musikschulen in Hessen (VdM Hessen) am Mittwoch, 2. November diesen Fragen nachgehen. Prof. Ulrich Hemel, Direktor des Weltethos-Instituts Tübingen, leitet die Veranstaltung mit einem Vortrag zur „Kritik der digitalen Vernunft – Warum Humanität der  Maßstab sein muss“ ein. Anschließend haben die Zuschauer die Möglichkeit, zusammen mit Prof. Hemel sowie den beiden Mitgliedern des Kuratoriums Dr. Christiane Ehses (Stellvertr. Vorsitzende des Hessischen Volkshochschulverbandes) und Prof. Dr. Wolfgang Schneider (Emeritus für Kulturpolitik der Stiftung Universität Hildesheim) zu diskutieren, welche neuen Möglichkeiten sich durch eine reflektierte Digitalität in der kulturellen Bildung und der darin aufgehobenen Musikpädagogik ergeben.

Vortrag und Online Podiumsdiskussion finden am 2. November 2022 von 16.30 Uhr bis 18.00 Uhr statt. Die Veranstaltung wird per Zoom unter https://bit.ly/3Pn1JNm übertragen.

Bringen Sie Ihre Fragen und Anmerkungen per schriftlichem Chat in die Diskussion ein. Um eine vorherige Anmeldung unter projektbuero-smh@musikschulen-hessen.de wird gebeten.

Die Online-Veranstaltung ist Teil der Herbsttagung des VdM-Hessen. Die Präsenz-Tagung
(2. Bis 4. November 2022 in Vöhl/Oberorke) steht unter dem Titel „Öffentliche Musikschule: Digitale Lebenswelten – gelingende Musikpädagogik“ und beschäftigt sich drei Tage lang mit aktuellen Themen des Musikunterrichts und insbesondere dem Spannungsfeld von Präsenz-, Hybrid- und Distanzunterricht.

Hier finden Sie die Pressemitteilung als pdf.


Weitere Informationen unter:

Verband deutscher Musikschulen, Landesverband Hessen e.V.
Dr. Hans-Joachim Rieß (Landesgeschäftsführer)

Rheinstraße 111
65185 Wiesbaden

Tel.: (0611) 34 18 68 60
Fax.: (0611) 34 18 68 66

E-Mail: buero[at]musikschulen-hessen.de
Internet: www.musikschulen-hessen.de

hr2 kultur | Susanne Pütz im Gespräch mit Hans-Joachim Rieß

Nach den Sommerferien starten nicht nur die Schulen wieder mit dem Unterricht, auch die Musikschulen legen wieder los. Singen, Musizieren oder Tanzen – das alles bieten Musikschulen. Sie sind Orte, an denen nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene willkommen sind, sagt Hans-Joachim Rieß, Geschäftsführer des Verbandes Deutscher Musikschulen in Hessen.

Denn Musikschulen sind vielfältig, nachhaltig und vor allem – für alle da! Dr. Hans-Joachim Rieß spricht unter anderem darüber, welche Angebote Musikschulen parat haben und warum es sich lohnt, unabhängig vom Alter den Weg in eine Musikschule zu finden.

hr2-kultur, “Musikland Hessen”, 03.09.2022, 15:00 Uhr.

Quelle: https://www.hr2.de/podcasts/hans-joachim-riess,audio-71418.html

Hier können Sie den Podcast nachhören: Susanne Pütz im Gespräch mit Hans-Joachim Rieß

Bei Klick auf den Link öffnet sich ein neues Fenster. Dort starten Sie den Podcast mit Klick auf das Bild. Viel Freude beim Hören!

Gelingender Musikunterricht in digitalen Welten

Pressemitteilung vom 28. Juli 2022

Vorankündigung: 2. November 2022 per Zoom

Gelingender Musikunterricht in digitalen Welten
Online-Podiumsdiskussion mit Prof. Ulrich Hemel am 2. November 2022 auf der Herbsttagung des Hessischen Landesverbandes im Verband deutscher Musikschulen

Wie alle Bereiche unseres Lebens waren auch die öffentlichen Musikschulen von der Pandemie betroffen: Musikunterricht musste ausfallen, konnte nur in Kleingruppen stattfinden oder wurde in den Distanzunterricht überführt. Heute sehen wir, dass digitale Tools einerseits eine Bereicherung des Musikunterrichts bedeuten, sich dadurch aber auch viele methodische und ethische Fragen auftun. Mit diesen Fragen beschäftigen sich die hessischen Musikschulen auf ihrer Herbsttagung vom 2. bis 4. November 2022 in Vöhl/Oberorke.

Zentral ist eine Online-Podiumsdiskussion unter dem Titel “Kritik der digitalen Vernunft – Humanität als Maßstab in der digitalen Lebenswelt der Musikpädagogik”. Im Impuls-Vortrag postuliert Prof. Dr. Ulrich Hemel, Direktor des Weltethos-Instituts Tübingen, dass die digitale Frage in vielerlei Hinsicht auch eine soziale und politische Frage ist. Gemeinsam mit Dr. Christiane Ehses (Stellvertretende Vorsitzende des Hessischen Volkshochschulverbandes) und Prof. Dr. Wolfgang Schneider (Direktor des Instituts für Kulturpolitik Universität Hildesheim) wird er anschließend auf dem Podium diskutieren, welche neuen Möglichkeiten sich durch eine reflektierte Digitalität in der kulturellen Bildung ergeben. Per Zoom-Chat können die Teilnehmer ihre Fragen einbringen.

Vortrag und Online Podiumsdiskussion finden am 2. November 2022 von 16.30 Uhr bis 18.00 Uhr statt. An der Veranstaltung kann per Zoom unter https://bit.ly/3Pn1JNm teilgenommen werden.

Um eine vorherige Anmeldung wird gebeten. Bitte nutzen Sie das in diesem Link hinterlegte Anmeldeformular.

Die Veranstaltung ist Teil der Herbsttagung des Hessischen Landesverbandes im Verband deutscher Musikschulen (VdM-Hessen). Die Tagung vom 2. bis 4. November 2022 steht unter dem Titel “Öffentliche Musikschule: Digitale Lebenswelten – gelingende Musikpädagogik” und beschäftigt sich drei Tage lang mit aktuellen Themen des Musikunterrichts und insbesondere dem Spannungsfeld von Präsenzunterricht, Hybridunterricht- und Distanzunterricht.

Hier finden Sie die Pressemitteilung als pdf.

Weitere Informationen unter:

Verband deutscher Musikschulen, Landesverband Hessen e.V.
Dr. Hans-Joachim Rieß (Landesgeschäftsführer)

Rheinstraße 111
65185 Wiesbaden

Tel.: (0611) 34 18 68 60
Fax.: (0611) 34 18 68 66

E-Mail: buero[at]musikschulen-hessen.de
Internet: www.musikschulen-hessen.de

Anmeldung zur Online-Podiumsdiskussion am 2. November 2022

    Meine Anmeldung zur Online-Podiumsdiskussion am Mittwoch, den 2. November 2022 (Pflichtfeld)

    Die Anmeldung ist verbindlich und höchstpersönlich.

    WICHTIG! Ihre Anmeldung wird nur versendet, wenn Sie bei Zustimmung den HAKEN SETZEN. Vielen Dank.

    Sie erhalten eine automatisch generierte Antwort per E-Mail, die Ihre Anmeldung bestätigt.

    Jörg Kratkey

    Jörg Kratkey ist Hauptamtlicher Stadtrat und Dezernent für Finanzen, Öffentliche Ordnung, Kultur und Erwachsenenbildung der Stadt Wetzlar. Er ist Mitglied im Hauptausschuss des Hessischen Städte- und Gemeindebundes.

    Jörg Kratkey, geb. 1967, absolvierte zunächst eine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten, der sich eine Ausbildung für den mittleren Beamtendienst anschloss. Abschließend studierte er an der Verwaltungsfachhochschule Wiesbaden mit einem Abschluss als Diplom-Verwaltungswirt (FH). Dem Abschluss folgte ein Aufbaustudium der Betriebswirtschaftslehre, ebenfalls an der Verwaltungsfachhochschule Wiesbaden.

    Beruflich war Jörg Kratkey bei dem Lahn-Dill-Kreis sowie dem Land Hessen in verschiedenen Aufgabenbereichen der Verwaltung eingesetzt, zuletzt war er Leiter der Abteilung Kreisentwicklung und Steuerung des Lahn-Dill-Kreises.

    Am 1. Juli 2016 trat er das Amt des Hauptamtlichen Stadtrats der Stadt Wetzlar an. Seit dem 1. Juli 2022 befindet Jörg Kratkey sich in seiner zweiten Amtsperiode.

    Zuvor war er neben zahlreichen weiteren ehrenamtlichen Tätigkeiten von 1997 bis 2016 Stadtverordneter der Stadt Wetzlar und von 2001 bis 2016 Vorsitzender der größten Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung.

    Kuratorium beim VdM Hessen

    Unabhängige Persönlichkeiten aus Kultur, Politik und Wirtschaft bilden das Kuratorium beim VdM Hessen. Diese Persönlichkeiten unterstützen mit ihrem Sachverstand in selbstloser Weise die musikalische Bildung und Erziehung. Sie kommunizieren und fördern. Sie regen an und vermitteln. Sie denken mit. Sie denken vor.

    Das Kuratorium arbeitet ideell mit dem VdM Hessen zusammen. Das Kuratorium versteht sich als Beratergremium. Die Mitglieder des Kuratoriums werden einvernehmlich berufen.

    Ziele

    • Das Kuratorium berät den VdM Hessen. Bei seinen Aufgaben der Etablierung, Sicherung und Entwicklung öffentlicher Musikschularbeit.
    • Das Kuratorium multipliziert die Anliegen des VdM Hessen. In relevante Interessensgruppen.
    • Das Kuratorium stellt die Anliegen des VdM Hessen in Bezug zu aktuellen gesellschaftlichen Erfordernissen, zum Beispiel Integration, Inklusion, Diversität.
    • Das Kuratorium fördert das gesellschaftliche Selbstverständnis. Für die umfassende Musikerziehung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.
    • Das Kuratorium unterstützt öffentliche Musikschulen bei der praktischen Umsetzung und Kommunikation ihres musikalischen Bildungsauftrags und Erziehungsauftrags.
    • Das Kuratorium begleitet die Öffentlichkeitsarbeit des VdM Hessen. Auf Symposien, mit Preisen, mit Stipendien, mit Forschungsaufträgen, mit Dokumentationen.

    Die Mitglieder des Kuratoriums beim VdM Hessen

    Lothar R. Behounek, M.A.

    Dr. Evelyn Brockhoff

    Prof. Udo Dahmen

    Wolfgang Diefenbach

    Michael Eberhardt

    Dr. Christiane Ehses

    Prof. Dr. Werner Jank

    Norbert Kartmann, Präsident des Hessischen Landtags a. D.

    Dr. Gabriele König

    Prof. Dr. Joachim-Felix Leonhard, Staatssekretär a. D.

    Dr. Manuel Lösel

    Walter Renneisen

    Dr. Hans-Joachim Rieß

    Prof. Dr. Michael Ronellenfitsch

    Prof. Dr. Wolfgang Schneider

    Dr. Heinz-Dieter Sommer

    Volkhard Stahl

    Jörg Kratkey

    Dr. Thomas Wurzel

    Die Mitglieder des Kuratoriums beim VdM Hessen

    Lothar R. Behounek, M.A.

    Dr. Evelyn Brockhoff

    Prof. Udo Dahmen

    Wolfgang Diefenbach

    Michael Eberhardt

    Dr. Christiane Ehses

    Prof. Dr. Werner Jank

    Norbert Kartmann, Präsident des Hessischen Landtags a. D.

    Dr. Gabriele König

    Prof. Dr. Joachim-Felix Leonhard, Staatssekretär a. D.

    Dr. Manuel Lösel

    Walter Renneisen

    Dr. Hans-Joachim Rieß

    Prof. Dr. Michael Ronellenfitsch

    Prof. Dr. Wolfgang Schneider

    Dr. Heinz-Dieter Sommer

    Volkhard Stahl

    Jörg Kratkey

    Dr. Thomas Wurzel

    CORONA-Informationen für Musikschulen

    Stand 19. März 2022

    Kommentierte Fassung der Verordnung zum Schutz der Bevölkerung vor Infektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV 2 (CoronavirusSchutzverordnung – CoSchuV) mit Stand: 19. März 2022


    Stand 3. März 2022

    Kommentierte Fassung der Verordnung zum Schutz der Bevölkerung vor Infektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV 2 (CoronavirusSchutzverordnung – CoSchuV) mit Stand: 3. März 2022


    Stand 7. Februar 2022

    Kommentierte Fassung der Verordnung zum Schutz der Bevölkerung vor Infektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV 2 (CoronavirusSchutzverordnung – CoSchuV) mit Stand: 7. Februar 2022


    Stand 28. Dezember 2021

    Kommentierte Fassung der Verordnung zum Schutz der Bevölkerung vor Infektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV 2 (CoronavirusSchutzverordnung – CoSchuV) mit Stand: 28. Dezember 2021


    Stand 16. Dezember 2021

    Kommentierte Fassung der Verordnung zum Schutz der Bevölkerung vor Infektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV 2 (CoronavirusSchutzverordnung – CoSchuV) mit Stand 16. Dezember 2021


    Stand 5. Dezember 2021

    Kommentierte Fassung der Verordnung zum Schutz der Bevölkerung vor Infektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV 2 (CoronavirusSchutzverordnung – CoSchuV) mit Stand 5. Dezember 2021


    Stand 25. November 2021

    Kommentierte Fassung der Verordnung zum Schutz der Bevölkerung vor Infektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV 2 (CoronavirusSchutzverordnung – CoSchuV) mit Stand 25. November 2021


    Stand 11. November 2021

    Kommentierte Fassung der Verordnung zum Schutz der Bevölkerung vor Infektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV 2 (CoronavirusSchutzverordnung – CoSchuV) mit Stand 11. November 2021


    Stand 14. Oktober 2021

    Kommentierte Fassung der Verordnung zum Schutz der Bevölkerung vor Infektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV 2 (CoronavirusSchutzverordnung – CoSchuV) mit Stand 14. Oktober 2021


    Stand 16. September 2021

    Kommentierte Fassung der Verordnung zum Schutz der Bevölkerung vor Infektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV 2 (CoronavirusSchutzverordnung – CoSchuV) mit Stand 16. September 2021


    Stand 20. August 2021

    Kommentierte Fassung der Verordnung zum Schutz der Bevölkerung vor Infektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV 2 (CoronavirusSchutzverordnung – CoSchuV) mit Stand 20. August 2021


    Stand 19. Juli 2021

    Der Landesmusikrat Hessen bietet seinen Mitgliedern eine Corona-Beratungsstelle an. Diese befasst sich unter anderem mit hygienebezogenen Regelungen und finanziellen Unterstützungsprogrammen. https://www.landesmusikrat-hessen.de/corona


    Stand 26. Juni 2021

    Kommentierte Fassung der Verordnung zum Schutz der Bevölkerung vor Infektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV 2 (CoronavirusSchutzverordnung – CoSchuV)

    Die CoSchuV wurde am 22. Juni 2021 beschlossen und ist am 25. Juni 2021 in Kraft getreten. Sie löst die bislang geltenden Verordnungen (Corona-Einrichtungsschutzverordnung und die Corona-Kontakt und Betriebsbeschränkungsverordnung) ab. Die nachfolgende Auflistung ist nach den Regelungen der Verordnung gegliedert und gibt einen Überblick über häufige Nachfragen; sie ist nicht abschließend. Die Auslegungshinweise ersetzen nicht die Regelungen der Verordnung. Die Übersicht wird regelmäßig aktualisiert.


    Stand 18. Juni 2021

    Auslegungshinweise zur Verordnung zur Beschränkung sozialer Kontakte und des Betriebs von Einrichtungen und Angeboten aufgrund der Corona-Pandemie (Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung).

    Hinweis: Die bundesrechtliche Notbremse findet in ganz Hessen derzeit keine Anwendung, sodass ausschließlich die Regelungen der Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung des Landes Hessen (CoKoBeV) Anwendung finden.


    Stand 29. Mai 2021

    Auslegungshinweise zur Verordnung zur Beschränkung sozialer Kontakte und des Betriebs von Einrichtungen und Angebote aufgrund der Corona-Pandemie (Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung)

    Unter https://soziales.hessen.de/gesundheit/corona-in-hessen/in-diesen-kreisen-undstaedten-greift-die-bundes-notbremse finden Sie die Landkreise und kreisfreien Städte, die derzeit von der bundesrechtlichen Notbremse betroffen sind.


    Stand 4. Mai 2021

    Auslegungshinweise zur Verordnung zur Beschränkung sozialer Kontakte und des Betriebs von Einrichtungen und Angeboten aufgrund der Corona-Pandemie (Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung)


    Stand 30. April 2021

    Verordnung zur Beschränkung von sozialen Kontakten und des Betriebes von Einrichtungen und von Angeboten aufgrund der Corona-Pandemie – Stand: 30. April 2021 mit sofortiger Wirkung

    Kurzfassung

    Demnach:

    • ist bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von unter 100 an drei aufeinander folgenden Tagen die geltende Corona-Kontakt und Betriebsbeschränkungsverordnung wie bisher anzuwenden,
    • treten ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 100 an drei aufeinander folgenden Tagen die Bestimmungen der Bundesnotbremse am übernächsten Tag allgemein in Kraft,
    • ist ab einer Sieben-Tage-Inzidenz über 165 an drei aufeinander folgenden Tagen insbesondere der Präsenzunterricht ab dem übernächsten Tag untersagt.

    Bei der Feststellung der jeweiligen Sieben-Tage-Inzidenz ist folgendes entscheidend bzw. zu beachten:

    • Ausschlaggebend sind die Zahlenangaben des Robert-Koch-Instituts (RKI), die auf der Internetseite des Hessischen Sozialministeriums für die Landkreise und die kreisfreien Städte festgestellt und veröffentlicht werden.
    • Bei Erreichen der betreffenden Schwellenwerte erfolgen keine weiteren Beschlüsse von Land und Kreisen, vielmehr treten die Beschränkung somit automatisch in Kraft.

    Außerdem dürfen am “Präsenzunterricht (…) nur Schülerinnen, Schüler und Studierende teilnehmen, die über das negative Ergebnis eines Antigen-Tests zur Eigenanwendung durch Laien (Selbsttest) oder zur patienten-nahen Anwendung durch Dritte (PoC-Test, Bürgertest) verfügen, der zu Beginn des Schultags noch nicht mehr als 72 Stunden zurückliegt.


    Stand 9. Januar 2021

    Verordnung zur Beschränkung von sozialen Kontakten und des Betriebes von Einrichtungen und von Angeboten aufgrund der Corona-Pandemie – Stand: 9. Januar 2021 mit Wirkung ab 11. Januar 2021


    Stand 16. Dezember 2020

    Auslegungshinweise zur Verordnung zur Beschränkung sozialer Kontakte und des Betriebs von Einrichtungen und Angeboten aufgrund der Corona-Pandemie – Stand: 16. Dezember 2020

    Links

    Verordnung zur Beschränkung von sozialen Kontakten und des Betriebes von Einrichtungen und von Angeboten aufgrund der Corona-Pandemie – Stand: 6. November 2020


    Stand: 6. November 2020

    Die hessischen Musikschulen dürfen ab heute – 6. November 2020 – unter Beibehaltung der bisherigen Hygienemaßgaben wieder für den Publikumsverkehr (Schülerinnen und Schüler sowie Eltern) öffnen. 

    Die Hessische Landesregierung nimmt im Hinblick auf den Betrieb der Musikschulen eine Präzisierung der Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung vor. Mit Wirkung vom 6. November 2020 fallen diese also nicht mehr unter das befristete Verbot gemäߧ 2 (Schließung und Betrieb von Einrichtungen, Sportbetrieb). Damit folgt das Land Hessen den Regelungen nahezu aller anderen Bundesländer und trägt dem Gedanken einer möglichst einheitlichen Umsetzung der Bund-Länder-Beschlüsse vom 28. Oktober 2020 Rechnung.

    Presse

    Links

    Verordnung zur Beschränkung von sozialen Kontakten und des Betriebes von Einrichtungen und von Angeboten aufgrund der Corona-Pandemie – Stand: 6. November 2020

    AKTUALISIERT am 8. Dezember 2020

    Auslegungshinweise zur Verordnung zur Beschränkung sozialer Kontakte und des Betriebs von Einrichtungen und Angeboten aufgrund der Corona-Pandemie – Stand: 3. Dezember 2020


    Stand 3. November 2020

    Die Musikschulen sind aufgrund der aktuellen „Verordnung zur Beschränkung von sozialen Kontakten und des Betriebes von Einrichtungen und von Angeboten aufgrund der Corona-Pandemie“ (Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung) und der dazu gehörenden „Auslegungshinweise zur Verordnung zur Beschränkung sozialer Kontakte und des Betriebs von Einrichtungen und Angeboten aufgrund der Corona-Pandemie“ bis zum Ablauf des 30. November 2020 für den Publikumsverkehr geschlossen.

    Dies wird durch den § 2 (Schließung und Betrieb von Einrichtungen, Sportbetrieb) der „Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung“ und den Punkt 2. (Schließung und Betrieb von Einrichtungen sowie Sportbetrieb) der „Auslegungshinweise zur Verordnung zur Beschränkung sozialer Kontakte und des Betriebs von Einrichtungen und Angeboten aufgrund der Corona-Pandemie“ bestimmt.“

    Links

    Verordnung zur Beschränkung von sozialen Kontakten und des Betriebes von Einrichtungen und von Angeboten aufgrund der Corona-Pandemie

    Auslegungshinweise zur Verordnung zur Beschränkung sozialer Kontakte und des Betriebs von Einrichtungen und Angeboten aufgrund der Corona-Pandemie


    Stand 1. Mai 2020

    Die Hessische Landesregierung hat die Öffnung von Musikschulen beschlossen.

    Die Hessische Landesregierung hat am Mai-Feiertag nach der Videokonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder weitere Lockerungen bei den Corona-Beschränkungen beschlossen.

    Ab Montag, den 4. Mai 2020 können in Hessen auch die öffentlichen Musikschulen unter Einhaltung von Abstands- und Hygieneregeln wieder öffnen. Die erlaubte Musikschularbeit umfasst dabei den Einzelunterricht und den Unterricht in Kleingruppen bis zu fünf Personen.


    Stand 18. März 2020, 10:00 Uhr

    Mit sofortiger Wirkung tritt die vierte Verordnung der Hessischen Landesregierung zur Bekämpfung des Corona-Virus vom 17. März 2020 offiziell in Kraft und gilt bis zum 19. April 2020 (Ende der Osterferien).

    Dem §1 folgend ist somit „(…) die Wahrnehmung von Angeboten der Volkshochschulen, Musikschulen und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich (…) untersagt“.

    Alle Informationen zur Verordnung entnehmen Sie bitte der beigefügten pdf. Bei Klick öffnet sich in Ihrem Browser ein neues Fenster.


    Stand 17. März 2020, 11:45 Uhr

    Wie bereits den Medien zu entnehmen war, planen Bund und Länder massive Einschränkungen im Alltagsleben. Hierzu hat sich Bundesregierung in Absprache mit den Ministerpräsidenten der Länder auf „Leitlinien zum einheitlichen Vorgehen“ verständigt, siehe nachfolgenden Link zur betreffenden Pressemeldung:

    https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/vereinbarung-zwischen-der-bundesregierung-und-den-regierungschefinnen-und-regierungschefs-der-bundeslaender-angesichts-der-corona-epidemie-in-deutschland-1730934

    Für die weitere Umsetzung sind jetzt also die einzelnen Bundesländer zuständig!

    Dem folgend hat der Hessische Ministerpräsident in seiner gestrigen Pressekonferenz bislang nur von den folgenden faktisch für den Publikumsverkehr zu schließenden Betrieben und Einrichtungen gesprochen. Dies sind:

    • Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungen
    • Theater, Opern, Konzerthäuser, Museen und ähnliche Einrichtungen
    • Messen, Ausstellungen, Kinos, Freizeit- und Tierparks und Anbieter von Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen), Spezialmärkte, Spielhallen, Spielbanken
    • Wettannahmestellen und ähnliche Einrichtungen
    • Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen
    • der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimmbädern und Spaßbädern, Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen
    • alle weiteren, nicht an anderer Stelle dieses Papiers genannten Verkaufsstellen des Einzelhandels, insbesondere Outlet-Center
    • Spielplätze

    In den oben genannten Leitlinien werden in einem eigenen Abschnitt weitere Einrichtungen aufgezählt, die verboten werden sollen. Hierzu gehören:

    • Zusammenkünfte in Vereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie die Wahrnehmung von Angeboten in Volkshochschulen, Musikschulen und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich sowie Reisebusreisen
    • Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen und die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften.

    Was die öffentlichen Musikschulen anbetrifft, ist nach jetziger Lage die betreffende Maßgabe zur Zeit noch in die Zukunft gerichtet. Hier obliegt also dem Land Hessen tatsächlich noch die jeweilige Entscheidung.

    Wie uns der Hessische Städtetag soeben mitgeteilt hat, wird die betreffende Entscheidung spätestens morgen erwartet!


    Stand: 16. März 2020, 12:00 Uhr

    Information zu Schließungsmaßnahmen zwecks Corona-Prävention

    Aufgrund der Einstellung des Unterrichtsbetriebs an den allgemein bildenden Schulen herrscht zurzeit noch eine uneinheitliche Vorgehensweise in den Landkreisen bezüglich der davon ebenso betroffenen öffentlichen Musikschulen.

    An vergangenen Freitag (13. März) war der Sachstand bekanntlich so, dass die öffentlichen Musikschulen landesweit tatsächlich weiterhin die Räumlichkeiten der allgemein bildenden Schulen weiternutzen durften und damit nicht von einer behördlich angeordneten Schließung ausgegangen werden kann.

    Am Wochenende sind nun vereinzelte Landkreise dazu übergangen, auch andere öffentliche Dienstleistungen bis auf weiteres zu schließen. Dies bezieht sich beispielsweise auf Sporthallen, Volkshochschulen, Dorfgemeinschaftshäuser, Musikschulen und ähnliche Einrichtungen in kommunaler Trägerschaft bzw. Förderung.

    Nach Rücksprache mit dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst ergibt sich zurzeit für uns daher folgende Entscheidungslage:

    Da sich die betreffenden Ministerien prioritär nur um ihre unmittelbar zugeordneten staatlichen Einrichtungen kümmern, zählen die Musikschulen deshalb zum sogenannten nachgeordneten Bereich. Daher sind zurzeit leider keine spezifischen Aussagen in unserem Sinne zu erreichen. Das gilt übrigens auch für das Hessische Ministerium für Soziales und Integration, das wiederum die örtlichen Gesundheitsämter beaufsichtigt.

    Die einzige entscheidungsrelevante Institution ist das örtliche Gesundheitsamt!

    Daher haben die Trägerverantwortlichen unserer Musikschulen zunächst eine informationsbezogene Holschuld: Demnach obliegt es Ihnen, sich mit dem örtlichen Gesundheitsamt in Verbindung zu setzen und die Sachlage abzusprechen bzw. auf den Entscheidungsweg zu bringen. Gleiches gilt im Nachgang sodann im Hinblick auf die Schulleiter*innen der allgemein bildenden Schulen für die ggf. dann noch anstehende Frage der Nutzung ihrer Unterrichtsräume.

    Website der Landesärztekammer Hessen mit Links zu den Gesundheitsämtern in Hessen.

    Bitte beachten sie auch die Informationen und weiterführende Links der VdM Bundesgeschäftsstelle https://www.musikschulen.de/

    sowie die Hinweise des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration: https://soziales.hessen.de/

    Mit kollegialen Grüßen,

    Michael Eberhardt

    Hans-Joachim Rieß

     

    Neuer Landesvorstand für den VdM Hessen

    Pressemitteilung vom 22. November 2021

    Verband deutscher Musikschulen in Hessen wählte Landesvorstand

    Am 3. November 2021 führte die Mitgliederversammlung des Verbandes deutscher Musikschulen in Hessen (VdM Hessen) die turnusmäßigen Wahlen für den geschäftsführenden Landesvorstand im Rahmen einer Online-Konferenz durch. Der bisherige stellvertretende Landesvorsitzende Joachim Arndt trat nicht mehr zu Wahl an.

    Michael Eberhardt (Landesvorsitzender) und Thomas Müller (stellvertretender Landesvorsitzender) wurden in ihren Ämtern bestätigt. Zum weiteren stellvertretenden Landesvorsitzenden wurde Christoph Möller neu gewählt.

    Während Michael Eberhardt und Thomas Müller auf eine langjährige Praxis im geschäftsführenden Landesvorstand zurückblicken, zeichnet sich Christoph Möller als bisheriger Sprecher des Bezirks 4 durch vielfältige erfolgreiche Verantwortungsübernahmen im erweiterten Landesvorstand des VdM Hessen aus.

    Im Vorfeld waren bereits die Wahlen der Bezirkssprecherinnen und -sprecher vollzogen worden. Diese zählen in der aktuellen Amtsperiode neben den geschäftsführenden Mitgliedern zum erweiterten Landesvorstand des VdM Hessen. Es sind: Judith Portugall (Musikschule Groß-Gerau), Dr. Ingo Negwer (Leiter der Musikschule Seligenstadt-Hainburg-Mainhausen), Thomas Albrecht (Leiter der Musikschule Hünstetten), Harry Wenz (Leiter der Musikschule Main-Kinzig/
    Gelnhausen), Katja Marauhn (Leiterin der Musikschule Gießen) und Simon van Zoest (Leiter der Musikschule Hofgeismar).

    Hier finden Sie die Pressemitteilung als pdf.

    Weitere Informationen unter:

    Verband deutscher Musikschulen, Landesverband Hessen e.V.
    Dr. Hans-Joachim Rieß (Landesgeschäftsführer)

    Rheinstraße 111
    65185 Wiesbaden

    Tel.: (0611) 34 18 68 60
    Fax.: (0611) 34 18 68 66

    E-Mail: buero@musikschulen-hessen.de
    Internet: www.musikschulen-hessen.de

    Fortbildungsprogramm 2022

    KursDatum und Anmeldung
    Kurs 01
    Elementare Musikpädagogik (Eltern-Kind-Gruppe)
    Was klingt denn da? Lieder und Tänze zur Sommer- und Ferienzeit in Kita, Eltern-Kind-Gruppe, Musik- und Grundschule
    Kursbeschreibung als pdf
    Leitung: Gabriele Westhoff
    Ort: Bad Wildungen
    Teilnehmer: max. 15
    20220319
    19. März 2022

    Kurs 02
    Elementare Musikpädagogik (Eltern-Kind-Gruppe)
    Lieder und Tänze zur Sommer- und Ferienzeit in Kita, Eltern-Kind-Gruppe, Musik- und Grundschule
    Kursbeschreibung als pdf
    Leitung: Gabriele Westhoff
    Ort: Neu-Isenburg
    Teilnehmer: max. 15
    20220611
    11. Juni 2022

    Kurs 03
    Elementare Musikpädagogik (Musikalische Früherziehung)
    FLOW-Zirkus. Moderne Ideen und kreative Ansätze für die Elementare Musikpädagogik und Gruppenmusizieren unter Einbezug digitaler Medien
    Kursbeschreibung als pdf
    Leitung: Christian Schatka und Tobias Bergener
    Ort: Viernheim
    Teilnehmer: max. 15
    20220205
    5. Februar 2022

    Kurs 04
    Elementare Musikpädagogik (Musikalische Früherziehung)
    Chancen durch kooperative Tandem Arbeit in der EMP. Vielfalt, Inspiration und Nachhaltigkeit
    Kursbeschreibung als pdf
    Leitung: Prof. Jule Greiner
    Ort: Rüsselsheim
    Teilnehmer: max. 15
    20220226
    26. und 27. Februar 2022

    Kurs 05
    Elementare Musikpädagogik (Musikalische Früherziehung)
    Spiele, was Du siehst – bewege, was Du hörst. Elementares Musizieren in der Rhythmik
    Kursbeschreibung als pdf
    Leitung: Marianne Enaux
    Ort: Rüsselsheim
    Teilnehmer: max. 15
    20220402
    2. April 2022

    Kurs 06
    Elementare Musikpädagogik (Musikalische Früherziehung)
    Musizieren und Gestalten mit Alltagsgegenständen. Natur- und einfachen Selbstbauinstrumenten in Kita, MFE und ersten Grundschulklassen
    Kursbeschreibung als pdf
    Leitung: Gabriele Westhoff
    Ort: Bad Wildungen
    Teilnehmer: max. 15
    20220917
    17. September 2022

    Kurs 07
    Instrumentalpädagogik (Streichinstrumente)
    Frisch gestrichen – Improvisation und Jazz/Rock/Pop für Streicherinnen und Streicher
    Kursbeschreibung als pdf
    Leitung: Susanne Paul
    Ort: Schlitz
    Teilnehmer: max. 15
    20220226
    26. und 27. Februar 2022

    Kurs 08
    Instrumentalpädagogik (Blasinstrumente)
    KLARINETTE – Mit allen Sinnen genießen
    Kursbeschreibung als pdf
    Leitung: Thomas Sattler-Fujimoto
    Ort: Wiesbaden
    Teilnehmer: max. 12
    20220507
    7. Mai 2022

    Kurs 09
    Instrumentalpädagogik (Blasinstrumente)
    Querflöte spielen – mein schönstes Hobby
    Kursbeschreibung als pdf
    Leitung: Cathrin Ambach
    Ort: Friedberg
    Teilnehmer: max. 15
    20220521
    21. Mai 2022

    Kurs 10
    Instrumentalpädagogik (Blasinstrumente)
    Die Flöte in Jazz/Jazzimprovisation
    Kursbeschreibung als pdf
    Leitung: Tilmann Dehnhard
    Ort: Hofheim
    Teilnehmer: max. 15
    20221008
    8. Oktober 2022

    Kurs 11
    Instrumentalpädagogik (Zupfinstrumente)
    Liedbegleitung mit der Ukulele
    Kursbeschreibung als pdf
    Leitung: Norbert Enz
    Ort: Nidderau
    Teilnehmer: max. 15
    20220219
    19. Februar 2022

    Kurs 12
    Instrumentalpädagogik (Zupfinstrumente)
    Starke und erfolgreiche Gitarrengruppen - kreative Wege für den Unterricht
    Kursbeschreibung als pdf
    Leitung: Clemens Völker und Jochen Buschmann
    Ort: Viernheim
    Teilnehmer: max. 15
    20220402
    2. April 2022

    Kurs 13
    Instrumentalpädagogik (Fächerübergreifend)
    Sing & Groove. Solmisation und Bodypercussion im Gruppenunterricht
    Kursbeschreibung als pdf
    Leitung: Heike Trimpert
    Ort: Gießen
    Teilnehmer: max. 15
    20220212
    12. Februar 2022

    Kurs 14
    Instrumentalpädagogik (Fächerübergreifend)
    Tango Argentino. Orchesterworkshop für Instrumentalistinnen und Instrumentalisten
    Kursbeschreibung als pdf
    Leitung: Roger Helou und Leonardo Ferreyra
    Ort: Heppenheim
    Teilnehmer: max. 15
    20220304
    4., 5. und 6. März 2022

    Kurs 15
    Instrumentalpädagogik (Fächerübergreifend)
    Schülerkonzerte – leidige Pflicht oder bewegendes Erlebnis?!
    Kursbeschreibung als pdf
    Leitung: Corina Nastoll
    Ort: Wiesbaden
    Teilnehmer: max. 15
    20220305
    5. März 2022

    Kurs 16
    Instrumentalpädagogik (Fächerübergreifend)
    Zeig was du drauf hast. Seminar für Musiklehrkräfte und Musikstudierende
    Kursbeschreibung als pdf
    Leitung: Susan Groffmann
    Ort: Lauterbach
    Teilnehmer: max. 15
    20220514
    14. Mai 2022

    Kurs 17
    Instrumentalpädagogik (Fächerübergreifend)
    Was ist Groove? – Wann swingt es?
    Kursbeschreibung als pdf
    Leitung: Michael Griener
    Ort: Wiesbaden
    Teilnehmer: max. 15
    20220910
    10. September 2022

    Kurs 18
    Instrumentalpädagogik (Fächerübergreifend)
    "TROTZDEM" - Behindert sein und Musik machen
    Kursbeschreibung als pdf
    Leitung: Andrea Heibel
    Ort: Limburg
    Teilnehmer: max. 15
    20221015
    15. Oktober 2022

    Kurs 19
    Instrumentalpädagogik (Gruppenunterricht)
    Unterrichten in großen und heterogenen Lerngruppen
    Kursbeschreibung als pdf
    Leitung: Amrei Aßent
    Ort: Wolfhagen
    Teilnehmer: max. 15
    20220212
    12. Februar 2022

    Kurs 20
    Instrumentalpädagogik (Gruppenunterricht)
    Anfangsunterricht für Violine in Kleingruppen im Rahmen einer Grundschulkooperation
    Kursbeschreibung als pdf
    Leitung: Prof. Michael Dartsch
    Ort: Rüsselsheim
    Teilnehmer: max. 15
    20220219
    19. Februar 2022

    Kurs 21
    Vokalpädagogik
    Singing the Groove. Rhythmik- und Improvisationsworkshop für Sängerinnen und Sänger, Musikerinnen und
    Musiker
    Kursbeschreibung als pdf
    Leitung: Kati Albert
    Ort: Oberursel
    Teilnehmer: max. 15
    20220122
    22. und 23. Januar 2022

    Kurs 22
    Vokalpädagogik
    Mit Kindern singen – aber richtig!
    Kursbeschreibung als pdf
    Leitung: Prof. Andreas Mohr und Johanna Bookmeyer
    Ort: Hofgeismar
    Teilnehmer: max. 15
    20220219
    19. und 20. Februar 2022

    Kurs 23
    Vokalpädagogik
    Mit So und Mi der Kurs beginnt. Wer weiterlernt, der nur gewinnt!
    Kursbeschreibung als pdf
    Leitung: Barbara Völkel
    Ort: Vellmar
    Teilnehmer: max. 15
    20220618
    18. und 19. Juni 2022

    Kurs 24
    Selbstmanagement
    Der singende Musiker oder der musizierende Sänger? Stimmbildung und -vermittlung für Instrumentalistinnen und Instrumentalisten
    Kursbeschreibung als pdf
    Leitung: Julia Schneider
    Ort: Friedberg
    Teilnehmer: max. 15
    20220924
    24. September 2022

    Kurs 25
    Organisationsentwicklung
    Wie gelingt die Kooperation von Kita und öffentlicher Musikschule?
    Kursbeschreibung als pdf
    Leitung: Claudia Gschwendtner
    Ort: Nidderau
    Teilnehmer: max. 15
    20220319
    19. März 2022

    Kurs 26
    Organisationsentwicklung
    Aufgaben an und in einer öffentlichen Musikschule
    Kursbeschreibung als pdf
    Leitung: Judith Portugall
    Ort: Darmstadt
    Teilnehmer: max. 15
    20220521
    21. Mai 2022

    Anmeldung zu den Fortbildungen 2022

      Nachruf auf Rosi Bier

      Ein Urgestein des VdM Hessen. Zum Tode von Rosi Bier.

      Am 18. Juni 2021 ist Frau Rosi Bier verstorben. Mit ihr haben wir nicht nur ein Urgestein des Verbandes deutscher Musikschulen in Hessen verloren, sondern auch eine überzeugte Verfechterin für die öffentliche Musikschularbeit. Mit ihr verbindet uns eine langjährige verbandsbezogene Aufbau- und Zusammenarbeit des hessischen Musikschulwesens.

      Frau Rosi Bier hat nach der Vereinsgründung des VdM Hessen ab 1983 als erste hauptamtliche Geschäftsführerin zunächst von der Musikschule Eschborn aus dessen Professionalisierung und Organisationsentwicklung maßgeblich vorangetrieben.

      1989 bezog sie hierzu ein eigenständiges Büro in Buseck. Zwischenzeitlich brachte sie das seither jährlich fortgeschriebene Fortbildungsprogramm für die Multiplikatoren der öffentlichen Musikschulen in Hessen auf den Weg, das seit 1995 zudem durch inhaltlich korrespondierende Fachtagungen ergänzt wird. Frau Rosi Bier übte ihre Tätigkeit bis zum Eintritt des Ruhestands mit viel Herzblut und Idealismus aus und blieb der Sache der öffentlichen Musikschularbeit darüber hinaus bis zuletzt verbunden.

      Den öffentlichen Musikschulen fehlt mit Frau Rosi Bier eine unverbrüchliche Mitstreiterin für die musikalische Bildung. Eine Freundin im besten Sinne, der es immer um die Sache ging und die mit unermüdlichem Engagement für den Aufbau der öffentlichen Musikschulen in Hessen eintrat.

      Wir gedenken ihrer in tiefer Trauer und werden ihr stets ein ehrenvolles Andenken bewahren.

      Michael Eberhardt
      Landesvorsitzender des VdM Hessen

      Thomas Müller
      stellvertretender Landesvorsitzender des VdM Hessen

      Joachim Arndt
      stellvertretender Landesvorsitzender des VdM Hessen

      Dr. Hans-Joachim Rieß
      Landesgeschäftsführer des VdM Hessen


      Foto: privat

      Nachruf auf Dr. Norbert Herr

      Ein Multiplikator musikalischer Bildung für alle. Zum Tode von Dr. Norbert Herr.

      Am 14. Januar 2021 ist Herr Dr. Norbert Herr für immer von uns gegangen. Mit ihm haben wir einen überzeugten Multiplikator der musikalischen Bildung in Hessen verloren und mit ihm verbindet uns eine langjährige Zusammenarbeit in den jeweiligen Ausschüssen des Hessischen Landtages und in der Gremienarbeit der musikbezogenen Landesverbände.

      Herr Dr. Norbert Herr trat dort stets für die Ermöglichung musikalischer Breitenarbeit in größtmöglicher Vielfalt ein. Vor diesem Hintergrund erklärt sich auch sein unermüdlicher Einsatz für die Umsetzung des Programms „Jedem Kind ein Instrument“, das mittlerweile in dem Kooperationsformat „ZusammenSpiel Musik“ des Hessischen Kultusministeriums in Zusammenarbeit mit dem Verband deutscher Musikschulen in Hessen aufgehoben ist. Wir erinnern uns dabei nicht nur an die gemeinsamen getroffenen Weichenstellungen im Rahmen des vorbereitenden Fachbeirats.

      Unvergesslich bleibt indes sein Einsatz für die Verstetigung der Projektphase zu einem dauerhaft angelegten Kooperationsprogramm von allgemein bildenden Schulen und öffentlichen Musikschulen in Hessen. Den bei diesem Übergang damals drohenden Rückzug des Hessischen Kultusministeriums vereitelte Herr Dr. Norbert Herr durch tatkräftige Mobilisierung vieler Landtagsabgeordneter aus sämtlichen Fraktionen mit Hilfe einer Unterschriftenliste mit dem Erfolg, dass das betreffende Ministerium seine schon getroffene Rückzugsentscheidung im Koalitionsausschuss revidierte.

      Den öffentlichen Musikschulen fehlt mit Herrn Dr. Norbert Herr ein unverbrüchlicher Mitstreiter für die musikalische Bildung in Hessen. Ein Freund, dem es immer um die Sache ging und der mit viel Engagement für die musikalische Bildung als einem Grunderfordernis einer demokratischen Gesellschaft eintrat.

      Wir gedenken seiner in tiefer Trauer und werden ihm stets ein ehrenvolles Andenken bewahren.

      Prof. Dr. Joachim-Felix Leonhard
      Staatssekretär a.D., Vorsitzender des Kuratoriums beim VdM Hessen

      Michael Eberhardt
      Landesvorsitzender des VdM Hessen

      Dr. Hans-Joachim Rieß
      Landesgeschäftsführer des VdM Hessen


      Foto: Gerd Seidel


      Der Nachruf als pdf

      9. November 2020 – Die hessischen Musikschulen sind wieder geöffnet

      Presseinformation vom 9. November 2020

      Musikschulen dürfen wieder Präsenzunterricht anbieten

      Die hessischen Musikschulen sind seit Freitag, den 6. November 2020 unter Beibehaltung der bisherigen Hygienemaßgaben wieder für den Publikumsverkehr (Schülerinnen und Schüler sowie Eltern) geöffnet.

      Nicht zuletzt aufgrund der maßgeblichen Initiative des Verbandes deutscher Musikschulen in Hessen (VdM Hessen) hat die Hessische Landesregierung im Hinblick auf den Betrieb der Musikschulen eine Präzisierung der Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung vorgenommen. Mit Wirkung vom 6. November 2020 fallen diese also nicht mehr unter das befristete Verbot gemäß § 2 (Schließung und Betrieb von Einrichtungen, Sportbetrieb). Damit folgt das Land Hessen den Regelungen nahezu aller anderen Bundesländer und trägt dem Gedanken einer möglichst einheitlichen Umsetzung der Bund-Länder-Beschlüsse vom 28. Oktober 2020 Rechnung.

      Michael Eberhardt, Landesvorsitzender des VdM begrüßt ausdrücklich die Klärung der Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung, die somit auch zur Wiedereröffnung der öffentlichen Musikschulen in Hessen geführt hat: „Ich bin ungemein erleichtert für unsere Musikschulen, dass sich Frau Staatsministerin Angela Dorn so entschieden und erfolgreich eingesetzt hat. Die öffentlichen Musikschulen des VdM Hessen sind außerschulische kulturelle Bildungseinrichtungen, die einen wesentlichen Beitrag zur Persönlichkeitsbildung der Schülerinnen und Schüler leisten. Und diese haben schon nach dem ersten Lockdown hierfür durchgängig erfolgreiche Hygiene Konzepte umgesetzt. Darüber hinaus lassen sich durch die digitale Verwaltung etwaige Sektionsketten lückenlos nachvollziehen.“

      Die wesentlichen Bestimmungen finden sich in den Auslegungshinweisen zur Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung, gültig ab 06.11.2020. Dem Punkt 6. (außerschulische Bildungsangebote, Ausbildung) folgend, „muss der Unterricht so erfolgen, dass die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts zur Hygiene wo immer möglich beachtet werden können. Eine Gruppenobergrenze besteht in Einrichtungen nicht. In geschlossenen Räumen ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.“ Das entspricht also im Wesentlichen der bisherigen Verfahrensweise.

      Ansprechpartner für weitere Informationen:

      Verband deutscher Musikschulen in Hessen – VdM Hessen
      Michael Eberhardt (Landesvorsitzender)
      Dr. Hans-Joachim Rieß (Landesgeschäftsführer)

      Rheinstrasse 111
      65185 Wiesbaden

      Fon: (0611) 341 868 60
      Fax: (0611) 341 868 66

      E-Mail :buero@musikschulen-hessen.de
      Internet. www.musikschulen-hessen.de


      Die Pressemitteilung als pdf

      WIE IN DEN ANDEREN BUNDESLÄNDERN AUCH, MUSIKSCHULEN IN HESSEN GEÖFFNET LASSEN

      Die Musikschulen in Hessen sind geschlossen. Die Musikschulen in vielen anderen Bundesländern bleiben weiter geöffnet. Das ist eine Ungleichbehandlung, gegen die wir protestieren.

      Hier geht es zu unserer Onlinepetition: Musikschulen in Hessen geöffnet lassen!

      Bitte unterschreiben Sie die Petition und verbreiten Sie diese weiter! Damit helfen Sie unserer Arbeit sehr. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

      Die Petition richtet sich an den Petitionsausschuss des Hessischen Landtags, an den Ministerpräsidenten Volker Bouffier, den Sozialminister Kai Klose und die Wissenschaftsministerin Angela Dorn.

      Smartmusikschule | Die Musikschul-Cloud

      Am 18. November 2020 findet um 10:00 Uhr ein SmartMusikschul-Info-Termin zum Einstieg in die Musikschul-Cloud des VdM Hessen statt. Der Info-Termin findet ONLINE statt.

      SmartMusikschule stellt den Musikschulen eine digitale Infrastruktur bereit, damit sie den aktuellen Anforderungen einer Musikschule mit digitaler Unterstützung gewachsen sind. Sie ist der digitale Ort der Musikschule und unterstützt Lehrende und Lernende mit Modulen, die an die Bedürfnisse der Musikschulen orientiert sind:

      • Austausch von Dokumenten, Videos, Sounds, (lizenzfreien!) Noten
      • Kontakte pflegen und arbeiten im Kollegium und mit Lernenden
      • Distanzunterricht mit Video-Chats und Austausch von Videoclips

      SmartMusikschule umfasst die Module Nextcloud und Jitsi-Meet, BigBlueButton und Moodle. Mehr erfahren Sie auf der Website von www.smartmusikschule.de.

      Ihre Anmeldung zum SmartMusikschul-Info-Termin am 18. November 2020, 10:00 Uhr

      Der Info-Termin findet ONLINE statt!

      Wenn Sie an dem SmartMusikschul-Info-Termin am 18. November um 10:00 Uhr teilnehmen möchten, dann füllen Sie bitte untenstehendes Formular aus. Ihre Anmeldung wird automatisch an manfred.grunenberg[at]gmx.de und an buero[at]musikschulen-hessen.de weitergeleitet.

        Meine Anmeldung zum SmartMusikschul-Info-Termin am Mittwoch, 18. November 2020, 10:00 Uhr (Pflichtfeld)

        Die Anmeldung ist verbindlich und höchstpersönlich.

        Sie erhalten eine automatisch generierte Antwort per E-Mail, die Ihre Anmeldung bestätigt.

        Sollte Ihre Anmeldung keine Berücksichtigung erfahren, so erhalten Sie eine separate E-Mail.

        Anmeldung zu den Fortbildungen 2021

          Fortbildungsprogramm 2021

          KursDatum und Anmeldung
          Kurs 01
          Elementare Musikpädagogik (Eltern-Kind-Gruppe)
          Was klingt denn da? Lieder und Tänze zur Sommer- und Ferienzeit in Kita, Eltern-Kind-Gruppe, Musik- und Grundschule
          Kursbeschreibung als pdf
          Leitung: Gabriele Westhoff
          Ort: Bad Wildungen
          Teilnehmer: max. 15
          20210619
          NEUER TERMIN 19. Juni 2021

          Kurs 02
          Elementare Musikpädagogik (Eltern-Kind-Gruppe)
          Lieder und Tänze zur Sommer- und Ferienzeit in Kita, Eltern-Kind-Gruppe, Musik- und Grundschule
          Kursbeschreibung als pdf
          Leitung: Gabriele Westhoff
          Ort: Bad Vilbel
          Teilnehmer: max. 15
          20210710
          NEUER TERMIN 10. Juli 2021

          Kurs 03
          Elementare Musikpädagogik (Eltern-Kind-Gruppe)
          Musik für Vater und Kind - Praxisbezogene Tipps zur Arbeit mit Vätern und Kindern
          Kursbeschreibung als pdf
          Leitung: Wolfgang Englert und Martin Moog
          Ort: Rüsselsheim
          Teilnehmer: max. 15
          20210703
          3. Juli 2021

          Kurs 04
          Elementare Musikpädagogik (Eltern-Kind-Gruppe)
          Lieder und Tänze zur Winter- und Faschingszeit
          Kursbeschreibung als pdf
          Leitung: Gabriele Westhoff
          Ort: Bad Wildungen
          Teilnehmer: max. 15
          20210918
          18. September 2021

          Kurs 05
          Elementare Musikpädagogik (Musikalische Früherziehung)
          FLOW-Zirkus - Moderne Ideen und kreative Ansätze für die elementare Musikpädagogik und Gruppenmusizieren unter Einbezug digitaler Medien
          Kursbeschreibung als pdf
          Leitung: Christian Schatka und Tobias Berger
          Ort: Viernheim
          Teilnehmer: max. 15
          20210130
          30. Januar 2021

          Kurs 06
          Elementare Musikpädagogik (Musikalische Früherziehung)
          Spiele was Du siehst - bewege was Du hörst. Elementares Musizieren und der Rhythmik
          Kursbeschreibung als pdf
          Leitung: Marieanne Enaux
          Ort: Rüsselsheim
          Teilnehmer: max. 15
          20210320
          20. März 2021

          Kurs 07
          Instrumentalpädagogik (Blasinstrumente)
          KLARINETTE - Mit allen Sinnen genießen
          Kursbeschreibung als pdf
          Leitung: Thomas Sattler-Fujimoto
          Ort: Wiesbaden
          Teilnehmer: max. 12
          20210424
          24. April 2021

          Kurs 08
          Instrumentalpädagogik (Blasinstrumente)
          Querflöte spielen - mein schönstes Hobby
          Kursbeschreibung als pdf
          Leitung: Cathrin Ambach
          Ort: Friedberg
          Teilnehmer: max. 15
          20210424
          24. April 2021

          Kurs 09
          Instrumentalpädagogik (Streichinstrumente)
          Frisch gestrichen - Improvisation und Jazz/Rock/Pop für Streicherinnen und Streicher
          Kursbeschreibung als pdf
          Leitung: Susanne Paul
          Ort: Schlitz
          Teilnehmer: max. 15
          20210227
          27. und 28. Februar 2021

          Kurs 10
          Instrumentalpädagogik (Tasteninstrumente)
          Improvisierendes Lernen im Klavierunterricht
          Kursbeschreibung als pdf
          Leitung: Prof. Dr. Herbert Wiedemann
          Ort: Baunatal
          Teilnehmer: max. 15
          20210619
          19. und 20. Juni 2021

          Kurs 11
          Instrumentalpädagogik (Tasteninstrumente)
          Früher Instrumentalunterricht am Klavier - Sinnvolles für die Praxis
          Kursbeschreibung als pdf
          Leitung: Gerd Kaufhold
          Ort: Friedberg
          Teilnehmer: max. 12
          20211030
          30. Oktober 2021

          Kurs 12
          Instrumentalpädagogik (Zupfinstrumente)
          Liedbegleitung mit der Ukulele
          Kursbeschreibung als pdf
          Leitung: Norbert Enz
          Ort: Nidderau
          Teilnehmer: max. 15
          20210130
          30. Januar 2021

          Kurs 13
          Instrumentalpädagogik (Fächerübergreifend)
          Tango Argentino - Orchesterworkshop für Intrumentalistinnen und Instrumentalisten
          Kursbeschreibung als pdf
          Leitung: Roger Helou und Leonardo Ferreyra
          Ort: Heppenheim
          Teilnehmer: max. 15
          20210115
          15., 16. und 17. Januar 2021

          Kurs 14
          Instrumentalpädagogik (Fächerübergreifend)
          Zeig was Du drauf hast - Seminar für Musiklehrkräfte und Musikstudierende
          Kursbeschreibung als pdf
          Leitung: Susan Groffmann
          Ort: Lauterbach
          Teilnehmer: max. 15
          20210206
          6. Februar 2021

          Kurs 15
          Instrumentalpädagogik (Fächerübergreifend)
          Musikschule plus - digitaler Mehrwert
          Kursbeschreibung als pdf
          Leitung: Franz-Michael Deimling
          Ort: Nidderau
          Teilnehmer: max. 15
          20210206
          6. und 7. Februar 2021

          Kurs 16
          Instrumentalpädagogik (Fächerübergreifend)
          Improvisation - Vom Klangexperiment zum improvisierenden Ensemble
          Kursbeschreibung als pdf
          Leitung: Maria Meures
          Ort: Wiesbaden
          Teilnehmer: max. 15
          20210911
          11. September 2021

          Kurs 17
          Instrumentalpädagogik (Fächerübergreifend)
          Improvisation im Instrumentalunterricht mit kleineren Gruppen
          Kursbeschreibung als pdf
          Leitung: Dr. Albert Kaul
          Ort: Hofheim
          Teilnehmer: max. 15
          20210925
          25. und 26. September 2021

          Kurs 18
          Instrumentalpädagogik (Fächerübergreifend)
          "TROTZDEM" - Behindert sein und Musik machen
          Kursbeschreibung als pdf
          Leitung: Andrea Heibel
          Ort: Limburg
          Teilnehmer: max. 15
          20211106
          6. November 2021

          Kurs 19
          Instrumentalpädagogik (Gruppenunterricht)
          Unterrichten in großen und heterogenen Lerngruppen
          Kursbeschreibung als pdf
          Leitung: Amrei Aßent
          Ort: Wolfhagen
          Teilnehmer: max. 15
          20210306
          6. März 2021

          Kurs 20
          Instrumentalpädagogik (Gruppenunterricht)
          Anfangsunterricht für Violine in Kleingruppen im Rahmen einer Grundschulkooperation
          Kursbeschreibung als pdf
          Leitung: Prof. Michael Dartsch
          Ort: Rüsselsheim
          Teilnehmer: max. 15
          20210313
          13. März 2021

          Kurs 21
          Instrumentalpädagogik (Gruppenunterricht)
          Gitarrenklassen und AGs in Kooperation mit Grundschulen - aus der Praxis für die Praxis
          Kursbeschreibung als pdf
          Leitung: Peter Hackel
          Ort: Lampertheim
          Teilnehmer: max. 15
          20210529
          29. Mai 2021

          Kurs 22
          Instrumentalpädagogik (Gruppenunterricht)
          Lebendiges Instrumentalspiel - Vertraute Abläufe im Unterrichtsalltag ganz neu entdecken!
          Kursbeschreibung als pdf
          Leitung: Christiane Rosenberger
          Ort: Langen
          Teilnehmer: max. 15
          20210911
          11. September 2021

          Kurs 23
          Vokalpädagogik
          Mit So und Mi der Kurs beginnt
          Kursbeschreibung als pdf
          Leitung: Barbara Völkel
          Ort: Vellmar
          Teilnehmer: max. 15
          20210424
          24. und 25. April 2021

          Kurs 24
          Vokalpädagogik
          Singen mit Kindern - Eine lohnende Herausforderung
          Kursbeschreibung als pdf
          Leitung: Prof. Thomas Holland-Moritz
          Ort: Bad Wildungen
          Teilnehmer: max. 15
          20210612
          12. und 13. Juni 2021

          Kurs 25
          Vokalpädagogik
          Von Stimmakrobaten und Klanggorillas
          Kursbeschreibung als pdf
          Leitung: Uli Führe
          Ort: Eschwege
          Teilnehmer: max. 15
          20210703
          3. Juli 2021

          Kurs 26
          Organisationsentwicklung
          Grundkenntnisse Kulturmanagement - Fortbildung für Führungskräfte von öffentlichen Musikschulen
          Kursbeschreibung als pdf
          Leitung: Dr. Hans-Joachim Rieß
          Ort: Rüsselsheim
          Teilnehmer: max. 15
          20210306
          6. März 2021

          Kurs 27
          Organisationsentwicklung
          Was ich über meine - öffentliche - Musikschule wissen sollte
          Kursbeschreibung als pdf
          Leitung: Judith Portugall
          Ort: Darmstadt
          Teilnehmer: max. 15
          20210529
          29. Mai 2021

          Interview mit Prof. Dr. Joachim-Felix Leonhard, Staatssekretär a. D. im Bergsträßer Anzeiger am 6. Juni 2020

          Zitate aus dem Interview:

          Kultur war und ist immer ein Thema, das die Menschen zusammenbringt, weil sie uns im Innersten verbindet. Und das unabhängig von Generation, Herkunft und sozialer Prägung.

          […] immer dort, wo Bildung und Kultur nicht oder zu wenig vermittelt werden, ist die Perspektivlosigkeit besonders hoch. Der gebildete Mensch ist zudem in der Regel widerstandsfähiger gegenüber radikalen Ansichten jeder Art. Die Kulturvermittlung ist ein gesellschaftspolitisch stabilisierendes Instrument.

          Lesen Sie das ganze Interview, es ist diesem Link als pdf hinterlegt. Bei Klick öffnet sich in Ihrem Browser ein neues Fenster.

          Prof. Dr. Joachim-Felix Leonhard, Staatssekretär a. D. ist Mitglied des Kuratoriums beim VdM Hessen. Mehr zu seiner Person finden Sie auf unserer Website.

          Digitale Unterrichtsformate: Öffentliche Musikschulen sichern Teilhabe an Musik

          Presseinformation vom 31. März 2020

          Auf die öffentlichen Musikschulen in Hessen wirken sich die Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona Virus erheblich aus. Digitale Formate helfen, den Unterrichtsausfall aufzufangen.Musikschulen und Honorarkräfte setzen auf die Soforthilfe durch das Land Hessen.

          Die öffentlichen Musikschulen in Hessen halten während der Aussetzung des Präsenzunterrichts aufgrund der Corona Virus-Pandemie ihre Angebote mit digitalen Formaten aufrecht. Insbesondere werden Lernvideos, virtueller Unterricht über Videokonferenzen und Plattformen für das gemeinsame Arbeiten verstärkt eingesetzt

          Über Whiteboards lassen sich zudem Noten und Texte verschicken. „Mit solchen Lösungen ermöglichen die öffentlichen Musikschulen weiterhin die Teilhabe an Musik für alle sozialen Bevölkerungsgruppen und tragen damit zu einem konstruktiven Umgang mit der durch das Corona Virus ausgelösten, schwierigen Situation bei“, sagt der Landesvorsitzende des Verbands deutscher Musikschulen, Landesverband Hessen e.V. (VdM Hessen), Michael Eberhardt.

          Wie funktioniert digitaler Musikunterricht?

          Beispielsweise treffen sich die Lehrkräfte mit ihren Schülerinnen und Schülern über Videokonferenzen zum virtuellen Musikunterricht. Das lässt sich mit gängigen Smartphones, Tablets oder Laptops umsetzen. Der Ablauf ähnelt einer persönlichen Musikstunde: Schülerinnen und Schüler spielen etwas vor, die Lehrkraft hört und sieht zu, ermutigt, gibt Tipps, korrigiert und demonstriert, wie es klingen sollte. Auch der Unterricht für kleine Gruppen mit drei oder vier Teilnehmenden ist so möglich.

          Die Kommunikation zwischen den Musikschülern und ihren Lehrkräften ist allerdings begrenzt. Bedingt durch zeitliche Verzögerung der digitalen Medien gehen direkte Hinweise etwa zum Anschlag und der Spieltechnik verloren. Dies wirkt sich auf den Klang und die Fingerbewegungen aus. „Das birgt jedoch auch Chancen im besten Sinne der Persönlichkeitsbildung, weil die Selbständigkeit der Musikschülerinnen und Musikschüler durch das selbstbestimmte Umsetzen von Aufgaben stärker gefördert wird“, erklärt Dr. Hans-Joachim Rieß, Landesgeschäftsführer des VdM Hessen.

          Die Grenzen des digitalen Unterrichts

          An seine Grenzen gerät der digitale Unterricht beispielsweise bei der Elementaren Musikpädagogik in Großgruppen von rund zwölf Kindern, wie sie direkt an der Musikschule oder an Kindertagesstätten angeboten wird. Hier können bestenfalls ganze Unterrichtseinheiten mit Bewegungsspielen und Liedern an die Eltern gesendet werden. Diese setzen die Inhalte dann gemeinsam mit den Kindern um. Unterricht in Ensemble- und Ergänzungsfächern mit noch größerer Personenzahl lässt sich kaum digital ersetzen.

          In Hessen haben sich 66 öffentliche Musikschulen unter dem Dach des VdM Hessen organisiert. Ihre rund 2.700 musikpädagogisch qualifizierten Fachlehrkräfte vermitteln circa 130.000 Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen die außerordentliche Vielfalt der Musik. Weil die öffentlichen Musikschulen derzeit ihren Betrieb nur teilweise aufrechterhalten können, sehen sie sich mit einem Ausfall von Unterrichtsgebühren konfrontiert. Diese machen bis zu 80 Prozent der Gesamtfinanzierung aus.

          Existenzfrage für Honorarlehrkräfte

          Zur Existenzfrage wird die aktuelle Situation besonders für die an den Musikschulen tätigen, selbständigen Honorarlehrkräfte. Hierzu verweist Landesvorsitzender Michael Eberhardt auf die beiden Staatsminister des Hessischen Wirtschaftsministeriums und des Finanzministeriums, „die nun klar zum Ausdruck gebracht haben, dass Zuschüsse nicht nur an Unternehmen, sondern auch an Vereine, Verbände, Soloselbständige sowie Künstlerinnen und Künstler gewährt werden können, die zudem nicht zurückgezahlt werden müssen“. Zu den ersten Informationen gehört auch, dass das Regierungspräsidium Kassel sowohl für die öffentlichen Musikschulen als auch für die Honorarlehrkräfte Ansprechpartner für alle Anträge auf Soforthilfe ist.

          Ansprechpartner für weitere Informationen:

          Verband deutscher Musikschulen in Hessen – VdM Hessen
          Michael Eberhardt (Landesvorsitzender)
          Dr. Hans-Joachim Rieß (Landesgeschäftsführer)

          Rheinstrasse 111
          65185 Wiesbaden

          Fon: (0611) 341 868 60
          Fax: (0611) 341 868 66

          E-Mail :buero@musikschulen-hessen.de
          Internet. www.musikschulen-hessen.de


          Die Pressemitteilung als pdf

          Ihre öffentliche Musikschule. Gut für Alle.

          Mal so ganz kurz: Eine öffentliche Musikschule ist eine prima Sache. Bei uns lernen alle ein Instrument, so richtig. Oder Singen. Das weckt und fördert Kreativität. Für unsere Gemeinde ist das auch schön, denn eine öffentliche Musikschule ist gut für alle. Die Mamas freuen sich, die Papas auch und die Kinder sowieso. Und die Betriebe freuen sich, weil sie den Familien ihrer Mitarbeiter was bieten können – so weicher Standortfaktor und so. Na und dann, wer musiziert, macht deutlich weniger Bambule, also Stress, das ist Fakt. Wer Musik macht, verträgt sich einfach besser. Gut für Alle. Ihre öffentliche Musikschule. Wir sind unser Geld wert.

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          Der Sachstand 2019 an öffentlichen Musikschulen in Hessen

          Unser finanzieller Handlungsspielraum der öffentlichen Musikschulen ist ausgereizt. Eine weitere Steigerung der Musikschul-Gebühren ist schlicht unsozial. Der Eigenleistungsanteil unserer Schülerinnen und Schüler beläuft sich auf bis zu 80%, das sind 4/5 der Gesamtkosten für den Betrieb ihrer Musikschule. Die öffentliche Hand beteiligt sich in Hessen nur mehr mit einem 1/5 bis zu einem Drittel an der Finanzierung der öffentlichen Musikschulen.

          Nur die substantielle Steigerung der öffentlichen Mittel kann die Struktur unseres bestehenden Geschäftsmodells erhalten. Unser Geschäftsmodell in aller Kürze: Wir sind ein sozialer Betrieb. Wir wollen für alle Menschen offen sein, die ein Instrument oder Singen lernen wollen und wir wollen unsere Lehrkräfte für ihre gute Arbeit anständig entlohnen.

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          Öffentliche Musikschulen. Money, Money, Money

          … must by funny / In the rich man’s world. Das ist von ABBA aus dem Jahr 1976. Das Lied handelt von einer hart arbeitenden Frau, die finanziell auf Kante lebt. Sie wünscht sich einen wohlhabenden Mann. Damit ihr Leben leichter wird.

          Wir – die öffentlichen Musikschulen – arbeiten auch hart, auch wir leben finanziell auf Kante. Und die Kante bröckelt. Wir wünschen uns eine öffentliche Hand, die uns das Leben leichter macht.

          Unter leichtem Leben verstehen wir eine substanzielle Entlastung unserer Schülerinnen und Schüler und deren Eltern. Sie finanzieren zum Großteil unsere Arbeit, nicht die öffentliche Hand. Unter leichtem Leben verstehen wir, unsere Lehrkräfte endlich anständig bezahlen zu können.

          Unter leichtem Leben verstehen wir harte Arbeit, die wir gerne anpacken, weil das Geld reicht, zum Beispiel für Instrumente und Ausstattung für unsere Schülerinnen und Schüler.

          Liebe öffentliche Hand, es könnte so schön sein „… Always sunny / In the rich man’s world / Aha aha / All the things I could do / If I had a little money / It’s a rich man’s world.“ Ihre öffentliche Musikschule.

          So und jetzt ran an die Gitarre oder ans Klavier und Alle:

          Harmonien Text
          Am B7 E7 Eaug Am Money, money, money, must be funny in the rich man’s world.
          B7 E7 Eaug Am Money, money, money, always sunny in the rich man’s world.
          Dm E7 A7 Dm A ha, a ha. All the things I could do
          F7 E Am Dm Eaug Am F7 if I had a little money, it’s a rich man’s world.
          Dm Eaug Am It’s a rich man’s world.

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          Öffentliche Musikschulen. Eine kleine Geschichte vom Chaos

          Öffentliche Musikschulen sind in erster Linie Orte, an denen innerhalb eines Ordnungsrahmens – regelmäßiger Unterricht, Vorspiele, Ensemblearbeit und Konzerte – Chaos entstehen darf. Chaos ist die Grundlage für das selbstorganisierte Entstehen von höherwertigen geordneten Strukturen. Aus Ordnung wird Unordnung wird eine höhere Ordnung. Soweit die Systemtheorie.

          Fachleute sprechen in diesem Zusammenhang von Emergenz. Öffentliche Musikschulen sind Orte für Emergenz. In öffentlichen Musikschulen entstehen neue Verbindungen, die es ohne öffentliche Musikschule nicht gäbe.

          Zum Beispiel nehmen dort junge Menschen Musikunterricht und Schwupps gründen ein paar von ihnen eine Band. Oder ein Singkreis entsteht oder ein kammermusikalisches Ensemble. Und die alle – die Band, der Singkreis und das Kammerensemble – musizieren dann: im Sommer auf dem Stadtfest, zu Weihnachten in der Kirche, zum Feuerwehrfest und zum Schützenfest. Selbst organisiert und in einer höherwertigen geordneten Struktur. Faszinierend!

          Fragen wir zur Sicherheit Wikipedia: „Emergenz bezeichnet die Möglichkeit der Herausbildung von neuen Eigenschaften oder Strukturen eines Systems infolge des Zusammenspiels seiner Elemente.“ Tja, so isses. Öffentliche Musikschulen beherrschen das Chaos. Wir sind unser Geld wert. Ihre öffentliche Musikschule.

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          Öffentliche Musikschulen und die rote Laterne

          Jede und jeder Steuerzahlerin und Steuerzahler arbeitet hart für ihr und sein Geld. Wir haben großen Respekt vor der Arbeitsleistung jeder Bürgerin und jedes Bürgers, denn mit ihrem Steuergeld dürfen wir arbeiten. Natürlich fließt nur ein kleiner Teil der öffentlichen Mittel in unsere Arbeit.

          Genau gesagt sind es in Hessen 3,22 Euro je Einwohner, die in die Arbeit der öffentlichen Musikschulen fließen. Im Bundesschnitt fließen 5,88 Euro je Einwohner in die Arbeit der öffentlichen Musikschulen. Damit tragen die öffentlichen Musikschulen in Schleswig-Holstein und in Hessen die rote Laterne. Hier wird die Arbeit der öffentlichen Musikschulen deutlich weniger unterstützt als im Bundesschnitt.

          Das ist sehr schade, denn damit belasten wir in Hessen das Haushaltseinkommen unserer Musikschülerinnen und Musikschüler und deren Eltern über die Maßen. Denn sie bezahlen den Löwenanteil unserer Arbeit. Und wir schließen in Hessen viele Menschen von der Möglichkeit aus, ein Instrument zu lernen. Einfach nur, weil sie sich ihre öffentliche Musikschule nicht leisten können.

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          Öffentliche Musikschulen. Besonders wertvoll.

          Wer ein Instrument spielt, kann etwas Wertvolles. Ein Instrument kann man kaufen, das Können nicht. Musik können kann man lernen. Jede und jeder. Bei uns. Mit Profis. Sie finden, Ihre öffentliche Musikschule ist besonders wertvoll? Wir auch. Öffentliche Musikschulen sind ihr Geld wert.

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          Öffentliche Musikschule. Wir schmieden Heldinnen und Helden.

          Geige lernen, oder Schlagzeug, vielleicht Saxophon oder doch Klavier? Wer ein Instrument lernt, braucht Mumm. Am Mumm erkennt man Heldinnen und Helden. Wir erkennen sie auch am starken Willen. An ihrer Bereitschaft, für eine Idee einzutreten. Heldinnen und Helden können sich einordnen in die Gruppe, denn gemeinsam ist man stark. Heldinnen und Helden können auch führen und andere begeistern. Sie sind immer die Guten, denn Heldinnen und Helden kämpfen für das Gute.

          Ein Instrument lernt man nicht über Nacht, das geht nicht hopplahopp. Das dauert schon ein wenig, bis ein Instrument gut klingt. Dafür braucht es einen starken Willen. Und dann spielt man in einer Band oder im Orchester und man unterstützt andere, möglichst gut zu klingen. Eines Tages steht man selber für ein Solo im Rampenlicht und dann helfen mir die anderen, dass meine Musik strahlen kann. All das Lernen unsere Schülerinnen und Schüler – an ihrer öffentlichen Musikschule. Wir sind unser Geld wert.

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          Öffentliche Musikschulen. Feeling Blue

          A7 D7 E7. Wer diese drei Akkorde beherrscht, kann seinen ersten Blues spielen, auf der Gitarre oder auf dem Klavier. Noch einen Text dazu und fertig ist das erste eigene Lied. Das mit dem 12Takte-Schema lassen wir jetzt, das findet jeder im Internet. Ein Blues in Dur klingt fröhlich und beschwingt.

          Blues kann man auch in Moll spielen, die Harmonien sind Am, Dm, E. Das klingt dann trauriger. Meist handeln Blues-Songs in Moll von Einsamkeit, Verrat, Alkohol, Eifersucht und all dem, was Menschen unglücklich macht.

          Spannend wird ein Blues durch Blue-Notes, die „blauen Töne“. Die kann man in einer Skala nicht richtig zuordnen, sie stimmen aber trotzdem, die sind halt „blue“. So kann man in einem Dur-Blues auch Moll-Töne verwenden, zum Beispiel die kleine Terz oder die kleine Fünf. So entstehen fühlbare schwankende Stimmungen wie die Trauer in der Fröhlichkeit.

          Solches Wissen und viel mehr bringen wir unseren Schülerinnen und Schülern bei. Damit sie Musik machen können, vielleicht sogar eines Tages ihre eigene Musik. Ihre öffentlichen Musikschulen sind ihr Geld wert.

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          Dr. Thomas Stöhr

          Dr. Thomas Stöhr, geboren 1966, ist Bürgermeister der Stadt Bad Vilbel und Präsident des Hessischen Städte- und Gemeindebundes.

          Dr. Thomas Stöhr studierte Finanzwirtschaft an der Verwaltungsfachhochschule Rotenburg an der Fulda. Dem Abschluss folgte ein Studium der Rechtswissenschaften an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, an der er später zum Dr. jur. promovierte. Nach bestandenen ersten und zweiten juristischen Staatsexamen war er als Jurist bzw. Richter in der Wirtschaft, bei Gericht und in der Verwaltung tätig.

          Am 1. Januar 2000 trat er das Amt des Ersten Stadtrats der Stadt Bad Vilbel an. Seit dem 17. Juni 2004 ist er Bürgermeister der Stadt Bad Vilbel. Neben mehreren Ehrenämtern ist er schon viele Jahre Mitglied des Vorstandes der Musikschule in Bad Vilbel und Karben e.V..

          Musikpädagogik gehört zum Recht auf Kunst und Kultur

          Presseinformation vom 11.11.2019

          Musikpädagogik gehört zum Recht auf Kunst und Kultur

          Das Kuratorium beim Verband deutscher Musikschulen Hessen (VdM Hessen) hat im Landtag über aktuelle Fragen der musikpädagogischen Arbeit diskutiert. Renommierte Wissenschaftler sprachen in Wiesbaden über „Persönlichkeit und Musizierenlernen, Kulturelle Bildung und Digitalisierung“.

          Wie beeinflussen Digitalisierung, Inklusion und barrierefreie Teilhabe an Kultureller Bildung die musikpädagogische Arbeit der öffentlichen Musikschulen? Mit dieser Frage beschäftigte sich eine Podiumsdiskussion des Kuratoriums beim Verband deutscher Musikschulen Hessen (VdM Hessen) am 22. Oktober 2019 im Hessischen Landtag.

          Wichtiges Fazit angesichts der laufenden öffentlichen Debatte um Digitalisierung in der Bildung: Das analoge Musizieren auf etablierten Instrumenten und das virtuelle Musizieren mit digitalen Medien sollten keinesfalls gegeneinander ausgespielt werden. Denn beide Welten des Musizierens bieten eine spezifische Erlebnis- und Erfahrungsdimension. Deshalb sei die digitale Auseinandersetzung mit Musik als Erweiterung des Musikunterrichts zu verstehen, nicht als Konkurrenz zu diesem. Allerdings ist eine pädagogische Begleitung notwendig, damit Kinder und Jugendliche einen kritischen, selbstbestimmten Umgang mit den digitalen Möglichkeiten erlernen.

          Die Teilnehmer der Diskussionsveranstaltung mit dem Titel „Persönlichkeit und Musizierenlernen, Kulturelle Bildung und Digitalisierung“ waren Professor Dr. Wolfgang Schneider (Direktor des Institutes für Kulturpolitik der Stiftung Universität Hildesheim), Professorin Dr. Maria Spychiger (Professorin für Empirische Musikpädagogik an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main) und Professor Udo Dahmen (Künstlerischer Direktor und Geschäftsführer des Fachbereichs Populäre Musik an der Popakademie Baden-Württemberg in Mannheim). Moderatorin des Abends war Dr. Gabriele König, Fachbereichsleiterin Kultur der Stadt Krefeld.

          Als inhaltlicher Impulsgeber des Abends sprach Professor Schneider über die kulturpolitischen Grundlagen für das Musizieren als wesentlichem Ausdruck kultureller Bildung. Er leitete anschaulich das Recht auf Kunst und Kultur aus der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“, dem „UN-Übereinkommen über die Rechte der Kinder“ und der „UNESCO-Konvention über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen“ ab.

          In der Konsequenz forderte Schneider daher die deutliche Stärkung der kulturellen Bildungsfächer wie beispielsweise Musik, Kunst und Theaterspiel im Bildungssystem. Diese müssen ähnlich den sogenannten MINT-Fächern (Mathematik, Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften und Technik) als Set differenzierter Kultureller Bildungsfächer wahrgenommen werden. Denn sie böten einen unersetzlichen, persönlichkeitsbezogenen Gegenpol zu oft einseitig theoriebetonten MINT-Unterrichtsfächern.

          Eröffnet hatten den Abend Karin Müller, Vizepräsidentin des Hessischen Landtages mit einem Grußwort und Professor Dr. Joachim-Felix Leonhard, Vorsitzender des Kuratoriums beim VdM Hessen mit einer thematischen Einleitung. Der ehemalige Staatssekretär des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst wurde vor wenigen Tagen in Berlin zum Ehrenmitglied des Deutschen Musikrates gewählt. Er stellte die Intension des Kuratoriums vor, das sich als Plattform für die Zusammenführung von Persönlichkeiten aus Kultur und Politik, Hochschulen, Medien und Wirtschaft versteht. Ziel dieser Aktivität ist es, die Arbeit des VdM Hessen in Bezug zu setzen zu aktuellen gesellschaftlichen Fragen wie Integration, Inklusion und kultureller Vielfalt.

          Einen Einblick in seine Unterrichtspraxis im digitalen Klassenzimmer und der damit verbundenen Arbeit mit Laptop und Tablet gab der Mannheimer Producer, Composer und Audio-Engineer Jonas Mengler. Er zeigte den Spannungsbogen zwischen der schlichten Digitalisierung von Musikinstrumenten und der Entwicklung digitaler Medien als eingeständiger bzw. neuartiger Musikinstrumente auf.

          In seinem Schlusswort am Ende eines lebhaften und vielschichtigen Diskussionsabends zog Professor Dr. Leonhard ein kritisches Fazit, in dem er die schlechte finanzielle Situation der öffentlichen Musikschulen plastisch beschrieb. Seine Mahnung: Letztlich werde eine bildungspolitisch zielführende Digitalisierung in der musikalischen Bildung ohne den Erhalt und vor allem den Ausbau entsprechender kultureller Bildungseinrichtungen wie der öffentlichen Musikschulen nicht denkbar sein.

          Die Podiumsdiskussion richtete sich an Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte der allgemeinbildenden Schulen und der öffentlichen Musikschulen sowie an politische Entscheidungsträger aller Ebenen aus dem ganzen Bundesland.

          Weitere Informationen unter:

          Verband deutscher Musikschulen in Hessen – VdM Hessen
          Dr. Hans-Joachim Rieß (Landesgeschäftsführer)

          Rheinstrasse 111
          65185 Wiesbaden

          Fon: (0611) 341 868 60
          Fax: (0611) 341 868 66

          E-Mail :buero@musikschulen-hessen.de
          Internet. www.musikschulen-hessen.de


          Die Pressemitteilung als pdf

          Anmeldung zu den Fortbildungen 2020

            Fortbildungsprogramm 2020

            KursDatum und Anmeldung
            Kurs 01
            Elementare Musikpädagogik (Eltern-Kind-Gruppe)
            Was klingt denn da? Lieder und Tänze zur Sommer- und Ferienzeit in Kita, Eltern-Kind-Gruppe, Musik- und Grundschule
            Kursbeschreibung als pdf
            Leitung: Gabriele Westhoff
            Ort: Bad Wildungen
            Teilnehmer: max. 20
            20200321
            21. März 2020

            Kurs 02
            Elementare Musikpädagogik (Eltern-Kind-Gruppe)
            Was klingt denn da? Lieder und Tänze zur Sommer- und Ferienzeit in Kita, Eltern-Kind-Gruppe, Musik- und Grundschule
            Kursbeschreibung als pdf
            Leitung: Gabriele Westhoff
            Ort: Neu-Isenburg
            Teilnehmer: max. 20
            20200606
            6. Juni 2020

            Kurs 03
            Elementare Musikpädagogik (Musikalische Früherziehung)
            Chancen durch kooperative Tandem Arbeit in der EMP - Vielfalt, Inspiration und Nachhaltigkeit
            Kursbeschreibung als pdf
            Leitung: Prof. Jule Greiner
            Ort: Rüsselsheim
            Teilnehmer: max. 20
            20200215
            15. und 16. Februar 2020

            Kurs 04
            Elementare Musikpädagogik (Musikalische Früherziehung)
            "DJINGALLA" Kreative Tanz- und Bewegungsideen
            Kursbeschreibung als pdf
            Leitung: Gabriele Westhoff
            Ort: Bad Wildungen
            Teilnehmer: max. 20
            20201107
            7. November 2020

            Kurs 05
            Instrumentalpädagogik (Blasinstrumente)
            Die Flöte im Jazz / Jazzimprovisation
            Kursbeschreibung als pdf
            Leitung: Tilmann Dehnhard
            Ort: Hofheim
            Teilnehmer: max. 20
            20200905
            5. September 2020

            Kurs 06
            Instrumentalpädagogik (Tasteninstrumente)
            Früher Instrumentalunterricht am Klavier - Sinnvolles für die Praxis
            Kursbeschreibung als pdf
            Leitung: Gerd Kaufhold
            Ort: Weilburg
            Teilnehmer: max. 12
            20200215
            15. Februar 2020

            Kurs 07
            Instrumentalpädagogik (Tasteninstrumente)
            Improvisierendes Lernen im Klavierunterricht
            Kursbeschreibung als pdf
            Leitung: Prof. Dr. Herbert Wiedemann
            Ort: Baunatal
            Teilnehmer: max. 20
            20200314
            14. und 15. März 2020

            Kurs 08
            Instrumentalpädagogik (Tasteninstrumente)
            Arrangieren für Klavier - Verständnis und Überblick durch Grundkenntnisse
            Kursbeschreibung als pdf
            Leitung: Frank Rohe
            Ort: Schlitz
            Teilnehmer: max. 15
            20200509
            9. Mai 2020

            Kurs 09
            Instrumentalpädagogik (Zupfinstrumente)
            Liedbegleitung mit der Ukulele II
            Kursbeschreibung als pdf
            Leitung: Norbert Enz
            Ort: Nidderau
            Teilnehmer: max. 15
            20200201
            1. Februar 2020

            Kurs 10
            Instrumentalpädagogik (Ensemble)
            Kidsband! - Bandkonzepte für den Ensembleunterricht im Rock/Popbereich für Grundschulkinder
            Kursbeschreibung als pdf
            Leitung: Christian Schatka
            Ort: Rüsselsheim
            Teilnehmer: max. 15
            20200125
            25. Januar 2020

            Kurs 11
            Instrumentalpädagogik (Fächerübergreifend)
            Tango Argentino - Orchesterworkshop für Intrumentalistinnen und Instrumentalisten
            Kursbeschreibung als pdf
            Leitung: Roger Helou und Leonardo Ferreyra
            Ort: Heppenheim
            Teilnehmer: max. 20
            20200124
            24., 25. und 26. Januar 2020

            Kurs 12
            Instrumentalpädagogik (Fächerübergreifend)
            Sing & Groove - Solmisation und Bodypercussion im Gruppenunterricht
            Kursbeschreibung als pdf
            Leitung: Heike Trimpert
            Ort: Gießen
            Teilnehmer: max. 20
            20200208
            8. Februar 2020

            Kurs 13
            Instrumentalpädagogik (Fächerübergreifend)
            Wege zum "Verstehenden Musizieren"
            Kursbeschreibung als pdf
            Leitung: Corinna Danzer
            Ort: Friedberg
            Teilnehmer: max. 18
            20200314
            14. März 2020

            Kurs 14
            Instrumentalpädagogik (Fächerübergreifend)
            Was ist Groove? - Wann swingt es?
            Kursbeschreibung als pdf
            Leitung: Michael Griener
            Ort: Wiesbaden
            Teilnehmer: max. 20
            20200905
            5. September 2020

            Kurs 15
            Instrumentalpädagogik (Fächerübergreifend)
            "TROTZDEM" - Behindert sein und Musik machen
            Kursbeschreibung als pdf
            Leitung: Andrea Heibel
            Ort: Limburg
            Teilnehmer: max. 20
            20201024
            24. Oktober 2020

            Kurs 16
            Instrumentalpädagogik (Fächerübergreifend)
            Schülerkonzerte - leidige Pflicht oder bewegendes Erlebnis?!
            Kursbeschreibung als pdf
            Leitung: Corina Nastoll
            Ort: Wiesbaden
            Teilnehmer: max. 20
            20201107
            7. November 2020

            Kurs 17
            Instrumentalpädagogik (Gruppenunterricht)
            Anfangsunterricht für Violine in Kleingruppen im Rahmen einer Grundschulkooperation
            Kursbeschreibung als pdf
            Leitung: Prof. Michael Dartsch
            Ort: Rüsselsheim
            Teilnehmer: max. 20
            20200328
            28. März 2020

            Kurs 18
            Instrumentalpädagogik (Gruppenunterricht)
            Gitarrenklassen und AGs in Kooperation mit Grundschulen - aus der Praxis für die Praxis
            Kursbeschreibung als pdf
            Leitung: Peter Hackel
            Ort: Lampertheim
            Teilnehmer: max. 15
            20200425
            25. April 2020

            Kurs 19
            Vokalpädagogik
            Mit Kindern singen - aber richtig!
            Kursbeschreibung als pdf
            Leitung: Prof. Andreas Mohr und Johanna Bookmeyer
            Ort: Hofgeismar
            Teilnehmer: max. 20
            20200208
            8. und 9. Februar 2020

            Kurs 20
            Vokalpädagogik
            Von Stimmakrobaten und Klanggorillas
            Kursbeschreibung als pdf
            Leitung: Uli Führe
            Ort: Langen
            Teilnehmer: max. 20
            20200307
            7. März 2020

            Kurs 21
            Vokalpädagogik
            Singing the Groove - Rhythmik- und Improvisationsworkshop für Sängerinnen und Sänger, Musikerinnen und Musiker
            Kursbeschreibung als pdf
            Leitung: Kati Albert
            Ort: Oberursel
            Teilnehmer: max. 20
            20200425
            25. und 26. April 2020

            Kurs 22
            Organisationsentwicklung
            Wie gelingt die Kooperation von Kita und öffentlicher Musikschule?
            Kursbeschreibung als pdf
            Leitung: Claudia Gschwendtner
            Ort: Nidderau
            Teilnehmer: max. 15
            20200307
            7. März 2020

            Kurs 23
            Organisationsentwicklung
            Wie funktioniert eigentlich meine öffentliche Musikschule?
            Kursbeschreibung als pdf
            Leitung: Judith Portugall
            Ort: Darmstadt
            Teilnehmer: max. 20
            20200516
            16. Mai 2020

            Kurs 24
            Selbstmanagement
            Physio für Musikerinnen und Musiker
            Kursbeschreibung als pdf
            Leitung: Angela Gebler
            Ort: Nidderau
            Teilnehmer: max. 18
            20200307
            7. März 2020

            Kurs 25
            Selbstmanagement
            Warum Gorillas tolle Musiker wären
            Kursbeschreibung als pdf
            Leitung: Mona Köppen
            Ort: Dietzenbach
            Teilnehmer: max. 20
            20200307
            7. März 2020

            Kurs 26
            Selbstmanagement
            Wer braucht hier eigentlich Hilfe? Musikunterricht für die Generation "Zappelphilipp"
            Kursbeschreibung als pdf
            Leitung: Kirsten Klopsch
            Ort: Großen-Buseck
            Teilnehmer: max. 30
            20200328
            28. März 2020

            Kurs 27
            Selbstmanagement
            Der singende Musiker oder der musizierende Sänger? Stimmbildung und Vermittlung für Instrumentalistinnen und Instrumentalisten
            Kursbeschreibung als pdf
            Leitung: Julia Schneider
            Ort: Friedberg
            Teilnehmer: max. 16
            20200926
            26. September 2020

            Unser Geschäftsmodell: Selbstausbeutung

            Die öffentlichen Musikschulen in Hessen unterrichten so viele Schülerinnen und Schüler wie nie. Bei sinkender Zahl der Lehrkräfte. Denn unsere Bezahlung ist unterirdisch. Weil die öffentlichen Zuschüsse viel zu niedrig sind und auf diesem niedrigen Niveau verharren.

            Unsere Kosten steigen Jahr für Jahr, zum Beispiel für Mieten, Infrastruktur und Energie. Die Kosten unserer Lehrkräfte steigen ebenfalls, zum Beispiel für Miete, Essen und Mobilität.

            Eine weitere Steigerung der Produktivität an öffentlichen Musikschulen ist nicht möglich. Unser Geschäftsmodell ist auf Kante genäht. Jede kleine Änderung im Gefüge, zum Beispiel der Rückgang der öffentlichen Mittel, gefährdet die gesamte Architektur. Bricht unsere Architektur zusammen, dann nutzt eine moderate Steigerung der öffentlichen Mittel nichts mehr. Dann isch over.

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            Öffentliche Musikschule. Wir sind unser Geld wert.

            In Hessen arbeiten knapp 70 öffentliche Musikschulen, in Stadt und Land. Fast 3.000 Lehrkräfte unterrichten nahezu 115.000 Schülerinnen und Schüler im Einzelunterricht und im Gruppenunterricht, in Bands, Ensembles und Chören, in der Musikschule und in allgemein bildenden Schulen.

            Ja, unsere Arbeit kostet Geld. Wir bezahlen unsere Lehrkräfte, allesamt hochqualifizierte Musikpädagoginnen und Musikpädagogen. Wir bezahlen die Miete für unsere Unterrichtsräume, wir kaufen und pflegen Instrumente, wir bezahlen unsere Noten, wir stemmen pro Jahr mehrere 1.000 Konzerte – vom Vorspiel in unseren Musikschulen bis zu großen öffentlichen Auftritten unserer Schülerinnen und Schüler.

            Die Eltern unserer Schülerinnen und Schüler und diese selbst bezahlen den Löwenanteil unserer Arbeit. Unsere Schülerinnen und Schüler bezahlen zwischen 61% und 80% der Gesamtkosten ihrer öffentlichen Musikschule. Land und Kommunen bezuschussen unsere Arbeit mit lediglich 20% bis 36%. So wunderbar das ist, dass die öffentlichen Musikschulen in Hessen ihren Schülerinnen und Schüler so viel wert sind, so schade ist es, dass eben doch der Geldbeutel entscheidet, wer bei uns ein Instrument und Singen lernen kann.

            Wir – die öffentlichen Musikschulen in Hessen – erreichen mit jedem Euro öffentlicher Mittel knapp fünf Schülerinnen und Schüler in Hessen. Zum Vergleich: im Bundesschnitt sind das nicht mal drei Schülerinnen und Schüler. Das liegt an zweierlei: die öffentlichen Musikschulen in Hessen erhalten signifikant weniger öffentliche Zuschüsse für ihre Arbeit. Und die öffentlichen Musikschulen in Hessen arbeiten deutlich produktiver als der Bundesschnitt.

            Darauf sind wir nicht stolz, doch eines muss gesagt werden: wir wollen mit unserer Arbeit möglichst viele Menschen mit qualifiziertem Musikunterricht erreichen und dafür legen wir uns ins Zeug. Sehr gerne würden wir mit unserer Arbeit noch mehr Menschen erreichen, auch die, die es nicht so dicke haben. Ihre öffentlichen Musikschulen sind ihr Geld wert.

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            Öffentliche Musikschule. Ein wunderbarer Ort.

            Unsere Gesellschaft verändert sich massiv. Die Menschen werden älter, unsere Sozialstruktur verändert sich, die Arbeitswelt wird digital, wir erkennen ein Auseinanderdriften von oben und unten, besonders in den Städten wird um die Integration der gesellschaftlichen Gruppen gerungen. Vor uns liegen gewaltige Aufgaben. Die wichtigste Aufgabe wird es sein, die Gesellschaft zusammenzuhalten, das Gemeinsame und das Verbindende erlebbar und spürbar zu machen. Denn die Menschen schätzen und schützen nur, was sie persönlich als gut empfinden.

            Wenn man im Streit lebt, gelingt nichts. Wenn man zusammenhält, dann gelingt alles. Das wissen Sie aus Ihrer Familie, Ihrem Betrieb, Ihrem Verein. Ein verkrachtes Orchester klingt furchtbar, ein harmonisches Orchester klingt wunderbar. Jede Musikerin und jeder Musiker in einem Orchester ist der Musik verpflichtet. Besonders schön klingt es immer dann, wenn jede und jeder seine Mitmusiker unterstützt, damit sie besonders gut klingen.

            Genau das lernen die Menschen bei uns, an ihrer öffentlichen Musikschule. Das gute Miteinander. Alter? Egal. Einkommen? Egal. Herkunft? Total egal. Können? Fast egal. Bei uns können alle musizieren. Anfänger und Fortgeschrittene, Jung und Älter, Jazz und Barock, Rock und Pop. Und jede und jeder lernt jeden Tag etwas dazu. An Ihrer öffentliche Musikschule. Ein wunderbarer Ort.

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            Öffentliche Musikschulen. It´s good for the economy, Stupid

            Ganz so hat es Bill Clinton nicht gesagt, doch diese Abwandlung seines Satzes trifft den Punkt. Öffentliche Musikschulen sind gut für die Wirtschaft. Jede öffentliche Musikschule steigert die Attraktivität der Gemeinde. Da ist was los, da kann man hingehen und was lernen, das sind die Guten, dort gibt es Kultur und Bildung und Gemeinschaft. Öffentliche Musikschulen tragen wesentlich zu einem guten Leben bei.

            Wir sprechen ja gerne davon, dass Deutschlands Wohlstand durch die gute Bildung der Menschen getragen wird. Bildung und Kreativität gehören zusammen. Erst unsere Kreativität ermöglicht es, aus Bildung etwas Neues zu schaffen. Jede Erfindung, jede Innovation, jede neue Lösung ist eine kreative Leistung. Wer musiziert und singt, trainiert genau das: Kreativität. Wir sind unser Geld wert. Ihre öffentliche Musikschule.

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            Podiumsdiskussion des Kuratoriums beim VdM Hessen am 22. Oktober 2019

            Pressemitteilung vom 28.08.2019

            Podiumsdiskussion des Kuratoriums beim VdM Hessen am 22. Oktober 2019

            Auf Einladung des Kuratoriums im Verband deutscher Musikschulen Hessen – VdM Hessen diskutieren am 22. Oktober 2019 in Wiesbaden Vertreter renommierter Hochschulen über den Themenkomplex „Persönlichkeit und Musizierenlernen, Kulturelle Bildung und Digitalisierung“. Die verbindliche Anmeldung für die kostenfreie Veranstaltung ist notwendig, und ab jetzt auf dem entsprechenden Portal der Website des VdM Hessen unter www.musikschulenhessen möglich.

            Die musikpädagogische Arbeit der öffentlichen Musikschulen steht heute im Spannungsfeld so verschiedener Faktoren wie Digitalisierung, Inklusion und barrierefreier Teilhabe an Kultureller Bildung. Mit den großen Möglichkeiten und den entsprechenden Herausforderungen beschäftigt sich eine Podiumsdiskussion des Kuratoriums beim Verband deutscher Musikschulen Hessen – VdM-Hessen. Die Veranstaltung unter dem Titel „Persönlichkeit und Musizierenlernen, Kulturelle Bildung und Digitalisierung“ findet am 22. Oktober 2019 von 18 bis 19:30 Uhr in der Eingangshalle des Plenargebäudes des Hessischen Landtags, Wiesbaden statt. Der Eintritt ist kostenfrei, allerdings ist eine verbindliche Anmeldung auf dem entsprechenden Portal der Website des VdM Hessen unter www.musikschulenhessen erforderlich.

            Den Abend eröffnet Professor Dr. Joachim-Felix Leonhard, der Vorsitzende des Kuratoriums beim VdM-Hessen. Professor Dr. Wolfgang Schneider (Universität Hildesheim) führt sodann mit einem Impulsvortrag in das Thema ein, das der Mannheimer Producer, Composer und Audio-Engineer Jonas Mengler mit seinen unterrichtspraktischen Erfahrungen aus dem „digitalen Klassenzimmer“ vertieft.

            In der Podiumsdiskussion wird Wolfgang Schneider den Themenkomplex des Abends dann gemeinsam mit Professorin Dr. Maria Spychiger (Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, Frankfurt am Main) und Professor Udo Dahmen (Popakademie Baden-Württemberg, Mannheim) unter der Moderation von Dr. Gabriele König (Fachbereisleiterin Kultur der Stadt Krefeld) beleuchten. Daran schließt sich eine Diskussion mit dem Publikum an.

            Das Kuratorium beim VdM Hessen hat sich im Februar 2018 konstituiert. Ihm gehören 19 Persönlichkeiten aus Kultur und Politik, Hochschulen, Medien und Wirtschaft an, die den Verband beraten und als Multiplikatoren für die Belange der Musikpädagogik in die Gesellschaft des Landes Hessen hinein wirken. Zu den Kernaufgaben des Gremiums gehört es, die Arbeit des VdM Hessen in einen Bezug zu setzen zu aktuellen gesellschaftlichen Themen wie Integration, Inklusion und kultureller Vielfalt.

            Weitere Informationen unter:

            Verband deutscher Musikschulen in Hessen – VdM Hessen
            Dr. Hans-Joachim Rieß (Landesgeschäftsführer)

            Rheinstrasse 111
            65185 Wiesbaden

            Fon: (0611) 341 868 60
            Fax: (0611) 341 868 66

            E-Mail :buero@musikschulen-hessen.de
            Internet. www.musikschulen-hessen.de


            Die Pressemitteilung als pdf

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            in diesem Download-Bereich finden Sie grafisch gesetzte Vorlagen von acht Kampagnenmotiven für die Öffentlichkeitsarbeit Ihrer Musikschule vor Ort. Sie finden druckfertige Plakate und Flyer, Sie finden Vorlagen für den Anhang an Ihre E-Mails, Sie finden Vorlagen in den Formaten pdf und jpg.

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            1. #aufkantegenäht
            2. #sagbeimabschiedleiseservus
            3. #inderklemme
            4. #wirsindeineidee
            5. #wirhabeneinentraum
            6. #musikistgesund
            7. #armärmermusikschullehrer
            8. #luxus

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            1. #aufkantegenäht
            2. #sagbeimabschiedleiseservus
            3. #inderklemme
            4. #wirsindeineidee
            5. #wirhabeneinentraum
            6. #musikistgesund
            7. #armärmermusikschullehrer
            8. #luxus

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            Einladung zur Podiumsdiskussion am 22. Oktober 2019

            Persönlichkeit und Musizierenlernen, Kulturelle Bildung und Digitalisierung

            Podiumsdiskussion des Kuratoriums beim Verband deutscher Musikschulen Hessen – VdM Hessen

            für Eltern, Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte sowie politische Entscheidungsträger aus Kommune und Land

            Dienstag, 22. Oktober 2019
            18:00 Uhr bis 19:30 Uhr
            Hessischer Landtag, Wiesbaden
            Eingangshalle des Plenargebäudes in der Grabengasse
            Einlass ab 17:30 Uhr

            Begrüßung
            Prof. Dr. Joachim-Felix Leonhard
            Staatssekretär a. D. | Vorsitzender des Kuratoriums beim VdM Hessen

            Auf dem Podium
            Prof. Dr. Maria Spychiger
            Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main

            Prof. Udo Dahmen
            Popakademie Baden-Württemberg, Mannheim

            Prof. Dr. Wolfgang Schneider
            Institut für Kulturpolitik der Stiftung, Universität Hildesheim

            Moderation
            Dr. Gabriele König
            Fachbereichsleiterin Kultur der Stadt Krefeld

            Anschließende gemeinsame Diskussion

            Die Teilnahme ist kostenlos. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Ihre verbindliche Anmeldung bis zum 30. September 2019 beim VdM Hessen ist erforderlich.

            Hessischer Landtag, Wiesbaden | Eingangshalle des Plenargebäudes in der Grabengasse

            Quelle: https://hessischer-landtag.de/sites/default/files/scald/files/Architektur-und-Geschichte-web.pdf

            Quelle: https://hessischer-landtag.de/sites/default/files/scald/files/Architektur-und-Geschichte-web.pdf

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            Pressemitteilung

            Podiumsdiskussion des Kuratoriums beim VdM Hessen am 22. Oktober 2019

            Anmeldung zur Podiumsdiskussion am 22. Oktober 2019

              Meine Anmeldung zur Podiumsdiskussion am Dienstag, den 22. Oktober 2019 (Pflichtfeld)

              Die Anmeldung ist verbindlich und höchstpersönlich. Es gilt das Windhundverfahren.

              Wir würden gerne wissen (freiwillig)

              Ich bin Mutter/Vater einer/eines Musikschschülerin/MusikschülersIch bin Musikschschülerin/MusikschülerIch arbeite als Leitung/Lehrkraft an einer MusikschuleIch bin ein/e politische/r Entscheidungsträger/inIch bin ein/e Vertreter/in der PresseIch zähle mich zur interessierten Öffentlichkeit

              WICHTIG! Ihre Anmeldung wird nur versendet, wenn Sie bei Zustimmung den HAKEN SETZEN. Vielen Dank.

              Meine Zustimmung

              Sie erhalten eine automatisch generierte Antwort per E-Mail, die Ihre Anmeldung bestätigt.

              Sollte Ihre Anmeldung keine Berücksichtigung erfahren, so erhalten Sie eine separate E-Mail.

              Öffentliche Musikschule. Bezahlbar oder Luxus?

              Ein Blick auf die Zahlen sagt: Öffentliche Musikschulen in Hessen sind teuer. Fast die teuersten in Deutschland. Öffentliche Musikschulen in Hessen sind fast die teuersten in Deutschland, weil die öffentlichen Zuschüsse fast die niedrigsten sind. Die Lücke finanzieren die hessischen Eltern und Musikschüler. Seit Jahrzehnten. Man könnte sagen, die öffentlichen Musikschulen in Hessen sind Luxus. Das ist nicht in Ordnung.

              Es ist nicht in Ordnung, wenn in Hessen das Grundrecht auf kulturelle Bildung Luxus ist. Es ist nicht in Ordnung, wenn Menschen nicht zu uns kommen können, weil sie weniger Geld haben als andere. Wir sind die öffentlichen Musikschulen in Hessen. Wir sind für alle Menschen da. Wir sind unser Geld wert.

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              Arm, Ärmer, Musikschullehrer

              Und Musikschullehrerin. Wissen Sie, wie viel man können muss als Musikschullehrerin und Musikschullehrer? Nur so viel: von Kindesbeinen an einige Jahrzehnte üben üben üben und das täglich. Das sieht man nicht, denn es wirkt alles so leicht und selbstverständlich. Aber man spürt es und man hört es.

              Wieso bitte sind dann Musikschul-Lehrkräfte arm dran? Sie haben eine wunderbare Arbeit, sie haben viele Schülerinnen und Schüler, sie genießen Bewunderung und Respekt. Es ist ganz einfach: Musikschul-Lehrkräfte an öffentlichen Musikschulen werden erbärmlich bezahlt. Warum? Weil das Geld nicht reicht, hinten nicht und vorne nicht.

              Immer mehr ausgebildete junge Musikerinnen und Musiker entscheiden sich gegen den Beruf der Musikschullehrerin und des Musikschullehrers. Einfach, weil bei uns die Lebensperspektive fehlt. Familienplanung? Fehlanzeige. Anständig leben können? Ein schlechter Witz. Existenz aufbauen? Voll daneben. Dem Ruhestand entgegenblicken? Da flackern die Augen vor Angst.

              Ein Honorarvertrag als Lebensgrundlage ist nicht lustig. Kein regelmäßiges Gehalt, keine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, kein Kündigungsschutz, keine Altersvorsorge – all das weit über 100 Jahre nach Einführung der Sozialgesetzgebung.

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              Music every Day keeps the Doctor away.

              Huiuiui, jetzt lehnen wir uns aus dem Fenster. Musik hält gesund und Musik macht gesund. Das ist Fakt. Musizieren und Singen fördert die gesunde Entwicklung von Kindern. Wer musiziert oder singt, leidet deutlich weniger unter Depressionen.

              Wer in einer Gruppe spielt oder im Chor singt, leidet nicht unter Einsamkeit. Wer musiziert und singt, kann besser zuhören, verhält sich friedlicher und rücksichtsvoller. Wer musiziert und singt, kann seinen Gefühlen besser Ausdruck geben, kann besser mit Widrigkeiten umgehen, kann sich besser konzentrieren und bewegen und kann sich besser entspannen.

              Fragen Sie das Internet, lesen Sie die vielen Studien oder fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Sie werden immer das Gleiche hören: Musik hält gesund und Musik macht gesund. Wir sind unser Geld wert. Ihre öffentliche Musikschule.

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              Öffentliche Musikschule. Wir haben einen Traum.

              Berichten wir aus einer Zeit, die es in Hessen noch nie gab. Berichten wir über unseren Traum: Öffentliche Musikschulen in Hessen bekommen ausreichend öffentliche Zuschüsse. Das Land, die Kommunen und die Eltern teilen die Kosten gerecht in drei gleiche Teile.

              Die öffentlichen Zuschüsse dienen dreierlei: der Unterricht kann kostengünstig kalkuliert werden. So kann jede und jeder der will, bei uns Unterricht nehmen. Jede öffentliche Musikschule kann ihre Lehrkräfte auskömmlich bezahlen. In Festanstellung! Damit kommen die öffentlichen Musikschulen ihrem gesellschaftlichem Auftrag verlässlich nach: sozialverträgliche Preise für eine breite Teilhabe, gelebte Fürsorge für ihre Angestellten und Vielfalt in der kulturellen Bildung.

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              Musikschulfest & Hessischer Landesmusikschultag 2019

              Die Musikschule Baunatal feiert Geburtstag – Musikschulfest & Hessischer Landesmusikschultag 2019 – Ein großes Fest für Alle!

              Samstag, 15. Juni 2019
              14:00 Uhr bis 22:00 Uhr
              Musikschule Baunatal

              Die Musikschule Baunatal wird in diesem Jahr 40 Jahre alt. Dieser Geburtstag wird am Samstag, 15. Juni mit einem großen Musikschulfest gemeinsam mit vielen Freunden und Kooperationspartnern gefeiert.

              An diesem Tag findet auch der Hessische Landesmusikschultag 2019 statt.

              Dadurch erhält das Musikschulfest eine ganz besondere Bedeutung. In Hessen gibt es 67 Musikschulen, die unter dem Dach des Verbandes deutscher Musikschulen in Hessen – VdM Hessen.

              Seit mehr als fünf Jahrzehnten stehen die hessischen Musikschulen für eine hoch engagierte, kulturelle Bildung, an der alle Menschen teilhaben können. Daran erinnern wir auch 2019 wieder mit dem Landesmusikschultag, der diesmal in Baunatal stattfindet“, sagt Michael Eberhardt, Vorsitzender des VdM Hessen.

              Das Fest startet nach einem offiziellen Empfang um 14:00 Uhr und findet im Musikschulgebäude, auf dem Gelände rund um die Musikschule sowie auf der großen Open-Air-Bühne auf dem Parkplatz statt.

              Für die Musik bei diesem großen kulturellen und musikalischen Fest sorgen viele Ensembles der Musikschule (von den Kinderchören, Klarinetten-, Streicher- und Zupfensembles über Percussioncrew und Bluesband bis hin zu den Orchestern, der Big-Band und der Funkband sowie das Behindertenensemble „Die MoMus“). Außerdem gibt es viel Musik von Freunden und Gästen, wie dem Jugendorchester und dem Musikzug des GSV Eintracht Baunatal, dem Chor der Langenbergschule Großenritte, sowie musikalischen Ensembles der Erich-Kästner-Schule Baunatal.

              Ein besonderes Highlight erwartet die Gäste des Musikschulfestes mit der Aufführung des Musicals „Der kleine Tag“. Präsentiert wird das Stück vom Chor zusammen mit Instrumentalschülern der Musikschule.

              Die Malschule in der Musikschule Baunatal wird das Fest mit mehreren Mitmachaktionen bereichern. Abgerundet wird das Musikschulfest durch Mitmachaktionen und Spiele für jede Altersstufe. Dabei wirken als Gäste mit: Die Erzählerin Julia Dörrbecker, das Spielmobil Augustine, das Stadtteilzentrum am Baunsberg, die Stadtbücherei und der Kunst- und Kulturverein Baunatal.

              Für das leibliche Wohl sorgen mehrere Stände mit Kaffee und Kuchen, ein Stand mit kalten Getränken, ein Grillimbiß und ein Eiswagen.

              Jung und Alt sind herzlich dazu eingeladen.

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              Weitere Informationen:

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              – – –

              Dr. Hans-Joachim Rieß, Landesgeschäftsführer des VdM Hessen.

              Telefon: (0611)  34 18 68 60

              E-Mail: buero@musikschulen-hessen.de

              Öffentliche Musikschulen sind eine Idee

              Hier lernen Menschen musizieren. Miteinander und mit Profis. Sie musizieren von Anfang an. Ob mit 2 Jahren oder mit 70 Jahren. Von C-Dur bis Bach. Im Einzelunterricht, im Gruppenunterricht, in Bands, Ensembles und Chören. Öffentliche Musikschulen sind ihr Geld wert.

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              Die öffentlichen Musikschulen in Hessen sind in der Klemme

              Auf der einen Seite steigen die Gebühren, auf der anderen Seite sinken die Löhne. Das klingt nach einem turbokapitalistischen Ausbeuterbetrieb, der sich die Taschen vollstopft. Doch dem ist beileibe nicht so. Besuchen Sie eine öffentliche Musikschule Ihrer Wahl in Hessen und Sie werden vieles entdecken, aber keinen Reichtum. Im Klartext: Es ist die Politik, die uns – die öffentlichen Musikschulen – in die Klemme treibt. Oder frei nach einem amerikanischen Präsidenten aus der guten alten Zeit: „It´s the politics, Stupid.“

              Warum spielen die öffentlichen Musikschulen dieses böse Spiel mit? Vielleicht, weil wir gutmütig sind. Vielleicht weil wir keinen Streit wollen. Bestimmt, weil wir Verantwortung tragen und ganz sicher, weil wir fest davon überzeugt sind, dass wir mit unserer Arbeit einen wertvollen Beitrag für den Frieden und die Kultur in unserer Gesellschaft leisten. Doch lange geht das nicht mehr gut.

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              Öffentliche Musikschulen. Sag Beim Abschied Leise Servus.

              Sie gestatten eine Liedzeile von Peter Kreuder? „Sag’ beim Abschied leise ‘Servus’, nicht ‘Lebwohl’ und nicht ‘Adieu’, diese Worte tun nur weh. Doch das kleine, Wörter’l ‘Servus’, ist ein lieber letzter Gruß, wenn man Abschied nehmen muss.“

              Also sagen wir leise Servus, liebe öffentliche Musikschule. Denn unsere Situation ist nicht lustig. Die öffentlichen Zuschüsse sind viel zu niedrig, unsere Gebühren sind an der Schmerzgrenze, unsere Lehrkräfte können kaum von ihren Honoraren leben.

              Die Situation an den öffentlichen Musikschulen verschlechtert sich seit Jahren. Und jetzt ist ein Punkt erreicht, an dem es nicht mehr geht. Wir wollen keine unbezahlbare Institution für wenige Menschen sein. Wir wollen eine soziale, bezahlbare Institution für alle Menschen sein.

              In diesem Sinne singen wir mit Peter Kreuder: „Sag’ beim Abschied leise Servus, denn gibt’s auch kein Wiedersehen, einmal war es doch schön.“ Ihre öffentliche Musikschule.

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              Öffentliche Musikschulen. Auf Kante genäht.

              Auf Kante genäht. Fragen wir das Internet: Diese Redewendung kommt aus dem Schneiderhandwerk – wenn zwei Stoffteile so knapp aneinander genäht werden, dass kein Stoff mehr ausgelassen werden kann und somit keine Reserve bei Änderungsbedarf zur Verfügung steht.

              Etwas ist so knapp bemessen, dass es gerade noch erreicht werden kann – Personal, Geld, Zeit. So könnte man in aller Kürze sehr präzise die Situation der öffentlichen Musikschulen in Hessen beschreiben.

              Natürlich funktionieren die öffentlichen Musikschulen in Hessen. In knapp 70 öffentlichen Musikschulen, in Stadt und Land unterrichten fast 3.000 Lehrkräfte nahezu 115.000 Schülerinnen und Schüler im Einzelunterricht und im Gruppenunterricht, in Bands, Ensembles und Chören, in der Musikschule und in allgemein bildenden Schulen.

              Wir geben Musikunterricht. Tag für Tag, Jahr für Jahr. Systematisch, qualifiziert, engagiert und verlässlich. Mit beständig knappen und seit einigen Jahren sinkenden öffentlichen Zuschüssen. Die finanzielle Hauptlast tragen die Eltern unserer Schülerinnen und Schüler und diese selbst. Und wir – die öffentlichen Musikschulen in Hessen tragen die Last mit. Durch harte Arbeit und durch bescheidene Gehälter.

              Nein, wir sind nicht die armen Schneiderlein. Wir arbeiten gerne und freuen uns, einen wertvollen Beitrag zu einer guten Gesellschaft zu leisten. Doch es ist an der Zeit, eines deutlich auszusprechen. Es reicht hinten und vorne nicht, das Geld. Es reicht zum Beispiel nicht, um mehr Kinder, Jugendliche und Erwachsene zu erreichen, die an unseren öffentlichen Musikschulen lernen wollen.

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