Alle Artikel von Redaktion
Fortbildungsprogramm 2027
| Kurs | Datum und Anmeldung |
|---|---|
| Kurs 01 Elementare Musikpädagogik (Musikalische Früherziehung) „Tanzen mit den Tieren“ Tanzen mit Kindern von 4-10 Jahren Kursbeschreibung als pdf Leitung: Regula Leupold Ort: Musikschule Bad Vilbel und Karben, Lohstraße 13, 61118 Bad Vilbel Teilnehmer: max. 20 | 20270227 27. Februar 2027 ![]() |
| Kurs 02 Elementare Musikpädagogik (Musikalische Früherziehung) „Was klingt denn da?“ Eine Bilderbuchgeschichte sowie neue Lieder und Spielideen in Kita, Eltern-Kind-Gruppen, Musik- und Grundschule Kursbeschreibung als pdf Leitung: Gabriele Westhoff Ort: Musikschule Bad Wildungen, Poststraße 6, 34537 Bad Wildungen Teilnehmer: max. 18 | 20270307 7. März 2027 ![]() |
| Kurs 03 Elementare Musikpädagogik (Musikalische Früherziehung) Der Rhythmus lauert überall! Rhythmusspiele, kleine Stücke, Lieder mit Bodypercussion, kleinen Alltagsdingen, Boomwhackers, Stabspielen, Small Percussion Kursbeschreibung als pdf Leitung: N.N. Ort: Musikschule Kassel, Tischbeinstraße 6, 34121 Kassel Teilnehmer: max. 30 | 20270417 17. April 2027 ![]() |
| Kurs 04 Elementare Musikpädagogik (Musikalische Früherziehung) „Was klingt denn da?“ Eine Bilderbuchgeschichte sowie neue Lieder und Spielideen in Kita, Eltern-Kind-Gruppen, Musik- und Grundschule Kursbeschreibung als pdf Leitung: Gabriele Westhoff Ort: Musikschule Bad Vilbel und Karben, Lohstraße 13, 61118 Bad Vilbel Teilnehmer: max. 18 | 20270425 25. April 2027 ![]() |
| Kurs 05 Elementare Musikpädagogik (Musikalische Früherziehung) „DJINGALLA“ Bd 3: „Musik und Tanz“ Neue Tanz- und Bewegungsideen zur Musik der 7. und 8. Djingalla-CD Kursbeschreibung als pdf Leitung: Gabriele Westhoff Ort: Musikschule Bad Wildungen, Poststraße 6, 34537 Bad Wildungen Teilnehmer: max. 18 | 20270905 5. September 2027 ![]() |
| Kurs 06 Elementare Musikpädagogik (Musikalische Früherziehung) „DJINGALLA“ Bd 3: „Musik und Tanz“ Neue Tanz- und Bewegungsideen zur Musik der 7. und 8. Djingalla-CD Kursbeschreibung als pdf Leitung: Gabriele Westhoff Ort: KEMP – Klangräume Elementare Musikpädagogik Luisenstraße 26, 65185 Wiesbaden Teilnehmer: max. 16 | 20270919 19. September 2027 ![]() |
| Kurs 07 Elementare Musikpädagogik (Musikalische Früherziehung) Der Rhythmikwind weht! Kursbeschreibung als pdf Leitung: Monika Mayr Ort: Musikschule Bad Vilbel-Karben, Lohstraße 13, 61118 Bad Vilbel Teilnehmer: max. 20 | 20271121 21. November 2027 ![]() |
| Kurs 08 Elementare Musikpädagogik (Senioren) „Was hatse gesacht?“ Musikalische Arbeit mit Seniorinnen und Senioren mit und ohne Demenz Kursbeschreibung als pdf Leitung: Marion Bathe & Andrea Eckwert Ort: Musikschule an IGS Busecker Tal, Grüner Weg 3, 35418 Großen-Buseck Teilnehmer: max. 20 | 20270306 6. März 2027 ![]() |
| Kurs 09 Instrumentalpädagogik (Blasinstrumente) „Die Welt der Klarinette: Geschichte und Instrumentenbau leicht verstanden!" Kursbeschreibung als pdf Leitung: Jochen Seggelke Ort: Musik- und Kunstschule Grünberg, Gerichtsstr. 7, 35305 Grünberg Teilnehmer: max. 20 | 20270123 23. Januar 2027 ![]() |
| Kurs 10 Instrumentalpädagogik (Schlaginstrumente) Rhythmische Konzepte für das moderne Drumset Triplets, Koordination und ungerade Metren im Schlagzeugunterricht Kursbeschreibung als pdf Leitung: Ayder Ashyrov Ort: Musikschule Baunatal, Friedrich-Ebert-Allee 12, 34225 Baunatal Teilnehmer: max. 15 | 20270918 18. und 19. September 2027 ![]() |
| Kurs 11 Instrumentalpädagogik (Streichinstrumente) Notenlesen im Anfangsunterricht mit isiQuint Praxisnahe Impulse für Geigen- sowie Bratschenpädagoginnen und -pädagogen Kursbeschreibung als pdf Leitung: Regine Bubeck-Cinus Ort: Musikschule Neu-Isenburg, Richard-Wagner-Str. 2, 63263 Neu-Isenburg Teilnehmer: max. 20 | 20270220 20. Februar 2027 ![]() |
| Kurs 12 Instrumentalpädagogik (Tasteninstrumente) Klavierspielen mit Leichtigkeit – Wege zu einer effizienten Spielweise Kursbeschreibung als pdf Leitung: Masako Kamikawa Ort: Kreismusikschule Oberlahn, Marktplatz 3a, 35781 Weilburg Teilnehmer: max. 12 | 20270306 6. März 2027 ![]() |
| Kurs 13 Instrumentalpädagogik (Tasteninstrumente) Lebendiger Klavierunterricht von Anfang an Kursbeschreibung als pdf Leitung: Aniko Drabon Ort: Musikschule Friedrichsdorf, Bahnstraße 29, 61381 Friedrichsdorf Teilnehmer: max. 20 | 20270410 10. April 2027 ![]() |
| Kurs 14 Instrumentalpädagogik (Zupfinstrumente) Ensemblespiel mit Gitarren Kursbeschreibung als pdf Leitung: Clemens Völker Ort: Musikschule Lampertheim, Wilhelmstraße 60, 68623 Lampertheim Teilnehmer: max. 16 | 20270213 13. Februar 2027 ![]() |
| Kurs 15 Instrumentalpädagogik (Ensemble) Beste Noten! Arrangieren- und Kompositionsworkshop für Schulorchester und Band Kursbeschreibung als pdf Leitung: Enrico Olivanti Ort: Musikschule Oberursel, Hollerberg 10, 61440 Oberursel Teilnehmer: max. 12 | 20270410 10. und 11. April 2027 ![]() |
| Kurs 16 Instrumentalpädagogik (Fächerübergreifend) Bewege dich einfach, unkompliziert & frei – durch das Erlernen & Anwenden der Alexander-Technik Kursbeschreibung als pdf Leitung: Stefan Welsch Ort: Hessensaal – Fritz-Treutel-Haus, Bergstraße 20, 65451 Kelsterbach Teilnehmer: max. 15 | 20270213 13. Februar 2027 ![]() |
| Kurs 17 Instrumentalpädagogik (Fächerübergreifend) Musik inklusiv – Einführung in eine Pädagogik der Vielfalt Fähigkeitsgemischtes Musizieren im Gruppenunterricht, mit Klassen oder Ensembles Kursbeschreibung als pdf Leitung: Robert Wagner Ort: Wiesbadener Musik- und Kunstschule, Schillerplatz 1-2, 65185 Wiesbaden Teilnehmer: max. 30 | 20270306 6. März 2027 ![]() |
| Kurs 18 Instrumentalpädagogik (Fächerübergreifend) „TROTZDEM“ – Behindert sein und Musik machen Kursbeschreibung als pdf Leitung: Andrea Heibel Ort: Kreismusikschule Limburg, In den Klostergärten 11, 65549 Limburg Teilnehmer: max. 20 | 20270424 24. April 2027 ![]() |
| Kurs 19 Instrumentalpädagogik (Fächerübergreifend) Bodypercussion – mit Hand und Fuß die Welt der Körperperkussion und der rhythmischen Sprechverse entdecken Kursbeschreibung als pdf Leitung: Christoph Studer Ort: Kreismusikschule Limburg, In den Klostergärten 11, 65549 Limburg Teilnehmer: max. 20 | 20270904 4. und 5. September 2027 ![]() |
| Kurs 20 Instrumentalpädagogik (Fächerübergreifend) Voll motiviert üben, musizieren und unterrichten Kursbeschreibung als pdf Leitung: Kristin Thielemann Ort: KulturSpinnerei – Lauterbacher Musikschule, Lauterstraße 3, 36341 Lauterbach Teilnehmer: max. 22 | 20271031 31. Oktober 2027 ![]() |
| Kurs 21 Vokalpädagogik Von Stimmakrobaten und Klanggorillas Kursbeschreibung als pdf Leitung: Uli Führe Ort: Musikschule Dreieich – im HLL/Campus Dreieich, Frankfurter Straße 160-166, 63303 Dreieich-Sprendlingen Teilnehmer: max. 15 | 20271030 30. Oktober 2027 ![]() |
| Kurs 22 Organisationsentwicklung „Eltern zu erreichen – das ist schwierig“ Elternarbeit an einer öffentlichen Musikschule Kursbeschreibung als pdf Leitung: Prof. Dr. Barbara Busch Ort: Musikschule der Stadt Fulda, Buseckstraße 4, 36043 Fulda Teilnehmer: max. 16 | 20270425 25. April 2027 ![]() |
| Kurs 23 Selbstmanagement Was ist ein Fehler? Über den Umgang mit Fehlern Kursbeschreibung als pdf Leitung: Dr. Henriette Gärtner Ort: Musikschule Rüsselsheim, Am Treff 11, 65428 Rüsselsheim Teilnehmer: max. 15 | 20270123 23. Januar 2027
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| Kurs 24 Selbstmanagement Lehr-Kraft! Gesund und motiviert im Unterrichtsalltag Kursbeschreibung als pdf Leitung: Kristin Thielemann Ort: Musikschule Rüsselsheim, Am Treff 11, 65428 Rüsselsheim Teilnehmer: max. 23 | 20270221 21. Februar 2027 ![]() |
| Kurs 25 Selbstmanagement Unterrichten im Flow Unterrichten ohne Erschöpfung – Selbstmanagement für Instrumental- und Gesangslehrkräfte Kursbeschreibung als pdf Leitung: Andreas Burzik Ort: Musikschule Baunatal, Friedrich-Ebert-Allee 12, 34225 Baunatal Teilnehmer: max. 25 | 20270306 6. März 2027 ![]() |
Dr. Hans-Joachim Rieß
Dr. Hans-Joachim Rieß war von 2001 bis 2026 Geschäftsführer des Verbandes deutscher Musikschulen in Hessen, Landesverband Hessen e.V..
Dr. Hans-Joachim Rieß, geboren 1961, fand seinen Weg zur Musik durch die öffentliche Musikschule Lampertheim, die ihn nach dem Abitur an die staatliche Hochschule für Musik Heidelberg-Mannheim führte. Dort legte Dr. Hans-Joachim Rieß mit dem Diplom-Musiklehrer-Studium und dem anschließenden Künstlerischen Aufbausstudium (KA) im Fach Gitarre die Basis für seine späteren beruflichen Tätigkeiten. Dem folgte ein Studium in der Meisterklasse von Maestro Angelo Gilardino an der Accademia Internazionale Superiore di Musica „Lorenzo Perosi“ in Biella/Italien.
Dr. Hans-Joachim Rieß unterrichtete unter anderem an der öffentlichen Musikschule Lampertheim und an der Städtischen Musikschule Frankenthal/Pfalz. Dr. Hans-Joachim Rieß übernahm in Lampertheim 1987 die Leitung des Fachbereichs Zupfinstrumente und ab 1990 die Leitung der Musikschule.
Von 2001 bis 2026 war Dr. Hans-Joachim Rieß Geschäftsführer des VdM Hessen. In dieser Zeit erweiterte seine berufliche Expertise unter anderem durch ein Masterstudium im Fach Kulturmanagement an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg
Dr. Hans-Joachim Rieß promovierte 2018 mit Auszeichnung über die öffentliche Musikschule in Deutschland im Begründungszusammenhang kultureller Bildung an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.
Im Rahmen des VdM Hessen war Dr. Hans-Joachim Rieß Sprecher des Bezirkes der Südhessischen Musikschulen, bevor er von 1996 bis 2001 den stellvertretenden Vorsitz des VdM Hessen übernahm. Zurzeit wirkt Dr. Hans-Joachim Rieß als sachkundiger Bürger in der Betriebskommission des Eigenbetriebs Kultur 123 der Stadt Rüsselsheim mit.
Geschäftsstelle
Landesgeschäftsführer
Matthias Edeler
E-Mail: edeler[@]musikschulen-hessen.de
Fon: (0611) 34 18 68 60
Veranstaltungen, Finanzen & Statistik
Christina Viefhues
E-Mail: viefhues[@]musikschulen-hessen.de
Fon: (0611) 34 18 68 64
Fortbildungen
Petra Bietz
E-Mail: bietz[@]musikschulen-hessen.de
Fon: (0611) 34 18 68 60
Anschrift der Geschäftsstelle
Verband deutscher Musikschulen
Landesverband Hessen e.V.
Rheinstraße 111
65185 Wiesbaden
Erweiterter Landesvorstand
Der neunköpfige erweiterte Landesvorstand setzt sich aus den drei Mitgliedern des geschäftsführenden Landesvorstands und den Vorsitzenden der sechs Musikschulbezirksversammlungen Hessens zusammen.
Landesvorsitzender (kommissarisch)
Christoph Möller, Leiter der Musikschule Schöneck-Nidderau
Stellvertretende Landesvorsitzende
Judith Portugall, VdM Hessen
Beisitzende (Bezirksvorsitzende)
Bezirk 1
Joachim Sum, Leiter der Musikschule Lampertheim
Bezirk 1 umfasst Bensheim, Darmstadt, Odenwald/Erbach, Groß-Gerau, Heppenheim, Lampertheim, Überwald-Weschnitztal/Rimbach, Viernheim
Bezirk 2
Catherine Veillerobe (Stellvertreterin), Leiterin der Musikschule Offenbach
Bezirk 2 umfasst Dietzenbach, Dreieich, Langen, Neu-Isenburg, Obertshausen, Offenbach, Rodgau, Rödermark, Seligenstadt
Bezirk 3
Marc Fischer, Leiter der Musikschule Kelsterbach
Bezirk 3 umfasst Aarbergen, Eppstein-Rossert, Eschborn, Frankfurt, Hofheim, Hünstetten, Kelkheim, Kelsterbach, Königstein, Niedernhausen, Oberursel, Rüsselsheim, JMS Schwalbach, JMS Wiesbaden, Musik- und Kunstschule Wiesbaden
Bezirk 4
Corinna Probst, Leiterin der Musikschule Bad Vilbel-Karben
Bezirk 4 umfasst Bad Nauheim, Bad Vilbel, Bergen-Enkheim, Büdingen, Butzbach, Friedberg, Friedrichsdorf, Main-Kinzig/Gelnhausen, Hanau, Schöneck-Nidderau
Bezirk 5
Andrés Hancke, Leiter der Kreismusikschule Limburg
Bezirk 5 umfasst Alsfeld, Buseck, Dillenburg, Fulda, Grünberg, Gießen, Lauterbach, Lich, Limburg, Marburg, Schlitz, Stadtallendorf, Weilburg, Wetzlar
Bezirk 6
Simon van Zoest, Leiter der Musikschule Hofgeismar
Bezirk 6 umfasst Bad Hersfeld, Werra-Meißner/Eschwege, Baunatal, Hofgeismar, Schwalm-Eder/Homberg, Kassel, Söhre-Kaufunger Wald/Lohfelden, Schwalm-Eder Nord/Melsungen, Vellmar, Waldeck-Frankenberg (Bad Arolsen, Bad Wildungen, Frankenberg, Korbach), Wolfhagen
Geschäftsführender Landesvorstand
Der Landesvorsitzende und die beiden Stellvertretenden Landesvorsitzenden sind Vorstand im Sinne des § 26 BGB und jeweils alleinvertretungsberechtigt.
Landesvorsitzender (kommissarisch)
Christoph Möller
leitet die Musikschule Schöneck-Nidderau
seit 2017 im Landesvorstand
seit 2021 stellvertretender Landesvorsitzender
seit 2026 kommissarischer Landesvorsitzender
Stellvertretende Landesvorsitzende
Judith Portugall
leitete bis 2026 die Städtische Musikschule Groß-Gerau
seit 2009 im Landesvorstand
seit 2022 stellvertretende Landesvorsitzende
Der Landesvorsitzende Michael Eberhardt hat seine Amtsgeschäfte am 14. September 2026 kommissarisch in die Hände des Stellvertretenden Landesvorsitzenden Christoph Möller übergeben.
Verband
Wir – der VdM Hessen – sind vielfältig institutionell vernetzt in wertvollen Partnerschaften und arbeiten in soliden organisatorischen Strukturen. Auf dieser Seite finden Sie eine Übersicht unserer Organe, Partnerschaften und Arbeitsbereiche.
Pressemitteilung | Öffentliche Musikschulen – Kultur für alle?
Öffentliche Musikschulen: Kultur für alle?
Eine Podiumsdiskussion des Verbandes deutscher Musikschulen in Hessen (VdM Hessen) am 10. Juni in Wiesbaden geht der Frage nach, wie öffentliche Musikschulen auch weiterhin als Motor des Kulturlebens dienen können. Prof. Dr. Wolfgang Schneider diskutiert mit Musikschulleiter Christoph Möller und Dr. Thomas Renz, der vorab aktuelle Trends und Entwicklungen darstellt. Der Eintritt ist frei.
Öffentliche Musikschulen stehen aktuell vor großen Herausforderungen: Knapper werdende Budgets stehen höhere Ausgaben gegenüber. Soll man sich um die Sicherung des Status quo bemühen oder ist eine Neuaufstellung der Musikschulen als Motor kommunaler Musikpolitik nötig? Eine Podiumsdiskussion des Verbandes deutscher Musikschulen in Hessen am Mittwoch, 10. Juni 2026 im Kulturforum der Wiesbadener Musik- und Kulturschule will dieser Frage nachgehen.
Einführend stellt Dr. Thomas Renz vom Berliner Institut für Kulturelle Teilhabeforschung die aktuelle Entwicklung dar: Wer nutzt Musikschulen wirklich? Welche Strategien könnten Musikschulen verfolgen, um mehr Menschen zu erreichen und gleichzeitig ihre Qualität zu bewahren? Anschließend diskutieren Prof. Dr. Wolfgang Schneider, Emeritus für Kulturpolitik der Stiftung Universität Hildesheim und Vorsitzender des Kuratoriums des VdM Hessen, Christoph Möller, Leiter der Musikschule Schöneck-Nidderau und Dr. Thomas Renz wie neue Vermittlungsformate aussehen und wie die öffentliche Musikschule zum lebendigen Zentrum kommunaler Musikkultur und kultureller Bildung werden können. Gemeinsam mit dem Publikum wird der Frage nachgegangen: Können öffentliche Musikschulen Kultur für alle sein – steht die Teilhabegerechtigkeit mittlerweile in Frage?
Kultur für alle – öffentliche Musikschulen als Motor im Netzwerk kommunaler Musikkultur
Podiumsdiskussion am Mittwoch, 10. Juni 2026, 18:00 Uhr im Kulturforum der Wiesbadener Musik- und Kunstschule (Schillerplatz 1-2, 65185 Wiesbaden). Eintritt frei. Um Anmeldung unter Projektbuero-smh@musikschulen-hessen.de wird gebeten.
Weitere Informationen:
Verband deutscher Musikschulen, Landesverband Hessen e.V.
Dr. Hans-Joachim Rieß (Landesgeschäftsführer)
Rheinstraße 111
65185 Wiesbaden
Fon: (0611) 34 18 68 60
Fax: (0611) 34 18 68 66
E-Mail: buero@musikschulen-hessen.de
Internet: www.musikschulenhessen.de
Pressemitteilung 16. Februar 2026 | Kommunen und Land Hand in Hand
Pakt für Musikschulen untermauert das gesellschaftliche Erfordernis für eine umfassende Bildungsstruktur in Hessen
Am Freitag, den 13. Februar 2026 trafen der Vorsitzende der hessischen Landtagsfraktion von Bündnis 90 / Die Grünen, Mathias Wagner und der Landesvorsitzende des Verbandes deutscher Musikschulen Hessen (VdM Hessen), Michael Eberhardt in der Musikschule Marburg mit der dortigen Vorsitzenden des Trägervereins, Frau Katrin Hensel und Musikschulleiter Eugen Anderer zum Informationsaustausch zusammen. Ausgangspunkt war die gemeinsame Verantwortung von Kommunen und Land für die dauerhafte Gewährleistung der Teilhabegerechtigkeit an musikalischer Bildung im Rahmen des aktuell bestehenden Paktes für Musikschulen. Hierbei kommt dem bevorstehenden Rechtsanspruch auf einen Ganztagsplatz an Grundschulen in Hessen ab dem kommenden Schuljahr eine besondere Rolle zu.
In der Marburger Musikschule unterrichten 58 Musikehrkräfte rund 2500 Schülerinnen und Schüler. Davon werden etwa 1000 in 17 Kindertagesstätten und Schulkooperationen erreicht „Es ist absolut wichtig, dass alle Teile des Landkreises mit musikalischer Bildung durch öffentliche Musikschulen versorgt werden“, hob Eugen Anderer hervor, „wobei etwa 300 dieser Schülerinnen und Schüler indes aus umliegenden Gemeinden des Landkreises Marburg/Biedenkopf kommen. Hierzu planen wir regelmäßig Lehrkräfte nach Biedenkopf zu entsenden, die dort in den allgemeinbildenden Schulen unterrichten sollen. Dadurch werden erhebliche Fahrtkosten anfallen, die wir als Musikschule mitfinanzieren. Deshalb benötigen wir hierfür eine deutliche höhere Mitfinanzierung des Landkreises.“
Die Marburger Musikschule erweist sich somit als unersetzlicher Teil einer umfassenden Bildungsinfrastruktur, die in der Kooperation zwischen Musikschulen und allgemeinbildenden Schulen ihren praktischen Ausdruck findet. „Bereits heute bestehen hessenweit hunderte von Kooperationsprojekten – von Team-Teaching über Klassenmusizieren bis hin zu räumlichen Partnerschaften. Programme wie ¢ZusammenSpiel Musik¢ zeigen, dass nachhaltige Kooperationen gelingen können, wenn sie strukturell abgesichert und nicht nur projektbezogen gefördert werden. Auf diese Weise leisten öffentliche Musikschulen einen zentralen Beitrag zur Umsetzung des Rechtsanspruchs auf einen Ganztagsplatz an Grundschulen und musikalische Bildung für alle“, erklärt Michael Eberhardt.
Mit dem Ausbau des Ganztagsangebots wächst die Verantwortung, von Anbeginn kulturelle Bildung strukturell mitzudenken. Die öffentlichen Musikschulen sehen dabei allerdings die Gefahr, dass insbesondere die Instrumental- und Vokalausbildung unter Druck gerät, wenn Kinder durch lange Schulzeiten faktisch keine Möglichkeit mehr haben, regulären Musikschulunterricht wahrzunehmen. Deshalb betonten die Vertretenden der Musikschulen die Notwendigkeit einer engen Verzahnung zwischen öffentlichen Musikschulen und allgemeinbildenden Schulen. Modelle zur Rhythmisierung des Schulalltags liegen seit Jahren vor: Sie sehen vor, Zeitfenster für kulturelle Bildung verbindlich in den Vormittag zu integrieren – etwa durch „auf Band gelegte“ Unterrichtsphasen in der zweiten oder vierten Stunde. Dafür könnte regulärer Unterricht teilweise in den Nachmittag verlagert werden. Ein solcher strukturierter Ansatz würde nicht nur musikalische Bildung sichern, sondern zugleich das Unterrichtsgeschehen insgesamt entzerren und den Schulalltag kindgerechter gestalten.
Beim Pakt für Musikschulen haben sich das Land Hessen und die Kommunen indes auf den Weg einer gemeinsamen verlässlichen Finanzierungsstruktur gemacht. Bis zum Jahr 2031 will hierbei das Land 12,5 % der Gesamtkosen der öffentlichen Musikschulen übernehmen, sofern die Kommunen ihren Anteil auf 35 % erhöhen. Dadurch wird perspektivisch eine deutliche Entlastung der Familien sowie eine tarifgerechte Bezahlung der Lehrkräfte ermöglicht.
Insbesondere im Hinblick auf die Kommunen richtet Michael Eberhardt seine Bitte an den Fraktionsvorsitzenden der hessischen Grünen, Mathias Wagner, die entsprechenden verantwortlichen Personen in den hessischen Städten Gemeinden und Landkreisen für das Thema der kommunalen Mitfinanzierung sensibilisieren und sich vor Ort für diesen wesentlichen Teil der Umsetzung der des Paktes für Musikschulen einzusetzen. Wagner unterstrich in diesem Zusammenhang: „Musikschulen sind keine beliebige freiwillige Zusatzleistung, sondern Teil des Bildungswesens. Wer Ganztag qualitativ gestalten will, muss daher musikalische Bildung strukturell stets mitdenken. Deshalb dürfen Ganztag und Musikschule auch kein Gegeneinander sein. Vielmehr kann Hessen mit klarer Finanzierung und struktureller Einbindung bundesweit Modellcharakter erreichen.“
Unter dem gemeinsamen Dach des VdM Hessen leisten die öffentlichen Musikschulen mit 115.000 Schülerinnen und Schülern und rund 30.000 Jahreswochenstunden Unterricht einen zentralen Beitrag zur kulturellen Bildungslandschaft. Gleichzeitig bestehen bei der kommunalen Förderung noch erhebliche Unterschiede: Ein Großteil der Einrichtungen liegt deutlich unter dem angestrebten Finanzierungsanteil. Bislang bilden die hessischen Kommunen im Bundesvergleich bei der Musikschulförderung weiterhin das absolute Schlusslicht!
Weitere Informationen:
Verband deutscher Musikschulen, Landesverband Hessen e.V.
Dr. Hans-Joachim Rieß (Landesgeschäftsführer)
Rheinstraße 111
65185 Wiesbaden
Fon.: (0611) 341 868 60
Fax.: (0611) 341 868 66
E-Mail: buero@musikschulen-hessen.de
Internet : www.musikschulenhessen.de
Pressemitteilung 9. Februar 2026 | VdM Hessen zieht positives Fazit zur Landtagsdebatte über den Pakt für die Musikschulen
Der Verband deutscher Musikschulen in Hessen (VdM Hessen) hat die Plenardebatte des Hessischen Landtages zum Pakt für Musikschulen – ein starkes Zeichen für die hessischen Musikschulen mit großer Aufmerksamkeit verfolgt und zieht eine positive Bilanz. Die Debatte machte deutlich, welchen Stellenwert musikalische Bildung und die öffentlichen Musikschulen für das Land Hessen einnehmen.
Der Landtag stellte wiederholt fest, dass musikalische Bildung eine bedeutende Rolle bei der kulturellen Bildung von Kindesbeinen an spielt. In der damit einhergehenden Persönlichkeitsentwicklung fördert sie die Entwicklung, Wahrnehmung, koordinative Fähigkeiten und Kreativität von Kindern und Jugendlichen. Sie ermöglicht individuelles musikalisches Lernen und gemeinschaftliches sowie kulturelle Teilhabe. Öffentliche Musikschulen sind hierbei charakteristische kulturelle Bildungseinrichtungen, die Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit ihrem breit gefächerten Unterrichtsangebot auch eine Vorstellung von der außerordentlichen Vielfalt der Musik vermitteln. Sie stehen dabei in der gesellschaftlichen Pflicht, die Teilhabe an Musik für alle sozialen Bevölkerungsgruppen zu gewährleisten und dies zugleich mit der Möglichkeit einer umfassenden musikalischen Bildung zu verbinden. Musikschulen sind gerade auch in den ländlichen Räumen ein wichtiger Partner.
Vor diesem Hintergrund betonte der Landtag die Wichtigkeit von öffentlichen Musikschulen als wesentlicher Teil der kulturellen Bildung, wichtiger Baustein der Kulturszene vor Ort sowie als Ausgangspunkt für mögliche Künstlerinnen- und Künstler-Karrieren in Hessen.
Der Landtag unterstrich die Arbeit des seit 2021 eingerichteten Runden Tisches für die Musikschulen mit Vertretern des VdM Hessen und weiteren musikbezogenen Kulturverbänden sowie den Kommunalen Spitzenverbänden wie auch und aus der Landespolitik zur Einführung eines neuen Finanzierungsmodelles. Gemeinsam mit den Landkreisen und Kommunen, die sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten an der Finanzierung beteiligen, werden die hessischen Musikschulen auch im bundesweiten Vergleich, aber auch in ihrer Qualität und ihren Strukturen gestärkt.
Außerdem betonte der Landtag die beeindruckende Vielfalt der hessischen Musikschullandschaft und das starke Engagement ihrer Träger. Ob Vereine, Stiftungen oder kommunale Einrichtungen – sie alle leisten einen wertvollen Beitrag zur musikalischen Bildung und kulturellen Teilhabe. Durch ihre Arbeit entsteht ein Netzwerk, das nicht nur musikalische Talente fördert, sondern auch das gesellschaftliche Miteinander stärkt und die kulturelle Vielfalt Hessens bereichert. Der Landtag dankte daher der gesamten hessischen Musikschullandschaft für deren herausragendes Engagement.
Vor diesem Hintergrund würdigte der Landtag ausdrücklich den „Pakt für die Musikschulen“. Diesbezüglich befürwortete erneut die Einführung eines Indikatorenmodells zur Finanzierung der öffentlichen Musikschulen im Rahmen der damit verbundenen neuen Förderrichtlinie. Das Indikatorenmodell legt qualitative Anforderungen für die Förderung fest und honoriert dadurch das Engagement vor Ort, unterstützt die gute pädagogische Arbeit und ermöglicht zugleich eine stetige, sich an anerkannten Standards orientierende Fortentwicklung des Musikschulstandortes Hessen. Dies schlägt sich u. a. in dem geplanten Mittelaufwuchs von jährlich 600.000 Euro bis zum Jahr 2031 nieder und bedeutet in haushalterisch herausfordernden Zeiten eine Verdopplung der zur Verfügung stehenden Mittel im Vergleich zum Jahr 2024.
Schließlich erkannte der Landtag die finanziellen und organisatorischen Herausforderungen, vor denen die öffentlichen Musikschulen durch das sogenannte „Herrenberg Urteil“ stehen, an. Gleichzeitig ermutigt er die Landesregierung weiter in ihrem Bestreben, gemeinsam mit dem Bund eine dauerhafte Rechtssicherheit im Hinblick auf die Beschäftigungsverhältnisse von Lehrenden für die Zeit ab 2027 zu erreichen
Der Landesvorsitzende des VdM Hessen, Michael Eberhardt betont im Rückblick auf die Debatte: „Mit Blick auf die Zukunftsfähigkeit der hessischen öffentlichen Musikschulen und damit der musikalischen Bildung sehe ich hier einen weiteren bedeutsamen Schritt der Wertschätzung aller Lehrenden an öffentlichen Musikschulen. Im Zentrum steht hier die Weiterentwicklung der Beschäftigungsverhältnisse unserer Lehrkräfte und ebenso die Weiterentwicklung unseres gemeinsamen Bildungsauftrages in der Vielzahl musikpädagogischer Kooperationen mit den allgemeinbildenden Schulen und unseren weiteren Bildungspartnern.“
Die Debatte war auf Initiative der SPD-Fraktion im Hessischen Landtag zustande gekommen und unterstreicht aus Sicht des VdM Hessen die Notwendigkeit, musikalische Bildung langfristig politisch abzusichern und weiterzuentwickeln. Durch die Diskussion im Landtag sieht sich der VdM Hessen in seiner Arbeit bestätigt und wird sich auch künftig engagiert für verlässliche Rahmenbedingungen, gute Arbeitsbedingungen für Lehrkräfte und eine starke öffentliche Musikschullandschaft in Hessen einsetzen.
Weitere Informationen:
Verband deutscher Musikschulen in Hessen – VdM Hessen
Dr. Hans-Joachim Rieß (Landesgeschäftsführer)
Rheinstrasse 111
65185 Wiesbaden
Fon: (0611) 341 868 60
Fax: (0611) 341 868 66
E-Mail :buero@musikschulen-hessen.de
Internet. www.musikschulen-hessen.de
Fortbildungsprogramm 2026
| Kurs | Datum und Anmeldung |
|---|---|
| Kurs 01 Elementare Musikpädagogik (Eltern-Kind-Gruppe) „Was klingt denn da?“ Neue Lieder und Spielideen für 2026 in Eltern-Kind-Musikgruppen, Kita und Musikschule Kursbeschreibung als pdf Leitung: Gabriele Westhoff Ort: Bad Wildungen Teilnehmer: max. 20 | 20260301 1. März 2026 ![]() |
| Kurs 02 Elementare Musikpädagogik (Eltern-Kind-Gruppe) „Was klingt denn da?“ Neue Lieder und Spielideen für 2026 in Eltern-Kind-Musikgruppen, Kita und Musikschule Kursbeschreibung als pdf Leitung: Gabriele Westhoff Ort: Vellmar Teilnehmer: max. 20 | 20260321 21. März 2026 ![]() |
| Kurs 03 Elementare Musikpädagogik (Musikalische Früherziehung) Online-Seminar „Was läutet da im Garten?“ Frühlings-, Oster- und Maienlieder Kursbeschreibung als pdf Leitung: Gabriele Westhoff Ort: Online-Seminar - Einstieg 15 Minuten vorher Teilnehmer: max. 25 | 20260130 30. Januar 2026 ![]() |
| Kurs 04 Online-Seminar Elementare Musikpädagogik (Musikalische Früherziehung) „Was bringt uns der Herbst?“ Liedeinführung – Liedgestaltung – Liedmusizieren Kursbeschreibung als pdf Leitung: Gabriele Westhoff Ort: Online-Seminar - Einstieg 15 Minuten vorher Teilnehmer: max. 25 | 20260907 7. September 2026 ![]() |
| Kurs 05 Elementare Musikpädagogik (Musikalische Früherziehung) „Dschungel-, Raupen- und Arktismusik“ Erlebnisthemen in Kita, Musik- und Grundschule Kursbeschreibung als pdf Leitung: Gabriele Westhoff Ort: Bad Wildungen Teilnehmer: max. 20 | 20260927 27. September 2026 ![]() |
| Kurs 06 Elementare Musikpädagogik (Musikalische Früherziehung) „Hier steckt Musik drin! Musikalisches Lernen und Bewegen durch Rhythmik Kursbeschreibung als pdf Leitung: Marianne Enaux Ort: Lauterbach Teilnehmer: max. 20 | 20261107 7. November 2026 ![]() |
| Kurs 07 Elementare Musikpädagogik (Senioren) Singen und Musizieren im dritten und vierten Lebensalter. Chancen musikgeragogischer Arbeit für Musikschulen. Kursbeschreibung als pdf Leitung: Prof. Dr. Kai Koch Ort: Baunatal Teilnehmer: max. 20 | 20260530 30. Mai 2026 ![]() |
| Kurs 08 Instrumentalpädagogik (Blasinstrumente) „Neue Impulse für den Blockflötenunterricht“ Kursbeschreibung als pdf Leitung: Felicitas von Schierstaedt Ort: Hünstetten-Wallrabenstein Teilnehmer: max. 25 | 20260321 21. März 2026 ![]() |
| Kurs 09 Instrumentalpädagogik (Streichinstrumente) Frisch gestrichen – Improvisation und Jazz/Rock/Pop für Streicherinnen und Streicher Kursbeschreibung als pdf Leitung: Susanne Paul Ort: Bad Vilbel Teilnehmer: max. 15 | 20260117 17. und 18. Januar 2026 ![]() |
| Kurs 10 Instrumentalpädagogik (Streichinstrumente) Perspektivwechsel: Innovative Streichertechnik in Jazz, Pop und Neoklassik = innovatives und sinnliches Unterrichten in Einzel- und Gruppenunterricht Kursbeschreibung als pdf Leitung: Joachim Schaefer Ort: Marburg Teilnehmer: max. 15 | 20260321 21. und 22. März 2026 ![]() |
| Kurs 11 Instrumentalpädagogik (Tasteninstrumente) Wie bleiben wir locker beim Spielen? Workshop für eine körperbewusste Spielweise und authentische Performance am Klavier Kursbeschreibung als pdf Leitung: Masako Kamikawa Ort: Weilburg Teilnehmer: max. 12 | 20260425 25. April 2026 ![]() |
| Kurs 12 Instrumentalpädagogik (Tasteninstrumente) Zeitgemäßer Klavierunterricht Kursbeschreibung als pdf Leitung: Frank Rohe Ort: Friedrichsdorf Teilnehmer: max. 15 | 20260613 13. Juni 2026 ![]() |
| Kurs 13 Instrumentalpädagogik (Tasteninstrumente) Klavierunterricht für Erwachsene „Neues wagen, Bewährtes bewahren“ Kursbeschreibung als pdf Leitung: Prof. Dr. Herbert Wiedemann Ort: Viernheim Teilnehmer: max. 10 | 20260627 27. und 28. Juni 2026 ![]() |
| Kurs 14 Instrumentalpädagogik (Zupfinsrumente) Lebendiges Lernen und Musizieren mit Gitarren Kursbeschreibung als pdf Leitung: Clemens Völker Ort: Kassel Teilnehmer: max. 16 | 20260321 21. März 2026 ![]() |
| Kurs 15 Instrumentalpädagogik (Fächerübergreifend) „TROTZDEM“ – Behindert sein und Musik machen Kursbeschreibung als pdf Leitung: Andrea Heibel Ort: Limburg Teilnehmer: max. 20 | 20260418 18. April 2026 ![]() |
| Kurs 16 Instrumentalpädagogik (Fächerübergreifend) Gamification – Ein neues Mindset für Musikschulen im 21. Jhd. Kursbeschreibung als pdf Leitung: Martin Nieswandt Ort: Kassel Teilnehmer: max. 20 | 20260418 18. April 2026 ![]() |
| Kurs 17 Instrumentalpädagogik (Fächerübergreifend) Improvisation – wie geht das? Kursbeschreibung als pdf Leitung: Ben Neubrech Ort: Langen Teilnehmer: max. 30 | 20260926 26. September 2026 ![]() |
| Kurs 18 Instrumentalpädagogik (Fächerübergreifend) Voll motiviert! Kreative Übetechniken & Gamification für mehr Spielfreude im Unterricht Kursbeschreibung als pdf Leitung: Kristin Thielemann Ort: Dietzenbach Teilnehmer: max. 30 | 20261031 31. Oktober 2026 ![]() |
| Kurs 19 Instrumentalpädagogik (Fächerübergreifend) Community Music: Neue Wege in der Ensemble- und Gruppenarbeit Kursbeschreibung als pdf Leitung: Marion Haak-Schulenburg Ort: Kassel Teilnehmer: max. 25 | 20261114 14. November 2026 ![]() |
| Kurs 20 Instrumentalpädagogik (Gruppenunterricht) Die Gitarre (neu) entdecken – Kreativer Gruppenunterricht mit dem „Scolopender-Konzept“ Kursbeschreibung als pdf Leitung: Claus Krogmann Ort: Friedberg Teilnehmer: max. 15 | 20260124 24. Januar 2026 ![]() |
| Kurs 21 Organisationsentwicklung Aufgaben an und in einer öffentlichen Musikschule Kursbeschreibung als pdf Leitung: Judith Portugall Ort: Darmstadt Teilnehmer: max. 15 | 20261031 31. Oktober 2026 ![]() |
| Kurs 22 Organisationsentwicklung Musikschule – ein sicherer Ort? Gemeinsam und achtsam Haltungen zum Kindeswohl entwickeln Kursbeschreibung als pdf Leitung: Anabel Heger Ort: Marburg Teilnehmer: max. 20 | 20261114 14. November 2026 ![]() |
| Kurs 23 Selbstmanagement Unterrichten im Flow Unterrichten ohne Erschöpfung – Selbstmanagement für Instrumental- und Gesangslehrkräfte Kursbeschreibung als pdf Leitung: Andreas Burzik Ort: Marburg Teilnehmer: max. 25 | 20260207 7. und 8. Februar 2026
|
| Kurs 24 Selbstmanagement Was ist ein Fehler? Über den Umgang mit Fehlern Kursbeschreibung als pdf Leitung: Dr. Henriette Gärtner Ort: Rüsselsheim Teilnehmer: max. 15 | 20260221 21. Februar 2026 ![]() |
| Kurs 25 Selbstmanagement Energiefresserinnen und -fresser Kraftsparender Umgang mit kräftezehrenden Begegnungen und Situationen Kursbeschreibung als pdf Leitung: Sandra Engelhardt Ort: Wetzlar Teilnehmer: max. 20 | 20260228 28. Februar 2026 ![]() |
Fortbildungsprogramm 2025
| Kurs | Datum und Anmeldung |
|---|---|
| Kurs 01 Elementare Musikpädagogik (Eltern-Kind-Gruppe) „Was klingt denn da?“ Musik erleben und gestalten in Kita, Eltern-Kind-Musikgruppen und Musikschule Kursbeschreibung als pdf Leitung: Gabriele Westhoff Ort: Bad Wildungen Teilnehmer: max. 20 | 20250309 9. März 2025 ![]() |
| Kurs 02 Elementare Musikpädagogik (Musikalische Früherziehung) Hier steckt Musik drin! Musikalisches Lernen und Bewegen durch Rhythmik Kursbeschreibung als pdf Leitung: Marianne Enaux Ort: Lauterbach Teilnehmer: max. 20 | 20250125 25. Januar 2025 ![]() |
| Kurs 03 Elementare Musikpädagogik (Musikalische Früherziehung) Der Rhythmus lauert überall! Rhythmusspiele, kleine Stücke, Lieder mit Bodypercussion, kleinen Alltagsdingen, Boomwhackers, Stabspielen, Small Percussion Kursbeschreibung als pdf Leitung: Uli Moritz Ort: Oberursel Teilnehmer: max. 30 | 20250510 10. Mai 2025 ![]() |
| Kurs 04 Elementare Musikpädagogik (Musikalische Früherziehung) Lieder und Tänze zur Advents- und Weihnachtszeit in Kita, Eltern-Kind-Musikgruppen, Musik- und Grundschule Kursbeschreibung als pdf Leitung: Gabriele Westhoff Ort: Bad Wildungen Teilnehmer: max. 20 | 20250928 28. September 2025 ![]() |
| Kurs 05 Elementare Musikpädagogik (Musikalische Früherziehung) Lieder und Tänze zur Advents- und Weihnachtszeit in Kita, Eltern-Kind-Musikgruppen, Musik- und Grundschule Kursbeschreibung als pdf Leitung: Gabriele Westhoff Ort: Wiesbaden Teilnehmer: max. 16 | 20251109 9. November 2025 ![]() |
| Kurs 06 Instrumentalpädagogik (Blasinstrumente) „Querflöte spielen – mein schönstes Hobby.“ Anfangsunterricht mit Erwachsenen und Jugendlichen Kursbeschreibung als pdf Leitung: Cathrin Ambach Ort: Hünstetten-Wallrabenstein Teilnehmer: max. 15 | 20250322 22. März 2025 ![]() |
| Kurs 07 Instrumentalpädagogik (Blasinstrumente) Jazzflöte für Einsteigerinnen und Einsteiger. Eine Brücke von der Klassik zum Jazz Kursbeschreibung als pdf Leitung: Stephanie Wagner Ort: Gießen Teilnehmer: max. 15 | 20250330 30. März 2025 ![]() |
| Kurs 08 Instrumentalpädagogik (Streichinstrumente) Frisch gestrichen - Improvisation und Jazz/Rock/Pop für Streicherinnen und Streicher Kursbeschreibung als pdf Leitung: Susanne Paul Ort: Neu-Isenburg Teilnehmer: max. 15 | 20250301 1. und 2. März 2025 ![]() |
| Kurs 09 Instrumentalpädagogik (Tasteninstrumente) Lebendiger Klavierunterricht Kursbeschreibung als pdf Leitung: Aniko Drabon Ort: Kassel Teilnehmer: max. 20 | 20250510 10. Mai 2025 ![]() |
| Kurs 10 Instrumentalpädagogik (Tasteninstrumente) Wie bleiben wir locker beim Spielen? Workshop für eine körperbewusste Spielweise und authentische Performance am Klavier Kursbeschreibung als pdf Leitung: Masako Kamikawa Ort: Weilburg Teilnehmer: max. 12 | 20250517 17. Mai 2025 ![]() |
| Kurs 11 Instrumentalpädagogik (Tasteninstrumente) Klavierunterricht für Erwachsene „Neues wagen, Bewährtes bewahren" Kursbeschreibung als pdf Leitung: Prof. Dr. Herbert Wiedemann Ort: Viernheim Teilnehmer: max. 10 | 20250517 17. und 18. Mai 2025 ![]() |
| Kurs 12 Instrumentalpädagogik (Zupfinstrumente) Lebendiges Lernen und Musizieren mit Gitarren Kursbeschreibung als pdf Leitung: Clemens Völker Ort: Nidderau Teilnehmer: max. 16 | 20250222 22. Februar 2025 ![]() |
| Kurs 13 Instrumentalpädagogik (Zupfinstrumente) Integration von Pop- und Rockmusik in den klassischen Gitarrenunterricht Kursbeschreibung als pdf Leitung: Gerald Bork Ort: Bad Vilbel Teilnehmer: max. 12 | 20250913 13. September 2025 ![]() |
| Kurs 14 Instrumentalpädagogik (Fächerübergreifend) Gamification – Ein neues Mindset für Musikschulen im 21. Jhd. Kursbeschreibung als pdf Leitung: Martin Nieswandt Ort: Kassel Teilnehmer: max. 20 | 20250208 8. Februar 2025 ![]() |
| Kurs 15 Instrumentalpädagogik (Fächerübergreifend) Orientalische Rhythmen für Anfänger Kursbeschreibung als pdf Leitung: Hadi Alizadeh Ort: Großen-Buseck Teilnehmer: max. 15 | 20250329 29. März 2025 ![]() |
| Kurs 16 Instrumentalpädagogik (Fächerübergreifend) „TROTZDEM“ – Behindert sein und Musik machen Kursbeschreibung als pdf Leitung: Andrea Heibel Ort: Limburg Teilnehmer: max. 20 | 20250510 10. Mai 2025 ![]() |
| Kurs 17 Instrumentalpädagogik (Fächerübergreifend) Feeling the Beat – Body Percussion – Body Music Kursbeschreibung als pdf Leitung: Volker Ell Ort: Marburg Teilnehmer: max. 15 | 20251213 13. Dezember 2025 ![]() |
| Kurs 18 Vokalpädagogik Singing the Groove, Rhythmik- und Improvisationsworkshop für Sängerinnen und Sänger, Musikerinnen und Musiker Kursbeschreibung als pdf Leitung: Kati Albert Ort: Oberursel Teilnehmer: max. 15 | 20250222 22. und 23. Februar 2025 ![]() |
| Kurs 19 Vokalpädagogik Singen mit Kindern - Eine lohnende Herausforderung Kursbeschreibung als pdf Leitung: Prof. Thomas Holland-Moritz Ort: Rüsselsheim Teilnehmer: max. 20 | 20250510 10. und 11. Mai 2025 ![]() |
| Kurs 20 Vokalpädagogik Von Stimmakrobaten und Klanggorillas Kursbeschreibung als pdf Leitung: Uli Führe Ort: Nidderau Teilnehmer: max. 15 | 20251108 8. November 2025 ![]() |
| Kurs 21 Selbstmanagement Sicher auftreten – Auftrittscoaching Kursbeschreibung als pdf Leitung: Fabienne Partsch Ort: Wiesbaden Teilnehmer: max. 12 | 20250201 1. Februar 2025 ![]() |
| Kurs 22 Selbstmanagement Was ist ein Fehler? Über den Umgang mit Fehlern Kursbeschreibung als pdf Leitung: Dr. Henriette Gärtner Ort: Rüsselsheim Teilnehmer: max. 15 | 20250222 22. Februar 2025 ![]() |
| Kurs 23 Selbstmanagement Kinesiologie für Musikerinnen und Musiker – Kreativität und Energie im Musikerleben Kursbeschreibung als pdf Leitung: Dr. Mireille Natanson Ort: Marburg Teilnehmer: max. 20 | 20250301 1. und 2. März 2025 ![]() |
| Kurs 24 Organisationsentwicklung „Eltern zu erreichen – das ist schwierig“. Elternarbeit an einer öffentlichen Musikschule Kursbeschreibung als pdf Leitung: Prof. Dr. Barbara Busch Ort: Kelsterbach Teilnehmer: max. 16 | 20251025 25. Oktober 2025 ![]() |
Anmeldung zu den Fortbildungen 2026
Erhebung im Kontext des Herrenbergurteils
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
vor dem Hintergrund des erreichten Übergangszeitraums bis zum 31.12.2026 für die jeweilige Umwandlung der Beschäftigungsverhältnisse infolge des BSG-Urteils und zur spezifischen Aktualisierung der betreffenden Blitzumfrage unseres Bundesverbandes sowie der Blitz(licht)-Umfrage des VdM-Hessen aus dem Vorjahr, bitten wir um Ihre/Eure Unterstützung bei der Durchführung der nun folgenden Erhebung:
Umfrage zum aktuellen und mittelfristigen Stand der Beschäftigungsverhältnisse infolge des BSG-Urteils an den Musikschulen des VdM Hessen
Bitte senden Sie uns Ihre Antworten möglichst bis zum Freitag, den 30. Mai 2025.
[wpforms id=“2121″]
So verbleibe ich mit dem Dank für die Mühe und mit kollegialen Grüßen,
Ihr Hans-Joachim Rieß
Kuratorium mit neuem Vorsitzenden
Pressemitteilung vom 24.02.2025
Kuratorium mit neuem Vorsitzenden
Kuratorium beim VdM Hessen: Im Rahmen der Kuratoriumssitzung wurde auf die bisherige Tätigkeit zurückgeblickt und Prof. Dr. Wolfgang Schneider als neuer Vorsitzender gewählt.

v.l.n.r.: Dr. Hans-Joachim Rieß, Michael Eberhardt, Dr. Christiane Ehses, Prof. Dr. Joachim-Felix Leonhard, Staatssekretär Christoph Degen
Das Kuratorium beim VdM Hessen setzt seine Arbeit mit einem neuen Vorsitzenden fort: In der siebten Sitzung wurde Prof. Dr. Wolfgang Schneider zum neuen Vorsitzenden gewählt, nachdem der Gründungsvorsitzende Prof. Dr. Joachim-Felix Leonhard aus Gesundheitsgründen sein Amt zur Verfügung gestellt hat.
Michael Eberhardt und Hans-Joachim Rieß bedankten sich bei Herrn Prof. Dr. Leonhard mit viel Lob und zwei persönlichen Präsenten für dessen hilfreiche Unterstützung bei der Gründung des Kuratoriums beim VdM Hessen im Jahr 2018, dem er seither vorstand. Mit seiner Amtszeit sind wesentliche Meilensteine verbunden. Hierzu gehören beispielsweise eine Podiumsdiskussion im Hessischen Landtag und das Kolloquium in der Wiesbadener Musikakademie wie auch die gewährte Expertise bei den damaligen Anhörungen zum Musikschulgesetz. „Durch den steten Erfahrungsaustausch und die damit einhergehende Rückenstärkung der Geschäftsführung des VdM Hessen bei allen musikschulpolitischen Fragen fühlen wir mit ihm eine tiefe Verbundenheit“ resümiert Michale Eberhardt. Dieser Dialog sei zu jeder Zeit von einem überaus starken „Wir-Gefühl“ geprägt gewesen.
Der neue Vorsitzende Prof. Dr. Wolfgang Schneider betonte nach seiner einstimmigen Wahl das „wir“ des Kuratoriums beim VdM Hessen. „Dieses will die Musik vertreten und gelingende Rahmenbedingungen erstreiten und auf diese Weise die Entwicklung für das öffentliche Musikschulwesen vorantreiben. Zu dem hierzu erforderlichen Netzwerk zählen sämtliche Interessensgruppen, bei dem das Kuratorium ein besonderes „Steinchen im ganzen Mosaik“ darstellt.“
Im Kuratorium beim VdM Hessen finden sich unabhängige Persönlichkeiten aus Kultur, Politik und Wirtschaft zusammen. Diese unterstützen mit ihrem Sachverstand in selbstloser Weise die musikalische Bildung und Erziehung. Sie kommunizieren und fördern. Sie regen an und vermitteln. Sie denken mit. Sie denken vor. Das Kuratorium arbeitet ideell mit dem VdM Hessen zusammen und versteht sich dabei als Beratungsgremium.
Weitere Informationen unter:
Verband deutscher Musikschulen in Hessen – VdM Hessen
Dr. Hans-Joachim Rieß (Landesgeschäftsführer)
Rheinstrasse 111
65185 Wiesbaden
Fon: (0611) 341 868 60
Fax: (0611) 341 868 66
E-Mail :buero@musikschulen-hessen.de
Internet. www.musikschulen-hessen.de
Innovativ – Interview mit Michael Eberhardt
Michael Eberhardt ist seit 2011 Vorsitzender des Landesverbandes Hessen aus dem Verband deutscher Musikschulen [VdM], dem er auch direkt im erweiterten Bundesvorstand angehört. Der studierte Musikpädagoge und Instrumentallehrer war für 34 Jahre Leiter der Musikschule in Friedberg – eine Musikschule deren Gründung er anstieß, nachdem er bereits 15 Jahre lang in Bad Vilbel als Musikschullehrer arbeitete. In seiner Funktion als Sprecher des „Forum der musikpädagogischen Programme Deutschland“ hat er wie kaum ein anderer einen Überblick über die pädagogische Seite der hessischen Amateurmusiklandschaft. Daher ist er die geeignete Ansprechperson, die drängenden Fragen zu beantworten, die aktuell auch Musikvereine im ganzen Land beschäftigen. Wir freuen uns sehr, dass er sich zu diesem Interview bereit erklärt hat.
Herr Eberhardt, was würden Sie sagen, hatte 2024 die größten Auswirkungen auf die Musikschul-Branche?
M.E.: Dass die Beschäftigung von Musikschullehrkräften in der Regel nicht mehr auf Honorarbasis erfolgen kann. Öffentliche Musikschulen können dann womöglich ihre musikalische Bildungsstruktur nicht mehr aufrechterhalten.
Was genau ist das „Herrenberg-Urteil“?
M.E.: In dem betreffenden Urteil des Bundessozialgerichts aus dem Jahr 2022 geht es um die Nachzahlung von Sozialversicherungsbeiträgen. Der konkrete Fall betraf eine Musikschullehrerin in Herrenberg (Baden-Württemberg), die auf Honorarbasis arbeitete. Das Gericht sah einen Fall von Scheinselbstständigkeit gegeben. Die Folgen des Urteils könnten nun alle Träger der Musikschulen dazu verpflichten, mit wenigen Ausnahmen keine Honorarlehrkräfte mehr zu beschäftigen. Von den rund 3.000 Lehrkräften in den hessischen Musikschulen wären rund 2.000 betroffen. Zurzeit laufen auf der Bundesebene Verhandlungen und politische Gespräche, wie die Aussagen aus dem Urteil in der Praxis zukünftig rechtssicher ausgelegt werden können. Dies betrifft nicht nur Musikschulen, sondern auch Volkshochschulen und den gesamten außerschulischen kulturelle Bildungsbereich.
Welche Auswirkungen haben diese Beschlüsse jetzt auf Musikvereine, die Lehrkräfte aus Musikschulen als Ausbilder/-innen beschäftigen?
M.E.: Sofern die betreffenden Musikschullehrkräfte im Rahmen eines Angestelltenverhältnisses für die Musikvereine abgeordnet werden, kämen entsprechende Mehrkosten durch die dann fälligen Arbeitgeberbeiträge zur Sozialversicherung hinzu.
Wie bewerten Sie die bisherige Zusammenarbeit der Musikvereine und Musikschulen in Hessen?
M.E.: Die öffentlichen Musikschulen vermitteln als charakteristische kulturelle Bildungseinrichtung Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit ihrem breit gefächerten Unterrichtsangebot eine Vorstellung von der außerordentlichen Vielfalt der Musik. Sie stehen dabei in der gesellschaftlichen Pflicht, die Teilhabe an Musik für alle sozialen Bevölkerungsgruppen zu gewährleisten und dies zugleich mit der Möglichkeit einer umfassenden musikalischen Bildung zu verbinden. Vor diesem Hintergrund haben die öffentlichen Musikschulen auch das mögliche kulturelle Umfeld der Schülerinnen und Schüler im Blick, zu dem neben den allgemeinbildenden Schulen auch die musiktreibenden Vereine gehören. Die gelingende Zusammenarbeit setzt allerdings auch das gegenseitige Wissen und Anerkennung der jeweiligen Handlungslogiken voraus. Hier steckt noch einiges an Arbeit drin.
Welche Projekte verfolgen Sie aktuell, um diese Kooperationen voranzubringen?
M.E.: Das Gesamtprogramm „Zusammenspiel Musik“ des Hessischen Kultusministeriums setzt sich aus den ursprünglichen Programmen „JeKi Hessen“ und „Kooperation Musikschule allgemeinbildende Schule“ zusammen. Das Programm JeKi Hessen ist für Grundschulen konzipiert, wodurch alle Kinder auf dem Land und in den Städten und gleich welcher Herkunft eine musikalische Teilhabe eröffnet wird. Meine Vision ist, dass wir hier insbesondere in den ländlichen Regionen mit dem gemeinsamen Programm JeKi+ (Musikverein) noch mehr Kinder in unseren hessischen Musikvereinen und unseren hessischen öffentlichen Musikschulen zum gemeinsamen Musizieren und Musikerleben zusammenbringen und damit auch Gemeinschaft und Demokratiebildung fördern und festigen. Diese Idee, die auch in vielen anderen Bundesländern wie zum Beispiel in Nordrhein-Westfalen, Sachsen, und Hamburg geteilt wird, liegt mir seit vielen Jahren sehr am Herzen. Ganz besonders freue ich mich daher über die erste Initiative eines Kooperationsprojekts des JeKi+ zwischen dem Musikverein Mainflingen und der Musikschule Seligenstadt.
Wie sollte aus Ihrer Sicht die ideale Zusammenarbeit von Musikschule und Musikverein aussehen?
M.E.: Die Musikvereine befinden sich wie die öffentlichen Musikschulen in einer gemeinsamen kommunalen Kulturlandschaft, die mit unterschiedlichen Schwerpunkten zur aktiven Musizierpraxis führen. Gerade vor dem Hintergrund umfassender Musikalischer Bildung sollten sie diese idealerweise mehr denn je nicht in Konkurrenz, sondern in einem gelingende Netzwerk und daraus resultierender Synergien umsetzen.
Gibt es noch etwas, dass Sie Musikvereinen im Besonderen mit auf den Weg geben wollen?
M.E.: Musikvereine und Musikschulen sollten sich bei ihrer Zusammenarbeit auf Augenhöhe begegnen und sich im Vorhinein über gemeinsame Ressourcen und Ziele intensiv verständigen. Dies bezieht sich auch auf die Auswahl der Musikinstrumente, die sich primär an den Interessen der Kinder orientieren muss. An dieser Stelle kann sodann die Nachwuchsarbeit der Musikvereine anschließen.
– – –
Das Interview führte Dr. Nicolas Ruegenberg
Wir danken für die Genehmigung der Veröffentlichung!
– – –
Links und Quellenangaben
- Das Interview mit Michael Eberhardt in unserem Pressearchiv
- Hessischer Musikverband: https://hessischer-musikverband.de/
- Hessische Blasmusik: https://hessische-blasmusik.de/
- Verbandszeitschrift „Die hessische Blasmusik“: https://hessischer-musikverband.de/mitgliedschaft/verbandszeitschrift
- Download der Ausgabe Nr. 270: https://hessische-blasmusik.de/wp-content/uploads/2024/12/HMV-270-1.pdf
Erhebung für die zukünftige Ausrichtung des Formates für die Herbsttagung des VdM Hessen
Liebe Kolleginnen und Kollegen, die Herbsttagung des VdM Hessen hat sich innerhalb mehrerer Dekaden zu einer festen Institution entwickelt, bei der jeweils bestimmte Traditionen entstanden sind. Im Rahmen der Nachlese der vergangenen Tagung und vor dem Hintergrund, dass wir zwischenzeitlich auch viele neue Kolleginnen und Kollegen in unseren Reihen haben, hat sich nun eine zentrale Frage für das zukünftige Format herausgestellt, die der erweiterte Landesvorstand hiermit zur Diskussion stellen möchte. Diese bezieht sich u. a. auf die Tagungsdauer. Bei der nachfolgenden Erhebung soll es allerdings nicht um eine basisdemokratische Entscheidungsfindung gehen, sondern um ein Stimmungsbild zur weiteren Orientierung. Bitte senden Sie uns Ihre Antworten möglichst bis zum Montag, den 24. Februar 2025. So verbleibe ich mit dem Dank für die Mühe und mit kollegialen Grüßen, Ihr Hans-Joachim Rieß
Fragebogen für die Erhebung der zukünftigen Ausrichtung des Formates für die Herbsttagung des VdM Hessen [wpforms id=“2046″]
17 Ziele für nachhaltige Entwicklung
Die Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele der UNESCO in der öffentlichen Musikschule
Im Rahmen der Herbsttagung der Mitglieder des VdM Hessen am 14. November 2024 in der Landesmusikakademie Hessen, Schloss Hallenburg in Schlitz erarbeiteten die Musikschulen die Rahmenhandlung für eine konzertierte Entwicklung des Weges der Nachhaltigkeit.

Die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung im Überblick. Siehe hierzu https://17ziele.de/. Bei Klick auf das Bild gelangen Sie direkt zur Website 17ziele.de.
Die Rahmenhandlung bezieht sich auf die 17 Ziele | 17 SDG – Sustainable Development Goals. Die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung sind politische Zielsetzungen der Vereinten Nationen. Sie dienen weltweit der Sicherung einer nachhaltigen Entwicklung auf ökonomischer, sozialer und ökologischer Ebene.
Warum der Weg hin zu einer nachhaltigen Musikschule von großer Bedeutung ist:
Musikschulen sind kulturelle Bildungsorte des Mitmachens und des Mitgestaltens. Sie sind soziokulturelle Einrichtungen – sie organisieren sich selbst, sie sind integrativ, sie sind kommunikativ und sie handeln partizipativ. Musikschulen gestalten die Lebenswirklichkeit vor Ort mit – politisch und gesellschaftlich. Musikschulen sind ein wesentlicher Multiplikator und wirken mit ihren vermittelten Werten konkret in die Gesellschaft hinein.
Die hessischen VdM Musikschulen erreichen pro Jahr mit ihrer Arbeit mehr als 100.000 Schüler:innen – im Einzelunterreicht, im Gruppenunterricht, in Ensembles, in Kooperationen mit Schulen und in Projekten. Diese Schüler:innen sind eingebettet in soziale Netze – ihre Familie mit Eltern, Großeltern, Geschwistern, in ihrer Schule und Ausbildungsbetrieb und natürlich mit ihren Freundinnen, Freunden und Bekannten.
Viele Menschen wollen ihre Lebenswirklichkeit aktiv mitgestalten. Für weit über 50% der Bevölkerung in Deutschland ist Nachhaltigkeit ein wichtiges Kriterium für Lebensqualität. Nachhaltige Institutionen ergeben Sinn und sind vielfältig sinnlich erfahrbar. Nachhaltige Musikschulen gestalten die Zukunft – durchdacht, demokratisch, partizipativ und aktiv.
Die VdM Musikschulen in Hessen orientieren sich in ihrer nachhaltigen Rahmenhandlung an den Aspekten:
- Was können wir innerhalb der 17 Ziele – ad hoc – sofort und konkret leisten?
- Wie stark korreliert das Ziel mit unserem Auftrag – welchen Bezug hat das Ziel zu unserem Geschäftsmodell?
- Können wir – und wenn ja wie – unser Geschäftsmodell in Bezug auf das jeweilige Ziel stärken – ergibt sich eine Win-Win-Situation pro Musikschule und Nachhaltigkeit?
- Vermindert oder beseitigt der Beitrag der Musikschulen dauerhaft die Ursachen, die zur Formulierung des jeweiligen Zieles führten?

Keine Armut: Armut in allen ihren Formen und überall beenden.
Wir ermöglichen Sozialermäßigungen – unkompliziert und niedrigschwellig. Wir verwirklichen auf unsere Sozialräume bezogene beitragsfreie Angebote. Wir etablieren in dem Maße Fördermöglichkeiten, wie wir Förderer finden und Förderer uns finden. Wir reden laut und deutlich darüber, was wir Gutes tun. Wir arbeiten aufsuchend und wir arbeiten mit innovativen Konzepten, z.B. mit Community Music.
In unseren Sozialräumen vernetzen wir uns mit anderen Akteuren. Mit unserer Arbeit werten wir problematische Quartiere auf. Wir arbeiten daran mit, Bildungsarmut zu reduzieren und zu beseitigen. Wir fördern Persönlichkeitsmerkmale, die ein gutes Leben begünstigen. Wir wenden uns unseren Schüler:innen auf Augenhöhe zu, wir geben konkrete Hilfestellungen und persönliche Zuwendung, z.B. im Einzelunterricht.
Kein Hunger: Den Hunger beenden, Ernährungssicherheit und eine bessere Ernährung erreichen sowie eine nachhaltige Landwirtschaft fördern.
Die Versorgung mit Essen und Trinken in unseren Musikschulen erfolgt vorrangig mit regionalen Produkten. Wir verwenden wo immer möglich Mehrweggeschirr. Im Einkauf achten wir auf fair hergestellte und gehandelte Produkte. Wir intensivieren unsere Kooperationen und Initiativen, die im gleichen Geist der nachhaltigen Entwicklung arbeiten. Spendenaktionen unterstützen wir mit unseren Musikbeiträgen und in dem wir Räume unserer Musikschulen zur Verfügung stellen.
Gesundheit und Wohlergehen: Ein gesundes Leben für alle Menschen jeden Alters gewährleisten und ihr Wohlergehen fördern.
Wir pflegen und befördern in unseren Musikschulen eine gute Führungskultur. Wir schaffen und verbessern in unseren Musikschulen gute Arbeitsbedingungen, z.B. Raumklima, Licht, Größe der Räume und die Akustik. Wir beziehen die Kommunen ein, Musikschulen nach den Richtlinien der ASA (Acoustical Society of America) zu gestalten.
Musik stärkt den Menschen ganzheitlich – dessen psychische Gesundheit und Resilienz. Durch aktives Musizieren erfahren, entwickeln und stärken die Menschen ihr Empowerment – sie lernen Strategien und Maßnahmen, ein selbstbestimmtes und unabhängiges Leben zu führen und sie lernen Selbstwirksamkeit. Diese positiven Effekte des aktiven Musizierens stellen wir in unserer Kommunikation deutlich heraus und verknüpfen diese mit unseren Kompetenzen und Werten.
Wir unterstützen und stärken die Selbstaktivierung unserer Schüler:innen und entwickeln ihre Kompetenzen und Soft Skills wie Sozialverhalten, Einfühlungsvermögen, Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Integrationsbereitschaft, Kritik- und Konfliktfähigkeit, Fähigkeiten zur Kooperation und Kollaboration.
Hochwertige Bildung: Inklusive, gerechte und hochwertige Bildung gewährleisten und Möglichkeiten lebenslangen Lernens für alle fördern.
Unsere tägliche Arbeit und die lebensbegleitende Qualifizierung unserer Mitarbeiter:innen gewährleistet und dient der hochwertige Bildung und dem lebenslangen Lernen aller Menschen, die in unseren Musikschulen mit Musik in Berührung kommen und durch Musik Verbindung zu sich und zur Welt erfahren. In unseren Musikschulen erleben und verstehen die Menschen Musik, sie lernen ein Instrument und Singen, sie spielen in festen Ensembles und engagieren sich in Projekten auf Zeit.
In unseren Musikschulen entwickeln sich Menschen entlang ihrer individuellen Vorlieben und Ziele weiter. Unser musikalisches Bildungsangebot ist hochwertig. Das beweisen wir Musikschulen mit unserem Qualitätsmanagement und in unseren Evaluationen, doch insbesondere und konkret erleb- und hörbar in der Präsentation unserer Arbeit in Vorspielen und auf den Bühnen, in der Öffentlichkeitsarbeit und als fest im kommunalen Leben verankerte Bildungseinrichtung. Die Musikschulen tragen substanziell zu einer hochwertigen Bildung bei.
Geschlechtergleichheit: Geschlechtergleichstellung erreichen und alle Frauen und Mädchen zur Selbstbestimmung befähigen.
Unsere Musikschulen sehen und behandeln jede/n Schüler:in gleichwertig. Wir schaffen safe spaces (inklusive Umgebungen, in denen Menschen frei von Diskriminierung sein sollen) und Entwicklungsräume, um Mädchen zu fördern, z.B. in Mädchenbands und je nach Situation und Anforderung auch für Jungs. Wir stellen unsere Arbeit, Anliegen und Lösungen öffentlich dar und dokumentieren diese in unseren Publikationen.
Musikschulen leben Geschlechtergleichheit vor. Diese und die damit verbundenen Werte verankern wir in unseren Leitbildern. Musikschulen gestalten familienfreundliche Arbeitsplätze, Gleichbehandlung ist dort gelebte Praxis.
Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen: Verfügbarkeit und nachhaltige Bewirtschaftung von Wasser und Sanitärversorgung für alle gewährleisten.
Je nach den baulichen Gegebenheiten und der Verfügungsmacht über unsere Musikschulen befördern wir wassersparende Installationen und die Nutzung von Brauch- und Regenwasser. In unseren Musikschulen vermeiden wir Plastik, wo immer möglich – vom Getränkebecher bis zu den Verpackungen und Sicherungen unserer Musikinstrumente.
Bezahlbare und saubere Energie: Zugang zu bezahlbarer, verlässlicher, nachhaltiger und moderner Energie für alle sichern.
Je nach den baulichen Gegebenheiten und der Verfügungsmacht über unsere Musikschulen befördern wir die Installation regenerativer Energiequellen, z.B. Solar- und Photovoltaikanlagen, Erdwärme und Biogas. Wir investieren in energetische Sanierungen, in kluge Verglasungen und Verschattungen, in moderne Heizungs- und Kühlungssysteme, in Beleuchtungssysteme und damit verbundene Bewegungsmelder und in intelligente Haussteuerungen und wir handeln im täglichen Miteinander als Vorbild.
Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum: Dauerhaftes, inklusives und nachhaltiges Wirtschaftswachstum, produktive Vollbeschäftigung und menschenwürdige Arbeit für alle fördern.
Wir befördern entlang unserer Möglichkeiten aktiv den Grundsatz „gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ für jede/n Mitarbeiter:in, gleich ob Festangestellte oder Honorarkraft, gleich ob Teilzeit oder Vollzeit. Wir bieten angemessene tarifliche Vergütungen und befördern den Selbstschutz vor Selbstausbeutung. Dafür machen wir uns auch in der Öffentlichkeit stark, denn ohne Musikschullehrkräfte gibt es keine Musikschulen.
Industrie, Innovation und Infrastruktur: Eine widerstandsfähige Infrastruktur aufbauen, inklusive und nachhaltige Industrialisierung fördern und Innovationen unterstützen.
Unsere Musikschulen nutzen für ihre Arbeit und ihre Angebote die Möglichkeiten der Digitalisierung. Sie verfügen über WiFi, sie entwickeln online-Angebote, sie nutzen KI-Tools und sie entwickeln musikpädagogische Konzepte unter Einbezug digitaler Arbeits- und Kommunikationsmittel, von der Musik-App im Einzelunterreicht bis zum kollaborativen Lernen auf digitalen Plattformen.
Die Digitalisierung der Verwaltung entlastet die Mitarbeiter:innen von wiederkehrenden Routinen und erhöht die Nutzerfreundlichkeit unserer Dienste für unsere Schüler:innen. Wir nutzen die Möglichkeiten der Digitalisierung in erster Linie, um das kreative Denken und Schaffen zu unterstützen und zu befördern. Kluge Digitalisierung schleift Barrieren, senkt Schwellen, erleichtert Zugänge und öffnet Möglichkeitsräume.
Weniger Ungleichheiten: Ungleichheit innerhalb von und zwischen Staaten verringern.
Dieses Ziel steht in starkem Bezug zum Ziel 8 – denn Musikschulen können keine Ungleichheit innerhalb von und zwischen Staaten verringern, jedoch innerhalb ihrer Belegschaft und zwischen Musikschulen. So gilt das Ziel 8 auch für das Ziel 10: Wir befördern entlang unserer Möglichkeiten aktiv den Grundsatz „gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ für jede/n Mitarbeiter:in, gleich ob Festangestellte oder Honorarkraft, gleich ob Teilzeit oder Vollzeit.
Wir bieten angemessene tarifliche Vergütungen und befördern den Selbstschutz vor Selbstausbeutung. Dafür machen wir uns auch in der Öffentlichkeit stark, denn ohne Musikschullehrkräfte gibt es keine Musikschulen. Weiterhin korreliert das Ziel 10 sehr stark mit dem Ziel 1: Wir ermöglichen Sozialermäßigungen – unkompliziert und niedrigschwellig. Wir verwirklichen auf unsere Sozialräume bezogene beitragsfreie Angebote. Damit schaffen wir weniger Ungleichheit bezogen auf die Möglichkeit, unabhängig vom Geldbeutel Schüler:in einer Musikschule zu sein.
Nachhaltige Städte und Gemeinden: Städte und Siedlungen inklusiv, sicher, widerstandsfähig und nachhaltig gestalten.
Unsere Musikschulen sind per definitionem auch Begegnungsorte. Hier begegnen sich Menschen, in dem sie miteinander musizieren und singen – im Unterricht, in Ensembles, in Vorspielen und in Konzerten. Musikschulen befördern durch ihre nahräumliche Standortstrategie kurze Wege der Schüler:innen bevorzugt unter Einbezug des Angebots des ÖPNV. In all dem schaffen und stärken Musikschulen eine generationenübergreifende kulturelle Identität in Städten und Gemeinden und leisten einen wertvollen, sowohl kurz- als auch langfristig wirksamen Beitrag zu deren Inklusivität, Sicherheit, Widerstandsfähigkeit und der nachhaltigen Gestaltung des Miteinanders.
Nachhaltiger Konsum und Produktion: Nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster sicherstellen.
Das Ziel 12 korreliert sehr stark mit dem Ziel 2 und so gilt auch hier: die Versorgung mit Essen und Trinken in unseren Musikschulen erfolgt vorrangig mit regionalen Produkten. Wir verwenden wo immer möglich Mehrweggeschirr. Im Einkauf achten wir auf fair hergestellte und gehandelte Produkte. Ebenso korreliert das Ziel 12 mit dem Ziel 9: Unsere Musikschulen nutzen für ihre Arbeit und ihre Angebote die Möglichkeiten der Digitalisierung.
Musikschulen achten beim Kauf von Instrumenten auf nachhaltige Aspekte: Qualität, Herkunft (auch Sozialstandards am Produktionsort), Material, Haltbarkeit und Reparaturfähigkeit. In diesem Sinne beraten Musikschulen auch die Eltern und die Musikschüler:innen beim anstehenden Kauf von Instrumenten. Alle Aspekte zu nachhaltigem Konsum und Produktion in Bezug zu Musikinstrumenten kommunizieren wir aktiv nach außen.
Maßnahmen zum Klimaschutz: Umgehend Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels und seiner Auswirkungen ergreifen.
Das Ziel 13 korreliert sehr stark mit den Zielen 6, 7, 9 und 12 – das Ziel 13 verstehen Musikschulen als übergeordnetes Ziel. Die Spannbreite der Maßnahmen zum Klimaschutz reicht von der Gebäudesanierung bis zu Fahrradstellplätzen, von nahräumlich verfügbaren Angeboten bis zu digital gestützten Angeboten. Entscheidend bei den meisten Maßnahmen ist die konkrete Verfügungsgewalt und die damit verbundene freie Gestaltbarkeit der Liegenschaften und all das hängt sehr stark von der Politik der Kofinanzierung öffentlicher Musikschulen in den Kommunen ab. Eine langfristige Sichtweise begünstigt nachhaltiges Handeln, z.B. weil es bereits in der Gegenwart Kosten spart (Heizung, Kühlung, Wasser, Strom) und einen Beitrag liefert, Folgeschäden in der Zukunft zumindest zu reduzieren.
Leben unter Wasser: Ozeane, Meere und Meeresressourcen im Sinne nachhaltiger Entwicklung erhalten und nachhaltig nutzen.
Das Ziel 14 korreliert im Zusammenhang mit Musikschulen sehr stark mit dem Ziel 6. Wir befördern die konsequente Mülltrennung. Wir vermeiden Plastik und Müll wo irgend möglich – vom Trinkgefäß bis zur Verpackung von Musikinstrumenten und Equipment, vom Besprechungsraum bis zum Musikfestival. Ein haushälterischer Umgang mit Wasser senkt die Kosten, schont die Umwelt und sorgt dafür, dass Wasser dort zur Verfügung steht, wo es wirklich gebraucht wird – dafür sensibilisieren wir unsere Schüler:innen, Eltern, Besucher und Mitarbeiter:innen.
Leben an Land: Ökosysteme schützen, wiederherstellen und ihre nachhaltige Nutzung fördern, Wälder nachhaltig bewirtschaften, Wüstenbildung bekämpfen sowie den Biodiversitätsverlust stoppen.
In Bezug zu Musikschulen korreliert das Ziel 15 sehr stark mit dem Ziel 12: Musikschulen achten beim Kauf von Instrumenten auf nachhaltige Aspekte: Qualität, Herkunft (auch Sozialstandards am Produktionsort), Material, Haltbarkeit und Reparaturfähigkeit.
Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen: Friedliche und inklusive Gesellschaften fördern, allen Zugang zu Justiz ermöglichen und effektive, rechenschaftspflichtige und inklusive Institutionen auf allen Ebenen aufbauen.
Allen Musikschulen innewohnend ist die inklusive Begegnung von Menschen aus allen Kulturen, Regionen und Nationen. Musik verbindet – in Musikschulen ganz aktuell und täglich erlebt und ganz konkret auch Menschen aus der Ukraine und Russland, aus Israel und den sie umgebenden Völkern und Nationen. Musikschulen erarbeiten innovative Konzepte, z.B. Community Music, um den selbstgesetzten Anspruch, friedliche und inklusive Gesellschaften zu fördern, mit begreifbarem, wahrnehmbarem und spürbarem Leben zu erfüllen. Dazu gehören auch die seit vielen Jahrzehnten gepflegten erfolgreichen Austausch- und Partnerprogramme in Deutschland, Europa und der ganzen Welt.
Partnerschaften zur Erreichung der Ziele: Umsetzungsmittel stärken und die globale Partnerschaft für nachhaltige Entwicklung mit neuem Leben füllen.
Eng verknüpft mit dem Ziel 17 ist das Ziel 16. Ohne die dort genannten Maßnahmen zu wiederholen sei hier ergänzt: Musikschulen entfalten ihre ganze Kraft erst in Partnerschaften und Kooperationen – ob projektbezogen oder institutionalisiert, von der örtlichen Kita und dem Pflegeheim bis zu Partnerschaften mit Musikschulen und Musikinitiativen in Übersee. Musikschulen sind wertvolle Knotenpunkte und Orte der Emergenz – sie öffnen in jeder Kommune die Möglichkeitsräume der Mitgestaltung und Partizipation und sie öffnen die Tore zur Welt. In Musikschulen erleben die Schüler:innen ganz konkret die Schönheit und Vielfalt der Welt in Verbundenheit in der weltumspannenden Sprache der Musik.
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Pressemitteilung 28. Mai 2024 | Mit Musik ein Zeichen setzen
Erklärung der öffentlichen Musikschulen in Hessen
Mit Musik ein Zeichen setzen für ein Miteinander in Würde und Respekt
Die 65 öffentlichen Musikschulen in Hessen setzen mit ihren Angeboten nicht nur ein musikalisches und kulturelles Bildungsangebot um, sondern sie fühlen sich auch einem kulturpolitischen und gesellschaftspolitischen Auftrag verpflichtet.
Als Zeichen für ein Miteinander in Würde und Respekt verabschiedete der Verband deutscher Musikschulen in Hessen (VdM Hessen) als Dachverband der hessischen Musikschulen am 22. April 2024 auf seiner Jahreshauptversammlung eine Erklärung. Darin verpflichten sich die Musikschulen unter Anderem, für eine offene und demokratische Gesellschaft und deren Weiterentwicklung einzutreten und sich offen mit Rassismus, Antisemitismus, Diskriminierung und Ausgrenzung – auch in den eigenen Strukturen – auseinander zu setzen.
„In der Musikschule kommen Menschen aus unterschiedlichen Bevölkerungsbereichen, allen Generationen und verschiedenen kulturellen Hintergründen zusammen“, stellt Michael Eberhardt, Landesvorsitzender des VdM Hessen, fest. „Wir bilden die Pluralität der Gesellschaft sowohl in unseren Kollegien als auch in der Schülerschaft ab.“
Ausdrücklich wenden sich die Musikschulen in ihrer Erklärung unter dem Titel Mit Musik ein Zeichen setzen für ein Miteinander in Würde und Respekt für alle Menschen gegen sämtliche Bestrebungen, die demokratische Grundwerte untergraben.
Die Musikschulen weisen darauf hin, dass rechtsextrem ausgerichtete Gruppierungen und Parteien gegen die im Grundgesetz verbürgte Freiheit der Kunst polemisieren und zugleich eine geschichtsvergessene „Renationalisierung“ der Kultur fordern.
„Wir wehren uns gegen jeglichen Versuch von Extremen, Kultur für ihre Zwecke zu instrumentalisieren“, heißt es in der Erklärung. Den genauen Wortlaut finden Sie in unserer Stellungnahme auf unserer Website:
Für Pressenachfragen kontaktieren Sie bitte
Verband deutscher Musikschulen in Hessen – VdM Hessen
Dr. Hans-Joachim Rieß (Landesgeschäftsführer)
Rheinstrasse 111
65185 Wiesbaden
Fon: (0611) 341 868 60
Fax: (0611) 341 868 66
E-Mail :buero@musikschulen-hessen.de
Internet. www.musikschulen-hessen.de
Mit Musik ein Zeichen setzen
Erklärung der öffentlichen Musikschulen des Verbandes deutscher Musikschulen in Hessen (VdM Hessen)
Mit Musik ein Zeichen setzen für ein Miteinander in Würde und Respekt
Die öffentlichen Musikschulen im Verband deutscher Musikschulen in Hessen
(VdM Hessen) setzen mit der nachfolgenden Erklärung, beschlossen auf der Jahreshauptversammlung des VdM Hessen am 22. April 2024, ein Zeichen für
ein Miteinander in Würde und Respekt für alle Menschen.
Die öffentlichen Musikschulen des VdM Hessen sind Bildungseinrichtungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in einer diversen Gesellschaft. Sie sind Orte des Musizierens, der Musikpädagogik und der Musikpflege, Orte der Kunst und Kultur und Orte für Bildung und Begegnung. In der Musikschule kommen Menschen aus unterschiedlichen Bevölkerungsbereichen, allen Generationen und verschiedenen kulturellen Hintergründen zusammen; sie lernen voneinander und erleben Vielfalt als Reichtum.
Die öffentlichen Musikschulen des VdM Hessen folgen somit den Prämissen Kultureller Bildung für die Entfaltung einer demokratischen Gesellschaft. Sie unterstreichen mit dieser Erklärung die damit verbundene Erfordernis der Integration und Inklusion aller Menschen, die in der Bundesrepublik Deutschland zuhause sind. Die öffentlichen Musikschulen bilden diese Pluralität in ihren Kollegien sowie der Schülerschaft ab.
Als großes Netzwerk musikalischer Bildung wissen die öffentlichen Musikschulen um die kulturelle Geschichte unseres Landes, in der es zu Diffamierung und zum Missbrauch von Musiklehrkräften und Musizierenden zu Propagandazwecken gekommen ist. Die nationalsozialistische Diktatur hat Abermillionen von Menschen ermordet oder ins Exil vertrieben. Heute begreifen sich die öffentlichen Musikschulen daher als Kulturelle Bildungseinrichtungen mit offenen Räumen für alle. Hierzu gehört auch der stete demokratische Umgang beim gelingenden Ausgleich unterschiedlicher Interessenslagen.
Rechtsextrem ausgerichtete Gruppierungen und Parteien polemisieren nicht nur gegen die im Grundgesetz verbürgte Freiheit der Kunst, sie fordern zugleich eine geschichtsvergessene „Renationalisierung“ der Kultur. Ihr verächtlicher Umgang mit Menschen auf der Flucht und allen Andersdenkenden zeigt mehr als deutlich, wie sie mit unserer freiheitlichen Gesellschaft umzugehen gedenken, sofern sie über die Macht verfügen würden. Dem stellen wir, die öffentlichen Musikschulen, uns mit einer klaren Haltung entgegen, denn wir:
- treten für eine offene und demokratische Gesellschaft und deren Weiterentwicklung ein.
- wenden uns gegen sämtliche Bestrebungen, die demokratische Grundwerte untergraben.
- setzen uns mit Rassismus, Antisemitismus, Diskriminierung und Ausgrenzung – auch in unseren eigenen Strukturen – auseinander.
- fördern im Sinne der Demokratie aufgeklärte Debatten und bemühen uns um einen offenen sowie kritischen Dialog.
- wehren uns gegen jeglichen Versuch von Extremen, Kultur für ihre Zwecke zu instrumentalisieren.
- solidarisieren uns mit allen Menschen, die durch extremistische Ideologien ausgegrenzt und bedroht werden.
Miteinander statt Ausgrenzung – es geht um uns alle!
Auszeichnung | Ehrenurkunde für Kunst und Kultur würdigt Michael Eberhardts Lebenswerk
Michael Eberhardt engagiert sich seit Jahrzehnten für musikalische Bildung in Hessen
Wiesbaden, 28.11.2023 Michael Eberhardt ist seit 24 Jahren in verschiedenen Vorstandsfunktionen beim Landesverband Hessen des Verbands deutscher Musikschulen tätig, davon zwölf Jahre als Landesvorsitzender. Mit diesem Amt und seiner Leidenschaft für die Musik vertritt Michael Eberhardt 67 öffentliche Musikschulen in 120 Städten und Gemeinden, mit etwa 3.000 Lehrkräften und rund 130.000 Schülerinnen und Schülern. Ayse Asar, Staatssekretärin im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, würdigt Eberhardts Einsatz für die Musik mit der Ehrenurkunde für Kunst und Kultur. Sie hat ihm heute die Auszeichnung im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst überreicht.
Enorm wichtige Pionierarbeit
„Michael Eberhardts Einsatz für niedrigschwellige Musikangebote für alle Kinder und Jugendliche – egal mit welchem sozialen Hintergrund – ist enorm wichtige Pionierarbeit. Kinder, die sonst nie mit Musikinstrumenten in Berührung kommen, werden spielerisch an musikalische Grundelemente wie Takt, Rhythmus und Notation herangeführt. Das Musizieren fördert Kognition und sozialen Austausch“, so Staatssekretärin Ayse Asar. „Michael Eberhardts beeindruckende Karriere zeugt von einer tiefen Leidenschaft für die Musik. Seine Arbeit hat das Leben von zahlreichen Musikschülerinnen und -schülern bereichert und er hat sich im besonderen Maße um die Entwicklung der hessischen Musikschullandschaft verdient gemacht. Mir ist es eine Freude, ihn für seine Verdienste mit der Ehrenurkunde für Kunst und Kultur auszuzeichnen.“

Michael Eberhardt mit Weggefährten. Im Bild v.l.n.r.: Volkhard Stahl, Ehrenpräsident BMU Hessen / Hans-Joachim Rieß, Landesgeschäftsführer VdM Hessen / Prof. Dr. Felix Leonhard, Vorsitzender Kuratorium beim VdM Hessen, Staatssekretär a.D. / Ayse Asar, Staatssekretärin / Michael Eberhardt, Landesvorsitzender VdM Hessen mit Christine Wigge, Ehefrau | © kunst.hessen.de
Gründer der Musikschule Friedberg
Michael Eberhardt, 1954 in Kassel geboren, absolvierte ein Studium der Musikpädagogik in Frankfurt am Main mit Abschluss am Richard Strauß Konservatorium München und 1989 die Ausbildung zum Schulleiter an der Bundes-Musikakademie Trossingen. Mit seinem Engagement in der Musik initiierte Eberhardt 1985 die Gründung der Musikschule Friedberg e. V. Von anfangs zwölf freiberuflichen Lehrern und 73 Schülern wuchs sein Projekt auf sieben festangestellte Instrumentallehrerinnen und -lehrer, einige freischaffende Musikpädagogen sowie 1.400 Schülerinnen und Schüler an. Eberhardt leitete die Musikschule bis zum Jahr 2019. Mit seiner Arbeit entwickelte er ein Musikschulmodell, übernahm zahlreiche Ehrenämter und bekleidete verschiedene Rollen als Bezirkssprecher und Landesvorsitzender im Landesverband des Verbandes deutscher Musikschulen (VdM) Hessen. Eberhardt rief mit „Ganztagsangebotes nach Maß“ sowie „Jedem Kind ein Instrument“ zwei Programme ins Leben, die bis heute einen wesentlichen Bestandteil für die Teilhabe an musikalischer Bildung und der Musikerziehung in unserem Land haben. Seit 2018 ist Eberhardt Mitglied des Kuratoriums beim VdM Hessen, das ehrenamtlich die Entwicklung der öffentlichen Musikschularbeit im Bereich der musikalischen Bildung und Erziehung unterstützt. Seine Arbeit hat das Leben von zahlreichen Musikschülerinnen und -schülern bereichert.
Was ist die Ehrenurkunde für Kunst und Kultur?
Die Ehrenurkunde für Kunst und Kultur würdigt Personen und Einrichtungen für ihre Verdienste und ihr Engagement im Bereich aller Kunstsparten. Sie wird seit 1993 in unregelmäßigen Abständen für die Festigung und Weiterentwicklung der Kultur in Hessen überreicht. Die Entscheidung zur Verleihung der Ehrenurkunde für Kultur und Kunst trifft die Hessische Ministerin oder der Hessische Minister für Wissenschaft und Kunst.
Übernahme des Textes und der Fotos mit freundlicher Genehmigung des HMWK – Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst.
Pressemitteilung 11. November 2023 | Ein Bürgerrecht auf Kultur – Bericht über ein Kolloquium des Kuratoriums beim VdM Hessen
Bericht über ein Kolloquium des Kuratoriums beim VdM Hessen
Politische Entscheidungsträger auf landes- und kommunaler Ebene sowie Vertreterinnen und Vertreter der jeweiligen Interessensgruppen der öffentlichen Musikschulen wie auch der Kooperationspartner waren im Juli 2023 der Einladung zum Kolloquium des Kuratoriums beim VdM Hessen in das Kulturforum der Wiesbadener Musik- und Kunstschule gefolgt. Im Kuratorium unterstützen verschiedene Persönlichkeiten aus Kultur, Politik und Wirtschaft ehrenamtlich die Entwicklung der öffentlichen Musikschularbeit im Bereich der musikalischen Bildung und Erziehung. Der aktuelle Pakt für die Musikschulen und seine praktische Umsetzung bildeten den thematischen Rahmen für Vorträge und eine Podiumsdiskussion.
Der Kuratoriumsvorsitzende Joachim-Felix Leonhard verwies in seiner Begrüßung auf die kulturelle und speziell die musikalische Bildung, die der Persönlichkeitsentwicklung von jungen Menschen und damit unserer gesellschaftlichen Weiterentwicklung in besonderer Weise dienen. Deshalb sind öffentliche Musikschulen – mehr denn je – als grundlegende pflichtige Leistung zu verstehen, was nicht zuletzt auch durch die Bestätigung von Kultur als Staatsziel zum Ausdruck kommt. Diese ist in Hessen durch Bürgerentscheid mit dem neuen Artikel 26e in der Hessischen Verfassung verankert worden.
Angela Dorn, die Hessische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, hob in ihrer Ansprache die öffentliche Musikschule als Ausdruck des Bürgerrechts auf Kultur hervor, bei dem es um die Kulturvermittlung als unverzichtbare gesellschaftliche Aufgabenstellung geht.
Wie ein umfängliches Gutachten zwischenzeitlich aufwies, herrscht beim öffentlichen Musikschulwesen in Hessen allerdings eine überaus große Heterogenität hinsichtlich der finanziellen Rahmenbedingungen. Deshalb haben sich das Land und die Kommunen im Rahmen des Paktes für Musikschulen auf einen gemeinsamen möglichst zukunftssichernden Lösungsweg begeben. Mit dem aktuellen Doppelhaushalt des Landes, der einen jährlichen Förderaufwuchs um 600.000 Euro aufweist, ist der erste Schritt getan. Hinzu kommt auch die mittelfristige Finanzplanung mit entsprechenden Steigerungsraten, sodass in knapp einer Dekade ein Fördervolumen von über neun Millionen Euro erreicht werden soll. Dies wird allerdings mit einem entsprechenden Anreizsystem für die erforderliche kommunale Förderpraxis verbunden.
In seinem Impulsvortrag umriss Oliver Scheytt die rechtlichen Rahmenbedingungen der öffentlichen Musikschulen im Allgemeinen und deren Niederschlag im „Gutachten Musikschule“ der Kommunalen Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement im Besonderen. Hierbei wird der Pakt für die Musikschulen aufgrund der beabsichtigten Förderpraxis, die an jeweilig zu erfüllende Qualitätskriterien gebunden ist, tatsächlich vorbildhaft über ein bislang bundesweit geltendes Alleinstellungsmerkmal verfügen. Dazu gehören gerade auch die Aspekte der gelingenden Selbstwirksamkeit, nicht nur im Unterrichtsgeschehen, sondern auch in der Verwaltungspraxis.
In der Podiumsdiskussion traten Angela Dorn, Oliver Scheytt, Joachim-Felix Leonhard und der Landesvorsitzende des VdM Hessen, Michel Eberhardt, miteinander in den Dialog. Auf die Frage nach den bevorstehenden Herausforderungen für die Finanzierung der öffentlichen Musikschulen an die Kommunen verwies Michael Eberhardt auf den Grundsatz, wonach die öffentliche Musikschule laut dem KGSt-Gutachten als Aufgabe der öffentlichen Hand in einer Verantwortungspartnerschaft von Ländern und Kommunen wahrgenommen wird. Aufgrund der Kulturhoheit der Länder liegt die Ausgestaltung der kulturellen Bildung grundsätzlich im Zuständigkeitsbereich der Länder. Die Länder verstehen und fördern hierzu die Musikschulen als kulturelle Bildungseinrichtungen, für deren Aufgabe beziehungsweise Umsetzung in erster Linie die Kommunen zuständig sind.
Angela Dorn erläuterte die Grundidee des Paktes für die Musikschulen, wonach es nicht nur darum geht, die Fördergelder zu erhöhen, sondern vielmehr, um eine damit zu verbindende Qualitätssteigerung. Die Kommunen müssen letztlich mitziehen, wobei jenen, die trotz bestem Willen infrastrukturbedingt womöglich ins Hintertreffen geraten, zielführend „unter die Arme gegriffen“ werden soll.
Ein weiteres Diskussionsthema war die Digitalisierung. Insbesondere die Entwicklung der künstlichen Intelligenz stellt auch für die öffentlichen Musikschulen eine Herausforderung dar. Leonhard sieht die öffentliche Musikschule als jenen Ort, an dem zunächst die musikbezogene schöpferische Persönlichkeitsbildung im Vordergrund steht, die somit auch zum selbstbestimmten Umgang mit sämtlichen digitalen Medien verhelfen kann. Angela Dorn konstatierte, dass die öffentlichen Musikschulen mit ihrem kulturellen Bildungsangebot über das herkömmliche Schulwesen hinausreichen. Sie ermöglichen die weitere interessengeleitete Entfaltung von Intelligenz, Talent und Kreativität. Deshalb wird die Musikschule mehr denn je beim gelingenden Umgang mit KI gefragt sein. Letztlich stellt die KI im besten Falle ein zusätzliches methodisches und didaktisches Hilfsmittel dar, aber sie kann niemals den zwischenmenschlichen pädagogischen Prozess zwischen Lehrenden und Lernenden ersetzen.
Im Anschluss wurde das Publikum einbezogen. Hier gab es unter anderem kritische Einwände hinsichtlich des beabsichtigten Fördervolumens durch das Land und der sogenannten freiwilligen Leistungen, die noch zu oft als Totschlagargument gegen die Musikschulen angeführt werden.
Zum Abschluss des Kolloquiums richtete Michel Eberhardt seinen Dank zunächst an die Ministerin für ihren bisher geleisteten unverbrüchlichen Einsatz für die Zukunftssicherung des öffentlichen Musikschulwesens, zugleich an die Hessischen Landtagsfraktionen und last but not least an das Kuratorium, das sich hierbei mittlerweile zu einem echten Rückenschild für die Anliegen des VdM Hessen etabliert hat.
– – –
Veröffentlichung auf der Website des VdM Hessen mit freundlicher Genehmigung der nmz – neue musikzeitung: https://www.nmz.de/nmz-verbaende/verband-deutscher-musikschulen/ein-buergerrecht-auf-kultur
Autor: nmz – vdm
Publikationsdatum: 1. Oktober 2023
Ausgabe: 10/2023 – 72. Jahrgang
Fortbildungsprogramm 2024
| Kurs | Datum und Anmeldung |
|---|---|
| Kurs 01 Elementare Musikpädagogik (Eltern-Kind-Gruppe) Was klingt denn da? Neue Lieder und Spielideen für 2024 in Kita, MFE und Eltern-Kind-Musikgruppen Kursbeschreibung als pdf Leitung: Gabriele Westhoff Ort: Bad Wildungen Teilnehmer: max. 20 | 20240303 3. März 2024 ![]() |
| Kurs 02 Elementare Musikpädagogik (Eltern-Kind-Gruppe) Was klingt denn da? Neue Lieder und Spielideen für 2024 in Kita, MFE und Eltern-Kind-Musikgruppen Kursbeschreibung als pdf Leitung: Gabriele Westhoff Ort: Bad Vilbel Teilnehmer: max. 18 | 20240421 21. April 2024 ![]() |
| Kurs 03 Elementare Musikpädagogik (Eltern-Kind-Gruppe) Lieder und Tänze zur Winter- und Faschingszeit in Kita, Eltern-Kind-Gruppe, Musik- und Grundschule Kursbeschreibung als pdf Leitung: Gabriele Westhoff Ort: Bad Wildungen Teilnehmer: max. 20 | 20240922 22. September 2024 ![]() |
| Kurs 04 Elementare Musikpädagogik (Musikalische Früherziehung) Rhythmik begegnet Sprache. Praxisnahe und schnell umsetzbare Spiele mit Musik, Sprache, Bewegung Kursbeschreibung als pdf Leitung: Marianne Enaux Ort: Gießen Teilnehmer: max. 20 | 20240413 13. April 2024 ![]() |
| Kurs 05 Elementare Musikpädagogik (Musikalische Früherziehung) Der Rhythmikwind weht! Kursbeschreibung als pdf Leitung: Monika Mayr Ort: Bad Vilbel Teilnehmer: max. 20 | 20240427 27. und 28. April 2024 ![]() |
| Kurs 06 Elementare Musikpädagogik (Senioren) Singen und Musizieren im dritten und vierten Lebensalter - Chancen musikgeragogischer Arbeit für Musikschulen Kursbeschreibung als pdf Leitung: Prof. Dr. Kai Koch Ort: Nidderau Teilnehmer: max. 20 | 20240525 25. Mai 2024 ![]() |
| Kurs 07 Instrumentalpädagogik (Streichinstrumente) Frisch gestrichen - Improvisation und Jazz/Rock/Pop für Streicher Kursbeschreibung als pdf Leitung: Susanne Paul Ort: Eschwege Teilnehmer: max. 15 | 20240302 2. und 3. März 2024 ![]() |
| Kurs 08 Instrumentalpädagogik (Zupfinstrumente) Die Ukulele und ihre ungeahnten Möglichkeiten Kursbeschreibung als pdf Leitung: Elisabeth Pfeiffer Ort: Frankfurt am Main (Bergen-Enkheim) Teilnehmer: max. 20 | 20240921 21. September 2024 ![]() |
| Kurs 09 Instrumentalpädagogik (Ensemble) Ensemble-Leitung Kursbeschreibung als pdf Leitung: Martin Winkler Ort: Dreieich-Sprendlingen Teilnehmer: max. 12 | 20240302 2. und 3. März 2024 ![]() |
| Kurs 10 Instrumentalpädagogik (Fächerübergreifend) Einstieg ins Komponieren Kursbeschreibung als pdf Leitung: Theodor Köhler Ort: Kelsterbach Teilnehmer: max. 14 | 20240127 27. Januar 2024 ![]() |
| Kurs 11 Instrumentalpädagogik (Fächerübergreifend) Gamification - Ein neues Mindset für Musikschulen im 21. Jhd. Kursbeschreibung als pdf Leitung: Martin Nieswandt Ort: Rüsselsheim Teilnehmer: max. 20 | 20240224 24. Februar 2024 ![]() |
| Kurs 12 Instrumentalpädagogik (Fächerübergreifend) Voll motiviert! Erfolgsrezepte für Ihren Unterricht Kursbeschreibung als pdf Leitung: Kristin Thielemann Ort: Friedberg Teilnehmer: max. 22 | 20240310 10. März 2024 ![]() |
| Kurs 13 Instrumentalpädagogik (Fächerübergreifend) Linksgespielt?! - Das Potenzial der Händigkeit im Instrumentalunterricht Kursbeschreibung als pdf Leitung: Christine Vogel, Sophia Klinke, Silke Becker Ort: Oberursel Teilnehmer: max. 30 | 20240420 20. April 2024 ![]() |
| Kurs 14 Instrumentalpädagogik (Fächerübergreifend) „TROTZDEM“ - Behindert sein und Musik machen Kursbeschreibung als pdf Leitung: Andrea Heibel Ort: Limburg Teilnehmer: max. 20 | 20240427 27. April 2024 ![]() |
| Kurs 15 Instrumentalpädagogik (Fächerübergreifend) Bodypercussion - mit Hand und Fuß die Welt der Körperperkussion und der rhythmischen Sprechverse entdecken Kursbeschreibung als pdf Leitung: Christoph Studer Ort: Langen Teilnehmer: max. 20 | 20240427 27. und 28. April 2024 ![]() |
| Kurs 16 Instrumentalpädagogik (Fächerübergreifend) Was ist Groove? - Wann swingt es? Kursbeschreibung als pdf Leitung: Michael Griener Ort: Wiesbaden Teilnehmer: max. 15 | 20240914 14. September 2024 ![]() |
| Kurs 17 Instrumentalpädagogik (Fächerübergreifend) Alexandertechnik - Leichtigkeit lernen Kursbeschreibung als pdf Leitung: Philipp Romacker Ort: Nidderau Teilnehmer: max. 10 | 20240915 15. September 2024 ![]() |
| Kurs 18 Instrumentalpädagogik (Fächerübergreifend) Tango Orchestra Workshop Kursbeschreibung als pdf Leitung: Roger Helou, Leonardo Ferreyra Ort: Heppenheim Teilnehmer: max. 30 | 20240920 20. bis 22. September 2024 ![]() |
| Kurs 19 Vokalpädagogik Mit So und Mi der Kurs beginnt - wer weiterlernt, der nur gewinnt! Kursbeschreibung als pdf Leitung: Barbara Völkel Ort: Rüsselsheim Teilnehmer: max. 15 | 20240203 3. und 4. Februar 2024 ![]() |
| Kurs 20 Vokalpädagogik Singen mit Kindern - Eine lohnende Herausforderung Kursbeschreibung als pdf Leitung: Prof. Thomas Holland-Moritz Ort: Bad Wildungen Teilnehmer: max. 20 | 20240511 11. und 12. Mai 2024 ![]() |
| Kurs 21 Selbstmanagement Unterrichten im Flow. Unterrichten ohne Erschöpfung - Selbstmanagement für Instrumental- und Gesangslehrkräfte Kursbeschreibung als pdf Leitung: Andreas Burzik Ort: Marburg Teilnehmer: max. 25 | 20240217 17. und 18. Februar 2024 ![]() |
| Kurs 22 Selbstmanagement sys Tonus - Ein Weg zum lebendigen Unterrichten Kursbeschreibung als pdf Leitung: Judith Gerdes, Christin Krenz, Johanna Quendt Ort: Baunatal Teilnehmer: max. 20 | 20240420 20. und 21. April 2024 ![]() |
| Kurs 23 Selbstmanagement (Webinar) Musikschule - ein sicherer Ort? Gemeinsam und achtsam Haltungen zum Kindeswohl entwickeln Kursbeschreibung als pdf Leitung: Friedrun Vollmer Ort: Internet 🙂 Teilnehmer: max. 60 (Webinar) | 20240921 21. September 2024 ![]() |
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Hessische Musikschulen diskutieren mit Staatsministerin Dorn | Öffentliches Kolloquium am 11. Juli 2023
Pressemitteilung vom 27. Juni 2023
Öffentliches Kolloquium am 11. Juli in Wiesbaden
Hessische Musikschulen diskutieren mit Staatsministerin Dorn
Wie kann die zukünftige Förderung der öffentlichen Musikschulen aussehen? Gemeinsam mit Angela Dorn, hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst, wollen die hessischen Musikschulen in einer öffentlichen Veranstaltung über diese Thema diskutieren. Erste erfolgreiche Schritte wurden bereits unternommen.
Vor dem Hintergrund des Staatsziels „Schutz und die Förderung von Kultur“, das in der hessischen Verfassung verankert ist, konnten die öffentlichen Musikschulen in Hessen bereits ein breites Bündnis zur zukünftigen Finanzierung bilden. Die Regierungsfraktionen CDU und Grüne sowie die SPD-Fraktion beschlossen gemeinsam, die staatliche Förderung um jährlich 600.000 Euro zu erhöhen, so dass sich bis zum Jahr 2032 eine jährliche Fördersumme von 9,2 Mio. Euro ergibt.
Im öffentlichen Gespräch zwischen Ministerin Angela Dorn, dem bekannten Kulturmanager Prof. Dr. Oliver Scheytt sowie Prof. Dr. Joachim-Felix Leonhard und Michael Eberhardt als Vertreter des Verbands deutscher Musikschulen Landesverband Hessen (VdM Hessen) soll die weitere Entwicklung der hessischen Musikschulen erörtert werden. Nach der Podiumsdiskussion haben die Zuhörerinnen und Zuhörer die Gelegenheit, sich ihrerseits in die Diskussion einzubringen.
Das Kolloquium „Musikalische Bildung: Der Pakt für die Musikschulen und seine praktische Umsetzung vor dem Hintergrund des Staatsziels Kultur in Hessen“ findet am Dienstag, 11. Juli 2023 um 18.00 Uhr im Kulturforum der Wiesbadener Musik- und Kunstschule statt. Es wird vom Kuratorium beim VdM Hessen ausgerichtet. Eltern, Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, politische Entscheidungsträger aus Kommunen und Land sind ebenso willkommen wie die interessierte Bevölkerung.
Es wird um eine Anmeldung unter folgender Webadresse auf dieser Website gebeten: https://www.musikschulenhessen.de/anmeldung-zum-kolloquium-musikalische-bildung-am-11-juli-2023/
Ihre Anmeldung zum Kolloquium „Musikalische Bildung“ am 11. Juli 2023
Weitere Informationen unter:
Verband deutscher Musikschulen in Hessen – VdM Hessen
Dr. Hans-Joachim Rieß (Landesgeschäftsführer)
Rheinstrasse 111
65185 Wiesbaden
Fon: (0611) 341 868 60
Fax: (0611) 341 868 66
E-Mail :buero@musikschulen-hessen.de
Internet. www.musikschulen-hessen.de
Beitragsfoto und Foto im Plakat: © iStock/Highwaystarz-Photography
Hessische Musikschulen diskutieren über Weg in die Zukunft | Öffentliches Kolloquium am 11. Juli 2023
Pressemitteilung vom 9. Mai 2023
Öffentliches Kolloquium
Hessische Musikschulen diskutieren über Weg in die Zukunft
Gemeinsam mit Angela Dorn, hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst und Prof. Dr. Oliver Scheytt, Professor für Kulturpolitik an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, wollen die hessischen Musikschulen in einer öffentlichen Veranstaltung am 11. Juli 2023 darüber sprechen, wie eine zukünftige Landesförderung des öffentlichen Musikschulwesens aussehen könnte.
Vor dem Hintergrund des Staatsziels „Schutz und die Förderung von Kultur“, das in der hessischen Verfassung verankert ist, konnten die öffentlichen Musikschulen in Hessen bereits ein breites Bündnis zur zukünftigen Finanzierung bilden. Die Regierungsfraktionen CDU und Grüne sowie die SPD-Fraktion beschlossen gemeinsam, die staatliche Förderung um jährlich 600.000 Euro zu erhöhen, so dass sich bis zum Jahr 2032 eine jährliche Fördersumme von 9,2 Mio. Euro ergibt. Im öffentlichen Gespräch zwischen Ministerin Angela Dorn, Kulturmanager Prof. Dr. Oliver Scheytt sowie Prof. Dr. phil. Joachim-Felix Leonhard, Staatssekretär a. D. und Michael Eberhardt, Landesvorsitzender als Vertreter des Verbands deutscher Musikschulen Landesverband Hessen (VdM Hessen) soll die weitere Entwicklung der hessischen Musikschulen erörtert werden. Nach der Podiumsdiskussion haben die Zuhörerinnen und Zuhörer die Gelegenheit, sich ihrerseits in die Diskussion einzubringen.
Das Kolloquium „Musikalische Bildung: Der Pakt für die Musikschulen und seine praktische Umsetzung vor dem Hintergrund des Staatsziels Kultur in Hessen“ findet am Dienstag, 11. Juli 2023 um 18.00 Uhr im Kulturforum der Wiesbadener Musik- und Kunstschule statt. Es wird vom Kuratorium beim VdM Hessen ausgerichtet. Eltern, Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, politische Entscheidungsträger aus Kommunen und Land sind ebenso willkommen wie die interessierte Bevölkerung.
Ihre Anmeldung zum Kolloquium „Musikalische Bildung“ am 11. Juli 2023
Weitere Informationen unter:
Verband deutscher Musikschulen in Hessen – VdM Hessen
Dr. Hans-Joachim Rieß (Landesgeschäftsführer)
Rheinstrasse 111
65185 Wiesbaden
Fon: (0611) 341 868 60
Fax: (0611) 341 868 66
E-Mail :buero@musikschulen-hessen.de
Internet. www.musikschulen-hessen.de
Beitragsfoto und Foto im Plakat: © iStock/Highwaystarz-Photography
Einladung zum Kolloquium „Musikalische Bildung“ am 11. Juli 2023
Musikalische Bildung: Der Pakt für die Musikschulen und seine praktische Umsetzung vor dem Hintergrund des Staatsziels Kultur in Hessen
Öffentliches Kolloquium des Kuratoriums beim VdM Hessen mit Angela Dorn, hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst und Prof. Dr. Oliver Scheytt, Professor für Kulturpolitik an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg
Eltern, Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, politische Entscheidungsträger aus Kommunen und Land sind ebenso willkommen wie die interessierte Bevölkerung.
Dienstag, 11. Juli 2023
18:00 Uhr bis 19:30 Uhr
Wiesbadener Musik- und Kunstschule
– Kulturforum –
Einlass ab 17:30 Uhr
Auf dem Podium
Angela Dorn
Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst
Prof. Dr. Oliver Scheytt
Professor für Kulturpolitik an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg
Prof. Dr. phil. Joachim-Felix Leonhard
Staatssekretär a. D. | Vorsitzender des Kuratoriums beim VdM Hessen
Michael Eberhardt
Landesvorsitzender des VdM Hessen
Anschließende gemeinsame Diskussion
Die Teilnahme ist kostenlos. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Ihre verbindliche Anmeldung ist erforderlich.
Ihr Weg ins Kulturforum der Wiesbadener Musik- und Kunstschule
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Anmeldung zum Kolloquium „Musikalische Bildung“ am 11. Juli 2023
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Verband deutscher Musikschulen, Landesverband Hessen e.V.
Rheinstraße 111
65185 Wiesbaden
Telefon: +49 611 34 18 68 60
Telefax: +49 611 34 18 68 66
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PRESSEMITTEILUNG 3. Mai 2023 | Mehr Musik! 26. Musikschulkongress des Verbandes deutscher Musikschulen (VdM) und seines Hessischen Landesverbandes (VdM Hessen) in Kassel
„Mehr Musik!“ war das Motto des diesjährigen Musikschulkongresses des Verbandes deutscher Musikschulen (VdM) und seines Hessischen Landesverbandes, der am vergangenen Sonntag zu Ende gegangen ist. Im Kongress Palais Kassel nutzen 1.500 Teilnehmende drei Tage lang das breit gefächerte Kongressprogramm mit über 60 Fortbildungsveranstaltungen, Diskussionsforen und Plenen zu aktuellen musikpädagogischen und bildungspolitischen Themen.
Der Bundesvorsitzende, Friedrich-Ko Dolge forderte in seiner Begrüßung „Zugänge zur musikalischen Bildung für alle Menschen, vor allem für alle Kinder und Jugendlichen! Er betonte dabei, dass Musizieren und musikalische Bildung Wahrnehmungsfähigkeit und Sensibilisierung, Differenzierungsvermögen und Ausdrucksfähigkeit, emotionale Intelligenz und Empathie stärkt. Es gilt hierfür die Kraft und die Energie der Musik zu nutzen, um zu entfalten, zu integrieren, zusammenzuführen und zu verbinden, auch dort, wo die Sprache nicht in der Lage dazu ist. Musizieren und musikalische Bildung bedürfen eines langfristigen und nachhaltigen Aufbaus. Musikalische Bildung muss daher wieder eine zentrale Rolle in der Entwicklung unserer Kinder und Jugendlichen spielen!“
„Wir Hessen sind indes unglaublich stolz auf unsere Musikschule in Kassel, die ein hervorragendes musikalisches Rahmenprogramm bei diesem Bundeskongress durchgeführt hat„, sagte Michael Eberhardt, Landesvorsitzender des VdM Hessen zu Musikschulleiter Sebastian Wolf und dessen Stellvertreterin Patricia Spohr in deren Heimatstadt Kassel, nach dem finalen bravourösen Familien-Konzert der von den Musikschulen Kassel, Schwalm-Eder und Wolfhagener Land gemeinsam getragenen Jungen Philharmonie Nordhessen. Der Landesgeschäftsführer Hans-Joachim Rieß ergänzte hierzu: „Ich verneige mich vor Euch und ziehe meinen Hut vor Eurer großartigen Arbeit, die ihr hier auf dem Bundeskongress für unserer gemeinsame Sache geleistet und gezeigt habt!„.
Von Seiten des Hessischen Landtages und der Hessischen Landesregierung grüßten die Vizepräsidentin Karin Müller wie auch die Hessische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Angela Dorn die Kongressteilnehmenden zu mehren Gelegenheiten.

Hessische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Angela Dorn
Beide überbrachten die frohe Botschaft, dass die Landesförderung für das öffentliche Musikschulwesen in Hessen in der kommenden Dekade schrittweise auf über neun Millionen erhöht werden soll, was einer Verdreifachung des bisherigen Fördervolumens entspricht. Während Karin Müller in diesem Zusammenhang das sicht- und hörbar gewordene beispielhafte Wirken der Musikschule Kassel lobte, verhehlte Angela Dorn neben ihrem persönlichen besonderen Interesse für die Teilhabe aller hessischen Bürgerinnen und Bürger an musikalischer Bildung nicht, dass dieses zukunftsweisende Vorhaben der Hessischen Landesregierung letztlich auch auf den unermüdlichen Einsatz und das riesige Engagement des Landesvorsitzenden und des Geschäftsführers des VdM Hessen zurückzuführen ist.
Hier finden Sie die Pressemitteilung als pdf.
Weitere Informationen unter:
Verband deutscher Musikschulen, Landesverband Hessen e.V.
Dr. Hans-Joachim Rieß (Landesgeschäftsführer)
Rheinstraße 111
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Tel.: (0611) 34 18 68 60
Fax.: (0611) 34 18 68 66
E-Mail: buero[at]musikschulen-hessen.de
Internet: www.musikschulen-hessen.de
Beitragsfoto: Heiderich/VdM
PRESSEMITTEILUNG 25. April 2023 | Mehr Musik! – Musikschulkongress des Verbandes deutscher Musikschulen in Kassel
Der Verband deutscher Musikschulen in Hessen (VdM Hessen) mit seinen 67 öffentlichen Musikschulen, 3.000 Lehrkräften sowie 120.000 Schülerinnen und Schülern, ist stolz, den diesjährigen Musikschulkongress des Verbandes deutscher Musikschulen in der Zeit vom 28. bis 30. April 2023 als Gastgeber in der Documenta Stadt Kassel begrüßen zu dürfen.
„Wir sind sehr froh, dass der Musikschulkongress in diesem Jahr mit einem weiteren sehr besonderen musikschulpolitischen Moment zusammentrifft: Zum ersten Mal in der Geschichte des VdM Hessen ist es durch ein fraktionsübergreifendes und zugleich regierungsübergreifendes Bündnis von CDU, Grünen und der SPD im Hessischen Landtag gelungen, eine realistische und zukunftsweisende Finanzierung für die öffentlichen Musikschulen in Hessen auf den Weg zu bringen“, sagen der:

Landesvorsitzender des VdM Hessen
Michael Eberhardt

Geschäftsführer
Dr. Hans Joachim Rieß
„Unter Führung der Hessischen Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Angela Dorn, wurde ein zukunftsweisender Pakt für die öffentlichen Musikschulen entworfen. Dieser stellt eine dynamische Entwicklung ihrer Finanzierung durch das Land und die kommunale Familie bei gleichzeitiger qualitativer Organisationsentwicklung vor dem Hintergrund ihres musikalischen und damit kulturellen Bildungsauftrages in Deutschland in Aussicht“, betont Michael Eberhardt.
Dem Pakt liegt indes das Gutachten Musikschule der kommunalen Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGST Gutachten Musikschule) zugrunde. Daher werden unter anderem der Ausbau sozialversicherungspflichtiger Beschäftigungsverhältnisse und Tarife, der Strukturplan des Verbandes deutscher Musikschulen, sowie die Zusammenarbeit mit den Kulturämtern hinsichtlich der übergeordneten kulturpolitischen Ziele der Kommunen, eine wichtige Rolle spielen. Außerdem werden Qualitätskriterien hinsichtlich der Kooperation mit Kindertagesstätten und allgemeinbildenden Schulen, sozialen Einrichtungen sowie anderen kulturellen Einrichtungen gesetzt. Durch die soziale Staffelung der Gebühren sollen die öffentlichen Musikschulen überdies zugänglich für alle Bevölkerungsschichten sein.
Der Musikschulkongress in Kassel wird veranstaltet vom Verband deutscher Musikschulen in Zusammenarbeit mit der Musikschule Kassel und dem Landesverband der Musikschulen Hessen, unterstützt von Akteurinnen und Akteuren im Kasseler Musikleben wie der Musikakademie der Stadt Kassel „Louis Spohr“.
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Kuratorium beim VdM Hessen zu Besuch beim Hessischen Volkshochschulverband
Am 4. April 2023 berieten sich Mitglieder des Kuratoriums beim Verband deutscher Musikschulen Hessen (VdM Hessen) in den Räumen des hvv – Hessischen Volkshochschulverbandes.
Unter anderem ging es um den Pakt des Landes und der Kommunen für die öffentlichen Musikschulen. Das Kuratorium setzt sich aus Persönlichkeiten aus Kultur, Politik, Wissenschaft und Wirtschaft zusammen. Es versteht sich als Beratergremium, die Mitglieder agieren dabei als Botschafter für die Anliegen des VdM. Der VdM Hessen versteht sich als ideell enger Partner des hvv und freut sich über die fruchtbare Zusammenarbeit.
Im Beitragsbild von links nach rechts:
Michael Eberhard, Dr. Hans-Joachim Rieß, Walter Renneisen, Dr. Manuel Lösel, Dr. Christiane Ehses, Prof. Dr. Werner Jank, Prof. Dr. Joachim-Felix Leonhard
PRESSEMITTEILUNG 19. Januar 2023 | Mehr Geld vom Land für die hessischen Musikschulen: Gemeinsame Initiative für die Weiterentwicklung der hessischen Musikschullandschaft
Pressemitteilung vom 19. Januar 2023, Wiesbaden
Die Fraktionen von CDU, GRÜNEN und SPD im Hessischen Landtag wollen dazu beitragen, die Musikschulen in Hessen besser zu finanzieren, und dafür die Landeszuschüsse deutlich steigern. Auf dieser Basis wird Wissenschafts- und Kunstministerin Angela Dorn Gespräche mit den Kommunen und dem Musikschulverband über die langfristige weitere Entwicklung der Musikschulen führen.
„Unsere Musikschulen sind ein essenzieller Bestandteil der hessischen Kultur- und Bildungslandschaft. Sie sind Orte der Persönlichkeitsentwicklung und Kreativität, des Aufeinander-Zugehens und des Miteinanders. Deswegen wollen wir die hessischen Musikschulen finanziell besser aufstellen und damit den Zugang zur musikalischen Bildung in Hessen stärken“, erklären Andreas Hofmeister (CDU), Mirjam Schmidt (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) und Christoph Degen (SPD) am Donnerstag im Hessischen Landtag. Hierfür haben die Fraktionen von CDU, GRÜNEN und SPD im Hessischen Landtag einen gemeinsamen Änderungsantrag zum Landeshaushalt 2023/2024 eingebracht, mit dem die jährlichen Landeszuschüsse für die Hessischen Musikschulen in den Jahren 2023 und 2024 um jeweils 600.000 Euro von derzeit 3,2 Millionen Euro auf 4,4 Millionen Euro aufwachsen sollen.
Das Land will die Kommunen bei ihrer Aufgabe in einer gemeinsamen Anstrengung unterstützen und Schritt für Schritt die Situation der Musikschulen gemeinsam verbessern. Es bestehe bereits ein guter Austausch an einem Runden Tisch, um gemeinsam die Musikschulen in eine gute Zukunft zu führen. Erste Ideen über ein mögliches neues Modell und seine Finanzierung sind ausgetauscht.
Die Fraktionen wollen mit diesem Antrag die Hand reichen, um die Gespräche zwischen Land und Kommunen zu intensivieren. Sie stellen in Aussicht, die Landeszuschüsse auch in den darauffolgenden acht Jahren in jährlichen Schritten von 600.000 Euro auf schließlich 9,2 Mio. Euro im Jahr 2032 weiter zu steigern. Zudem soll eine neue Förderrichtlinie erarbeitet werden, die auch die Kriterien der Mittelzuwendung neu ausrichtet.
„Uns eint das gemeinsame Ziel, allen Menschen in Hessen einen möglichst breiten Zugang zu kultureller Teilhabe zu ermöglichen. Musikschulen kommt hierbei durch ihr großes Angebot im Bereich der musikalischen Früherziehung, der Breitenförderung im Instrumental- und Gesangsunterricht, aber auch als Konzert- und Veranstaltungsstätten eine unverzichtbare Rolle zu. Deswegen senden wir heute mit unserem gemeinsamen Antrag ein starkes Zeichen und geben der hessischen Musikschullandschaft eine klare Entwicklungsperspektive für die kommenden zehn Jahre – mit einer erheblichen Steigerung der finanziellen Mittel und dem Ziel einer nachhaltigen Qualitätssicherung und Weiterentwicklung ihrer so wichtigen Arbeit“, so die Fraktionssprecher*innen von CDU, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und SPD.
Andreas Hofmeister, CDU: „Wir als CDU-Fraktion messen den Musikschulen seit jeher eine bedeutende Rolle bei der kulturellen Bildung von Kindesbeinen an zu. Musikschulen sind wichtige Partner, nicht zuletzt in den ländlichen Räumen. Deswegen haben wir die finanzielle Ausstattung der Musikschulen in den vergangenen Jahren bereits deutlich verbessert. Die Fördermittel des Landes wurden seit dem Jahr 2014 mehr als verdoppelt und werden auch weiterhin anwachsen. Gemeinsam mit den Landkreisen und Kommunen werden wir die hessischen Musikschulen auch im bundesweiten Vergleich, aber auch in ihrer Qualität und ihren Strukturen stärken. Dies ist der richtige Schritt für eine langfristig und bessere Unterstützung der gewachsenen, sehr heterogenen Musikschullandschaft.“
Mirjam Schmidt, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: „Ein Instrument zu erlernen, zu singen, gemeinsam zu musizieren – selbst künstlerisch aktiv zu werden – ist für die Persönlichkeitsentwicklung von unschätzbarem Wert.
Die kulturelle Grundbildung, die an unseren Musikschulen geleistet wird, muss deshalb für viele Kinder und Jugendliche zugänglich sein. Deswegen ist es so wichtig, dass wir uns als Land der Herausforderung angenommen haben, die Musikschulen finanziell besser auszustatten und in ihren individuellen Stärken weiterzuentwickeln.
Bereits in den vergangenen Jahren haben wir die Landesmittel von 1,8 Millionen Euro auf 3,2 Millionen Euro angehoben. Mit dem vorgelegten Antrag zum Doppelhaushalt 2023/2024 und der klaren Absicht für weitere Steigerungen gehen wir nun aber den entscheidenden Schritt weiter und entwickeln gemeinsam mit Kommunen und Musikschulen eine langfristige Perspektive – für ein breiteres Angebot, eine Steigerung der Qualität, geringere Kursgebühren und bessere Beschäftigungsverhältnisse.
Christoph Degen, SPD, zeigte sich erfreut, dass die Koalition den Ball, den die SPD mit der Debatte um ein eventuelles Musikschulgesetz zugespielt hatte, aufgegriffen hat. „Mit der heute vorgestellten Erhöhung über zwei Jahre hinweg, ist ein erster Schritt getan, um ein weiteres Steigen der Elternbeiträge zu begrenzen und somit für mehr Chancengleichheit der Kinder und Jugendlichen beim Zugang zu Musikschulen zu sorgen. Auch sollten die zusätzlichen finanziellen Mittel eingesetzt werden, um für gute Arbeitsbedingungen und gerechte Löhne für Musikschullehrkräfte zu sorgen. Um diese Ziele abzusichern, ist es wichtig, dass es auch über den aktuellen Doppelhaushalt hinweg zu einer weiteren Steigerung des Landesanteils und gleichzeitig zu einer gerechten Kostenverteilung zwischen Land und Kommunen kommt. Wir stehen für weitere Gespräche zur Verfügung, damit unabhängig vom Ausgang der Landtagswahl Planungssicherheit für alle Beteiligten besteht“.
„Musikschulen leisten einen enorm wichtigen Beitrag für kulturelle Teilhabe. Sie geben nicht nur klugen und kreativen Köpfen die Freiräume, um sich künstlerisch zu entdecken und auszuprobieren, sondern vermitteln vor allem Kindern und Jugendlichen neben der Freude an der Musik auch soziale Kompetenzen“, erklärt Angela Dorn, hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst.
„Musikalische Bildung steht für Chancengleichheit, Persönlichkeitsentwicklung und Horizonterweiterung, für Inklusion und Integration. Damit die Musikschulen diese großartige Leistung noch besser erbringen können, haben wir uns auf einen intensiven Weg begeben, um über die Grenzen der Fraktionen und der Parteipolitik hinweg gemeinsam mit den Kommunen echte Verbesserungen für die Musikschulen voranzubringen. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir den Musikschulen so gute Zukunftschancen für eine substanzielle Weiterentwicklung eröffnen können.“
Hintergrund:
Der Betrieb von Musikschulen ist eine Aufgabe der Kommunen, bei der das Land sie mit Haushaltsmitteln unterstützt. In Hessen ist über die Jahre eine sowohl organisatorisch als auch finanziell sehr zerklüftete Musikschullandschaft entstanden, in der die Anteile der Finanzierung einzelner Schulen durch Kommunen, Land und Elternbeiträge sehr unterschiedlich ausfallen.
Lisa Uphoff
Pressesprecherin

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Hessischen Landtag
Schlossplatz 1-3
65183 Wiesbaden
Tel. 0611-350 597
Fax: 0611-350 600
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Anmeldung zu den Fortbildungen 2023
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Fortbildungsprogramm 2023
| Kurs | Datum und Anmeldung |
|---|---|
| Kurs 01 Elementare Musikpädagogik Singen für (werdende) Eltern Kursbeschreibung als pdf Leitung: Bert Jonas Ort: Friedberg Teilnehmer: max. 25 | 20230304 4. März 2023 ![]() |
| Kurs 02 Elementare Musikpädagogik (Eltern-Kind-Gruppe) Was klingt denn da? Neue Lieder und Spielideen für 2023 Kursbeschreibung als pdf Leitung: Gabriele Westhoff Ort: Bad Wildungen Teilnehmer: max. 20 | 20230318 18. März 2023 ![]() |
| Kurs 03 Elementare Musikpädagogik (Eltern-Kind-Gruppe) Lieder und Tänze zur Sommer- und Ferienzeit in Kita, Eltern-Kind-Gruppe, Musik- und Grundschule Kursbeschreibung als pdf Leitung: Gabriele Westhoff Ort: Wiesbaden Teilnehmer: max. 20 | 20230513 13. Mai 2023 ![]() |
| Kurs 04 Elementare Musikpädagogik (Eltern-Kind-Gruppe) Lieder und Tänze zur Advents- und Weihnachtszeit in Kita, Eltern-Kind-Gruppe, Musik- und Grundschule Kursbeschreibung als pdf Leitung: Gabriele Westhoff Ort: Bad Wildungen Teilnehmer: max. 20 | 20230923 23. September 2023 ![]() |
| Kurs 05 Elementare Musikpädagogik (Musikalische Früherziehung) Rhythmik begegnet Sprache - Praxisnahe und schnell umsetzbare Spiele mit Musik, Sprache, Bewegung Kursbeschreibung als pdf Leitung: Marianne Enaux Ort: Rüsselsheim Teilnehmer: max. 20 | 20230311 11. März 2023 ![]() |
| Kurs 06 Elementare Musikpädagogik (Senioren) Singen und Musizieren im dritten und vierten Lebensalter - Chancen musikgeragogischer Arbeit für Musikschulen Kursbeschreibung als pdf Leitung: Prof. Dr. Kai Koch Ort: Nidderau Teilnehmer: max. 20 | 20230121 21. Januar 2023 ![]() |
| Kurs 07 Instrumentalpädagogik (Blasinstrumente) Die Flöte im Jazz – eine Brücke von der Klassik zum Jazz Kursbeschreibung als pdf Leitung: Stephanie Wagner Ort: Wiesbaden Teilnehmer: max. 15 | 20230226 26. Februar 2023 ![]() |
| Kurs 08 Instrumentalpädagogik (Tasteninstrumente) Lebendiger Klavierunterricht von Anfang an Kursbeschreibung als pdf Leitung: Aniko Drabon Ort: Friedberg Teilnehmer: max. 20 | 20230325 25. März 2023 ![]() |
| Kurs 09 Instrumentalpädagogik (Tasteninstrumente) Improvisierendes Lernen im Klavierunterricht Kursbeschreibung als pdf Leitung: Prof. Dr. Herbert Wiedemann Ort: Wiesbaden Teilnehmer: max. 15 | 20230506 6. und 7. Mai 2023 ![]() |
| Kurs 10 Instrumentalpädagogik (Tasteninstrumente) Arrangieren für Klavier - Verständnis und Überblick durch Grunderkenntnisse Kursbeschreibung als pdf Leitung: Frank Rohe Ort: Weilburg Teilnehmer: max. 15 | 20230701 1. Juli 2023 ![]() |
| Kurs 11 Instrumentalpädagogik (Zupfinstrumente) Integration von Pop- und Rockmusik in den klassischen Gitarrenunterricht Kursbeschreibung als pdf Leitung: Gerald Bork Ort: Rüsselsheim Teilnehmer: max. 12 | 20230211 11. Februar 2023 ![]() |
| Kurs 12 Instrumentalpädagogik (Fächerübergreifend) Feeling the beat – Body Percusion – Body music Kursbeschreibung als pdf Leitung: Volker Ell Ort: Langen Teilnehmer: max. 15 | 20230128 28. Januar 2023 ![]() |
| Kurs 13 Instrumentalpädagogik (Fächerübergreifend) Duo Workshop voc&git - Jazz Duo-Gesang und Gitarre Kursbeschreibung als pdf Leitung: Eva Mayerhofer & Christian Eckert Ort: Heppenheim Teilnehmer: max. 20 | 20230204 4. und 5. Februar 2023 ![]() |
| Kurs 14 Instrumentalpädagogik (Fächerübergreifend) Einführung in die Beschallungstechnik Kursbeschreibung als pdf Leitung: Vincent Rocher Ort: Friedberg Teilnehmer: max. 15 | 20230318 18. März 2023 ![]() |
| Kurs 15 Instrumentalpädagogik (Fächerübergreifend) Vitamine und neue Ideen für Ihren Unterricht – ein kreatives Seminar mit Praxis-Anteilen Kursbeschreibung als pdf Leitung: Gerhard Wolters & Rebecca Ankenbrand Ort: Baunatal Teilnehmer: max. 35 | 20230325 25. und 26. März 2023 ![]() |
| Kurs 16 Instrumentalpädagogik (Fächerübergreifend) Digitale Medien im Instrumentalunterricht - Praxis und Methoden für den eigenen Unterricht Kursbeschreibung als pdf Leitung: Tobias Rotsch Ort: Friedberg Teilnehmer: max. 20 | 20230617 17. Juni 2023 ![]() |
| Kurs 17 Instrumentalpädagogik (Fächerübergreifend) Tango Orchestra Workshop Kursbeschreibung als pdf Leitung: Roger Helou Ort: Heppenheim Teilnehmer: max. 20 | 20230908 8., 9. und 10. September 2023 ![]() |
| Kurs 18 Instrumentalpädagogik (Fächerübergreifend) Improvisation - Vom Klangexperiment zum improvisierenden Ensemble Kursbeschreibung als pdf Leitung: Maria Meures Ort: Dietzenbach Teilnehmer: max. 20 | 20230916 16. September 2023 ![]() |
| Kurs 19 Instrumentalpädagogik (Fächerübergreifend) „TROTZDEM“ – Behindert sein und Musik machen Kursbeschreibung als pdf Leitung: Andrea Heibel Ort: Limburg Teilnehmer: max. 20 | 20230930 30. September 2023 ![]() |
| Kurs 20 Instrumentalpädagogik (Gruppenunterricht) Gitarrenklassen und AGs in Kooperationen mit Grundschulen – aus der Praxis für die Praxis Kursbeschreibung als pdf Leitung: Peter Hackel Ort: Rüsselsheim Teilnehmer: max. 15 | 20230218 18. Februar 2023 ![]() |
| Kurs 21 Instrumentalpädagogik (Gruppenunterricht) Lebendiges Lernen und Musizieren mit Gitarren - Kreative Wege für den Gruppenunterricht Vertiefungsseminar Kursbeschreibung als pdf Leitung: Clemens Völker und Jochen Buschmann Ort: Lampertheim Teilnehmer: max. 20 | 20230325 25. März 2023 ![]() |
| Kurs 22 Vokalpädagogik Complete Vocal Technique für die Kinderstimme - Gesunde Stimmtechnik für das Singen mit Kindern Kursbeschreibung als pdf Leitung: Anna Liebst Ort: Wiesbaden Teilnehmer: max. 25 | 20230909 9. September 2023 ![]() |
| Kurs 23 Selbstmanagement Psychologie für Musikschullehrkräfte - Mein Selbstbild als Musikschullehrkraft Kursbeschreibung als pdf Leitung:Christoph v. Erffa Ort: Langen Teilnehmer: max. 10 | 20230211 11. Februar 2023 ![]() |
| Kurs 24 Selbstmanagement Unterrichten im Flow. Unterrichten ohne Erschöpfung - Selbstmanagement für Instrumental- und Gesangslehrkräfte Kursbeschreibung als pdf Leitung: Andreas Burzik Ort: Bad Nauheim Teilnehmer: max. 25 | 20220225 25. und 26. Februar 2023 ![]() |
| Kurs 25 Selbstmanagement Ihr Auftritt, bitte! Stressbewältigung für die Bühne mit PEP ® zum Kennenlernen und Ausprobieren Kursbeschreibung als pdf Leitung: Astrid Rejzek Ort: Eschwege Teilnehmer: max. 15 | 20231007 7. Oktober 2023 ![]() |
| Kurs 26 Organisationsentwicklung Aufgaben an und in einer öffentlichen Musikschule Kursbeschreibung als pdf Leitung: Judith Portugall Ort: Groß-Gerau Teilnehmer: max. 15 | 20231007 7. Oktober 2023 ![]() |
Kulturelle Bildung in der digitalen Welt – diskutieren Sie mit!
Pressemitteilung vom 29. September 2022
Online-Vortrag mit Diskussion am 2. November 2022
Kulturelle Bildung in der digitalen Welt – diskutieren Sie mit!
Digitaler Musikunterricht – in der Corona-Pandemie wurde er in vielen Musikschulen Realität. Was damals schnell improvisiert werden musste, das sollten wir heute reflektieren. Haben wir die richtigen Methoden eingesetzt? Wen erreichen wir damit und wen nicht? Wen überfordert es? Neben pädagogischen Fragen stellen sich auch ethische und soziale: Wer hat Zugang zur digitalen Welt? Wen diskriminiert sie? Welche Verantwortung haben wir beim Einsatz digitaler Mittel?
Auf einer Online-Podiumsdiskussion will das Kuratorium beim Verband deutscher Musikschulen in Hessen (VdM Hessen) am Mittwoch, 2. November diesen Fragen nachgehen. Prof. Ulrich Hemel, Direktor des Weltethos-Instituts Tübingen, leitet die Veranstaltung mit einem Vortrag zur „Kritik der digitalen Vernunft – Warum Humanität der Maßstab sein muss“ ein. Anschließend haben die Zuschauer die Möglichkeit, zusammen mit Prof. Hemel sowie den beiden Mitgliedern des Kuratoriums Dr. Christiane Ehses (Stellvertr. Vorsitzende des Hessischen Volkshochschulverbandes) und Prof. Dr. Wolfgang Schneider (Emeritus für Kulturpolitik der Stiftung Universität Hildesheim) zu diskutieren, welche neuen Möglichkeiten sich durch eine reflektierte Digitalität in der kulturellen Bildung und der darin aufgehobenen Musikpädagogik ergeben.
Vortrag und Online Podiumsdiskussion finden am 2. November 2022 von 16.30 Uhr bis 18.00 Uhr statt. Die Veranstaltung wird per Zoom unter https://bit.ly/3Pn1JNm übertragen.
Bringen Sie Ihre Fragen und Anmerkungen per schriftlichem Chat in die Diskussion ein. Um eine vorherige Anmeldung unter projektbuero-smh@musikschulen-hessen.de wird gebeten.
Die Online-Veranstaltung ist Teil der Herbsttagung des VdM-Hessen. Die Präsenz-Tagung
(2. bis 4. November 2022 in Vöhl/Oberorke) steht unter dem Titel „Öffentliche Musikschule: Digitale Lebenswelten – gelingende Musikpädagogik“ und beschäftigt sich drei Tage lang mit aktuellen Themen des Musikunterrichts und insbesondere dem Spannungsfeld von Präsenz-, Hybrid- und Distanzunterricht.
Hier finden Sie die Pressemitteilung als pdf.
Weitere Informationen unter:
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hr2 kultur | Susanne Pütz im Gespräch mit Hans-Joachim Rieß
Nach den Sommerferien starten nicht nur die Schulen wieder mit dem Unterricht, auch die Musikschulen legen wieder los. Singen, Musizieren oder Tanzen – das alles bieten Musikschulen. Sie sind Orte, an denen nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene willkommen sind, sagt Hans-Joachim Rieß, Geschäftsführer des Verbandes Deutscher Musikschulen in Hessen.
Denn Musikschulen sind vielfältig, nachhaltig und vor allem – für alle da! Dr. Hans-Joachim Rieß spricht unter anderem darüber, welche Angebote Musikschulen parat haben und warum es sich lohnt, unabhängig vom Alter den Weg in eine Musikschule zu finden.
hr2-kultur, „Musikland Hessen“, 03.09.2022, 15:00 Uhr.
Quelle: https://www.hr2.de/podcasts/hans-joachim-riess,audio-71418.html
Hier können Sie den Podcast nachhören: Susanne Pütz im Gespräch mit Hans-Joachim Rieß
Bei Klick auf den Link öffnet sich ein neues Fenster. Dort starten Sie den Podcast mit Klick auf das Bild. Viel Freude beim Hören!
Gelingender Musikunterricht in digitalen Welten
Pressemitteilung vom 28. Juli 2022
Vorankündigung: 2. November 2022 per Zoom
Gelingender Musikunterricht in digitalen Welten
Online-Podiumsdiskussion mit Prof. Ulrich Hemel am 2. November 2022 auf der Herbsttagung des Hessischen Landesverbandes im Verband deutscher Musikschulen
Wie alle Bereiche unseres Lebens waren auch die öffentlichen Musikschulen von der Pandemie betroffen: Musikunterricht musste ausfallen, konnte nur in Kleingruppen stattfinden oder wurde in den Distanzunterricht überführt. Heute sehen wir, dass digitale Tools einerseits eine Bereicherung des Musikunterrichts bedeuten, sich dadurch aber auch viele methodische und ethische Fragen auftun. Mit diesen Fragen beschäftigen sich die hessischen Musikschulen auf ihrer Herbsttagung vom 2. bis 4. November 2022 in Vöhl/Oberorke.
Zentral ist eine Online-Podiumsdiskussion unter dem Titel „Kritik der digitalen Vernunft – Humanität als Maßstab in der digitalen Lebenswelt der Musikpädagogik“. Im Impuls-Vortrag postuliert Prof. Dr. Ulrich Hemel, Direktor des Weltethos-Instituts Tübingen, dass die digitale Frage in vielerlei Hinsicht auch eine soziale und politische Frage ist. Gemeinsam mit Dr. Christiane Ehses (Stellvertretende Vorsitzende des Hessischen Volkshochschulverbandes) und Prof. Dr. Wolfgang Schneider (Direktor des Instituts für Kulturpolitik Universität Hildesheim) wird er anschließend auf dem Podium diskutieren, welche neuen Möglichkeiten sich durch eine reflektierte Digitalität in der kulturellen Bildung ergeben. Per Zoom-Chat können die Teilnehmer ihre Fragen einbringen.
Vortrag und Online Podiumsdiskussion finden am 2. November 2022 von 16.30 Uhr bis 18.00 Uhr statt. An der Veranstaltung kann per Zoom unter https://bit.ly/3Pn1JNm teilgenommen werden.
Um eine vorherige Anmeldung wird gebeten. Bitte nutzen Sie das in diesem Link hinterlegte Anmeldeformular.
Die Veranstaltung ist Teil der Herbsttagung des Hessischen Landesverbandes im Verband deutscher Musikschulen (VdM-Hessen). Die Tagung vom 2. bis 4. November 2022 steht unter dem Titel „Öffentliche Musikschule: Digitale Lebenswelten – gelingende Musikpädagogik“ und beschäftigt sich drei Tage lang mit aktuellen Themen des Musikunterrichts und insbesondere dem Spannungsfeld von Präsenzunterricht, Hybridunterricht- und Distanzunterricht.
Hier finden Sie die Pressemitteilung als pdf.
Weitere Informationen unter:
Verband deutscher Musikschulen, Landesverband Hessen e.V.
Dr. Hans-Joachim Rieß (Landesgeschäftsführer)
Rheinstraße 111
65185 Wiesbaden
Tel.: (0611) 34 18 68 60
Fax.: (0611) 34 18 68 66
E-Mail: buero[at]musikschulen-hessen.de
Internet: www.musikschulen-hessen.de
Anmeldung zur Online-Podiumsdiskussion am 2. November 2022
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Ihr Kontakt:
Verband deutscher Musikschulen, Landesverband Hessen e.V.
Rheinstraße 111
65185 Wiesbaden
Telefon: +49 611 34 18 68 60
Telefax: +49 611 34 18 68 66
Jörg Kratkey
Jörg Kratkey ist Hauptamtlicher Stadtrat und Dezernent für Finanzen, Öffentliche Ordnung, Kultur und Erwachsenenbildung der Stadt Wetzlar. Er ist Mitglied im Hauptausschuss des Hessischen Städte- und Gemeindebundes.
Jörg Kratkey, geb. 1967, absolvierte zunächst eine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten, der sich eine Ausbildung für den mittleren Beamtendienst anschloss. Abschließend studierte er an der Verwaltungsfachhochschule Wiesbaden mit einem Abschluss als Diplom-Verwaltungswirt (FH). Dem Abschluss folgte ein Aufbaustudium der Betriebswirtschaftslehre, ebenfalls an der Verwaltungsfachhochschule Wiesbaden.
Beruflich war Jörg Kratkey bei dem Lahn-Dill-Kreis sowie dem Land Hessen in verschiedenen Aufgabenbereichen der Verwaltung eingesetzt, zuletzt war er Leiter der Abteilung Kreisentwicklung und Steuerung des Lahn-Dill-Kreises.
Am 1. Juli 2016 trat er das Amt des Hauptamtlichen Stadtrats der Stadt Wetzlar an. Seit dem 1. Juli 2022 befindet Jörg Kratkey sich in seiner zweiten Amtsperiode.
Zuvor war er neben zahlreichen weiteren ehrenamtlichen Tätigkeiten von 1997 bis 2016 Stadtverordneter der Stadt Wetzlar und von 2001 bis 2016 Vorsitzender der größten Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung.
Kuratorium beim VdM Hessen
Unabhängige Persönlichkeiten aus Kultur, Politik und Wirtschaft bilden das Kuratorium beim VdM Hessen. Diese Persönlichkeiten unterstützen mit ihrem Sachverstand in selbstloser Weise die musikalische Bildung und Erziehung. Sie kommunizieren und fördern. Sie regen an und vermitteln. Sie denken mit. Sie denken vor.
Das Kuratorium arbeitet ideell mit dem VdM Hessen zusammen. Das Kuratorium versteht sich als Beratergremium. Die Mitglieder des Kuratoriums werden einvernehmlich berufen.
Ziele
- Das Kuratorium berät den VdM Hessen. Bei seinen Aufgaben der Etablierung, Sicherung und Entwicklung öffentlicher Musikschularbeit.
- Das Kuratorium multipliziert die Anliegen des VdM Hessen. In relevante Interessensgruppen.
- Das Kuratorium stellt die Anliegen des VdM Hessen in Bezug zu aktuellen gesellschaftlichen Erfordernissen, zum Beispiel Integration, Inklusion, Diversität.
- Das Kuratorium fördert das gesellschaftliche Selbstverständnis. Für die umfassende Musikerziehung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.
- Das Kuratorium unterstützt öffentliche Musikschulen bei der praktischen Umsetzung und Kommunikation ihres musikalischen Bildungsauftrags und Erziehungsauftrags.
- Das Kuratorium begleitet die Öffentlichkeitsarbeit des VdM Hessen. Auf Symposien, mit Preisen, mit Stipendien, mit Forschungsaufträgen, mit Dokumentationen.
Die Mitglieder des Kuratoriums beim VdM Hessen
Die Mitglieder des Kuratoriums beim VdM Hessen
CORONA-Informationen für Musikschulen
Stand 19. März 2022
Stand 3. März 2022
Stand 7. Februar 2022
Stand 28. Dezember 2021
Stand 16. Dezember 2021
Stand 5. Dezember 2021
Stand 25. November 2021
Stand 11. November 2021
Stand 14. Oktober 2021
Stand 16. September 2021
Stand 20. August 2021
Stand 19. Juli 2021
Der Landesmusikrat Hessen bietet seinen Mitgliedern eine Corona-Beratungsstelle an. Diese befasst sich unter anderem mit hygienebezogenen Regelungen und finanziellen Unterstützungsprogrammen. https://www.landesmusikrat-hessen.de/corona
Stand 26. Juni 2021
Die CoSchuV wurde am 22. Juni 2021 beschlossen und ist am 25. Juni 2021 in Kraft getreten. Sie löst die bislang geltenden Verordnungen (Corona-Einrichtungsschutzverordnung und die Corona-Kontakt und Betriebsbeschränkungsverordnung) ab. Die nachfolgende Auflistung ist nach den Regelungen der Verordnung gegliedert und gibt einen Überblick über häufige Nachfragen; sie ist nicht abschließend. Die Auslegungshinweise ersetzen nicht die Regelungen der Verordnung. Die Übersicht wird regelmäßig aktualisiert.
Stand 18. Juni 2021
Hinweis: Die bundesrechtliche Notbremse findet in ganz Hessen derzeit keine Anwendung, sodass ausschließlich die Regelungen der Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung des Landes Hessen (CoKoBeV) Anwendung finden.
Stand 29. Mai 2021
Unter https://soziales.hessen.de/gesundheit/corona-in-hessen/in-diesen-kreisen-undstaedten-greift-die-bundes-notbremse finden Sie die Landkreise und kreisfreien Städte, die derzeit von der bundesrechtlichen Notbremse betroffen sind.
Stand 4. Mai 2021
Stand 30. April 2021
Kurzfassung
Demnach:
- ist bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von unter 100 an drei aufeinander folgenden Tagen die geltende Corona-Kontakt und Betriebsbeschränkungsverordnung wie bisher anzuwenden,
- treten ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 100 an drei aufeinander folgenden Tagen die Bestimmungen der Bundesnotbremse am übernächsten Tag allgemein in Kraft,
- ist ab einer Sieben-Tage-Inzidenz über 165 an drei aufeinander folgenden Tagen insbesondere der Präsenzunterricht ab dem übernächsten Tag untersagt.
Bei der Feststellung der jeweiligen Sieben-Tage-Inzidenz ist folgendes entscheidend bzw. zu beachten:
- Ausschlaggebend sind die Zahlenangaben des Robert-Koch-Instituts (RKI), die auf der Internetseite des Hessischen Sozialministeriums für die Landkreise und die kreisfreien Städte festgestellt und veröffentlicht werden.
- Bei Erreichen der betreffenden Schwellenwerte erfolgen keine weiteren Beschlüsse von Land und Kreisen, vielmehr treten die Beschränkung somit automatisch in Kraft.
Außerdem dürfen am „Präsenzunterricht (…) nur Schülerinnen, Schüler und Studierende teilnehmen, die über das negative Ergebnis eines Antigen-Tests zur Eigenanwendung durch Laien (Selbsttest) oder zur patienten-nahen Anwendung durch Dritte (PoC-Test, Bürgertest) verfügen, der zu Beginn des Schultags noch nicht mehr als 72 Stunden zurückliegt.
Stand 9. Januar 2021
Stand 16. Dezember 2020
Links
Stand: 6. November 2020
Die hessischen Musikschulen dürfen ab heute – 6. November 2020 – unter Beibehaltung der bisherigen Hygienemaßgaben wieder für den Publikumsverkehr (Schülerinnen und Schüler sowie Eltern) öffnen.
Die Hessische Landesregierung nimmt im Hinblick auf den Betrieb der Musikschulen eine Präzisierung der Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung vor. Mit Wirkung vom 6. November 2020 fallen diese also nicht mehr unter das befristete Verbot gemäß§ 2 (Schließung und Betrieb von Einrichtungen, Sportbetrieb). Damit folgt das Land Hessen den Regelungen nahezu aller anderen Bundesländer und trägt dem Gedanken einer möglichst einheitlichen Umsetzung der Bund-Länder-Beschlüsse vom 28. Oktober 2020 Rechnung.
Presse
Links
AKTUALISIERT am 8. Dezember 2020
Stand 3. November 2020
„Die Musikschulen sind aufgrund der aktuellen „Verordnung zur Beschränkung von sozialen Kontakten und des Betriebes von Einrichtungen und von Angeboten aufgrund der Corona-Pandemie“ (Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung) und der dazu gehörenden „Auslegungshinweise zur Verordnung zur Beschränkung sozialer Kontakte und des Betriebs von Einrichtungen und Angeboten aufgrund der Corona-Pandemie“ bis zum Ablauf des 30. November 2020 für den Publikumsverkehr geschlossen.
Dies wird durch den § 2 (Schließung und Betrieb von Einrichtungen, Sportbetrieb) der „Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung“ und den Punkt 2. (Schließung und Betrieb von Einrichtungen sowie Sportbetrieb) der „Auslegungshinweise zur Verordnung zur Beschränkung sozialer Kontakte und des Betriebs von Einrichtungen und Angeboten aufgrund der Corona-Pandemie“ bestimmt.“
Links
Stand 1. Mai 2020
Die Hessische Landesregierung hat die Öffnung von Musikschulen beschlossen.
Die Hessische Landesregierung hat am Mai-Feiertag nach der Videokonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder weitere Lockerungen bei den Corona-Beschränkungen beschlossen.
Ab Montag, den 4. Mai 2020 können in Hessen auch die öffentlichen Musikschulen unter Einhaltung von Abstands- und Hygieneregeln wieder öffnen. Die erlaubte Musikschularbeit umfasst dabei den Einzelunterricht und den Unterricht in Kleingruppen bis zu fünf Personen.
Stand 18. März 2020, 10:00 Uhr
Mit sofortiger Wirkung tritt die vierte Verordnung der Hessischen Landesregierung zur Bekämpfung des Corona-Virus vom 17. März 2020 offiziell in Kraft und gilt bis zum 19. April 2020 (Ende der Osterferien).
Dem §1 folgend ist somit „(…) die Wahrnehmung von Angeboten der Volkshochschulen, Musikschulen und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich (…) untersagt“.
Stand 17. März 2020, 11:45 Uhr
Wie bereits den Medien zu entnehmen war, planen Bund und Länder massive Einschränkungen im Alltagsleben. Hierzu hat sich Bundesregierung in Absprache mit den Ministerpräsidenten der Länder auf „Leitlinien zum einheitlichen Vorgehen“ verständigt, siehe nachfolgenden Link zur betreffenden Pressemeldung:
Für die weitere Umsetzung sind jetzt also die einzelnen Bundesländer zuständig!
Dem folgend hat der Hessische Ministerpräsident in seiner gestrigen Pressekonferenz bislang nur von den folgenden faktisch für den Publikumsverkehr zu schließenden Betrieben und Einrichtungen gesprochen. Dies sind:
- Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungen
- Theater, Opern, Konzerthäuser, Museen und ähnliche Einrichtungen
- Messen, Ausstellungen, Kinos, Freizeit- und Tierparks und Anbieter von Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen), Spezialmärkte, Spielhallen, Spielbanken
- Wettannahmestellen und ähnliche Einrichtungen
- Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen
- der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimmbädern und Spaßbädern, Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen
- alle weiteren, nicht an anderer Stelle dieses Papiers genannten Verkaufsstellen des Einzelhandels, insbesondere Outlet-Center
- Spielplätze
In den oben genannten Leitlinien werden in einem eigenen Abschnitt weitere Einrichtungen aufgezählt, die verboten werden sollen. Hierzu gehören:
- Zusammenkünfte in Vereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie die Wahrnehmung von Angeboten in Volkshochschulen, Musikschulen und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich sowie Reisebusreisen
- Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen und die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften.
Was die öffentlichen Musikschulen anbetrifft, ist nach jetziger Lage die betreffende Maßgabe zur Zeit noch in die Zukunft gerichtet. Hier obliegt also dem Land Hessen tatsächlich noch die jeweilige Entscheidung.
Wie uns der Hessische Städtetag soeben mitgeteilt hat, wird die betreffende Entscheidung spätestens morgen erwartet!
Stand: 16. März 2020, 12:00 Uhr
Information zu Schließungsmaßnahmen zwecks Corona-Prävention
Aufgrund der Einstellung des Unterrichtsbetriebs an den allgemein bildenden Schulen herrscht zurzeit noch eine uneinheitliche Vorgehensweise in den Landkreisen bezüglich der davon ebenso betroffenen öffentlichen Musikschulen.
An vergangenen Freitag (13. März) war der Sachstand bekanntlich so, dass die öffentlichen Musikschulen landesweit tatsächlich weiterhin die Räumlichkeiten der allgemein bildenden Schulen weiternutzen durften und damit nicht von einer behördlich angeordneten Schließung ausgegangen werden kann.
Am Wochenende sind nun vereinzelte Landkreise dazu übergangen, auch andere öffentliche Dienstleistungen bis auf weiteres zu schließen. Dies bezieht sich beispielsweise auf Sporthallen, Volkshochschulen, Dorfgemeinschaftshäuser, Musikschulen und ähnliche Einrichtungen in kommunaler Trägerschaft bzw. Förderung.
Nach Rücksprache mit dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst ergibt sich zurzeit für uns daher folgende Entscheidungslage:
Da sich die betreffenden Ministerien prioritär nur um ihre unmittelbar zugeordneten staatlichen Einrichtungen kümmern, zählen die Musikschulen deshalb zum sogenannten nachgeordneten Bereich. Daher sind zurzeit leider keine spezifischen Aussagen in unserem Sinne zu erreichen. Das gilt übrigens auch für das Hessische Ministerium für Soziales und Integration, das wiederum die örtlichen Gesundheitsämter beaufsichtigt.
Die einzige entscheidungsrelevante Institution ist das örtliche Gesundheitsamt!
Daher haben die Trägerverantwortlichen unserer Musikschulen zunächst eine informationsbezogene Holschuld: Demnach obliegt es Ihnen, sich mit dem örtlichen Gesundheitsamt in Verbindung zu setzen und die Sachlage abzusprechen bzw. auf den Entscheidungsweg zu bringen. Gleiches gilt im Nachgang sodann im Hinblick auf die Schulleiter*innen der allgemein bildenden Schulen für die ggf. dann noch anstehende Frage der Nutzung ihrer Unterrichtsräume.
Website der Landesärztekammer Hessen mit Links zu den Gesundheitsämtern in Hessen.
Bitte beachten sie auch die Informationen und weiterführende Links der VdM Bundesgeschäftsstelle https://www.musikschulen.de/
sowie die Hinweise des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration: https://soziales.hessen.de/
Mit kollegialen Grüßen,
Michael Eberhardt
Hans-Joachim Rieß
Neuer Landesvorstand für den VdM Hessen
Pressemitteilung vom 22. November 2021
Verband deutscher Musikschulen in Hessen wählte Landesvorstand
Am 3. November 2021 führte die Mitgliederversammlung des Verbandes deutscher Musikschulen in Hessen (VdM Hessen) die turnusmäßigen Wahlen für den geschäftsführenden Landesvorstand im Rahmen einer Online-Konferenz durch. Der bisherige stellvertretende Landesvorsitzende Joachim Arndt trat nicht mehr zu Wahl an.
Michael Eberhardt (Landesvorsitzender) und Thomas Müller (stellvertretender Landesvorsitzender) wurden in ihren Ämtern bestätigt. Zum weiteren stellvertretenden Landesvorsitzenden wurde Christoph Möller neu gewählt.
Während Michael Eberhardt und Thomas Müller auf eine langjährige Praxis im geschäftsführenden Landesvorstand zurückblicken, zeichnet sich Christoph Möller als bisheriger Sprecher des Bezirks 4 durch vielfältige erfolgreiche Verantwortungsübernahmen im erweiterten Landesvorstand des VdM Hessen aus.
Im Vorfeld waren bereits die Wahlen der Bezirkssprecherinnen und -sprecher vollzogen worden. Diese zählen in der aktuellen Amtsperiode neben den geschäftsführenden Mitgliedern zum erweiterten Landesvorstand des VdM Hessen. Es sind: Judith Portugall (Musikschule Groß-Gerau), Dr. Ingo Negwer (Leiter der Musikschule Seligenstadt-Hainburg-Mainhausen), Thomas Albrecht (Leiter der Musikschule Hünstetten), Harry Wenz (Leiter der Musikschule Main-Kinzig/
Gelnhausen), Katja Marauhn (Leiterin der Musikschule Gießen) und Simon van Zoest (Leiter der Musikschule Hofgeismar).
Hier finden Sie die Pressemitteilung als pdf.
Weitere Informationen unter:
Verband deutscher Musikschulen, Landesverband Hessen e.V.
Dr. Hans-Joachim Rieß (Landesgeschäftsführer)
Rheinstraße 111
65185 Wiesbaden
Tel.: (0611) 34 18 68 60
Fax.: (0611) 34 18 68 66
E-Mail: buero@musikschulen-hessen.de
Internet: www.musikschulen-hessen.de
Fortbildungsprogramm 2022
| Kurs | Datum und Anmeldung |
|---|---|
| Kurs 01 Elementare Musikpädagogik (Eltern-Kind-Gruppe) Was klingt denn da? Lieder und Tänze zur Sommer- und Ferienzeit in Kita, Eltern-Kind-Gruppe, Musik- und Grundschule Kursbeschreibung als pdf Leitung: Gabriele Westhoff Ort: Bad Wildungen Teilnehmer: max. 15 | 20220319 19. März 2022 ![]() |
| Kurs 02 Elementare Musikpädagogik (Eltern-Kind-Gruppe) Lieder und Tänze zur Sommer- und Ferienzeit in Kita, Eltern-Kind-Gruppe, Musik- und Grundschule Kursbeschreibung als pdf Leitung: Gabriele Westhoff Ort: Neu-Isenburg Teilnehmer: max. 15 | 20220611 11. Juni 2022 ![]() |
| Kurs 03 Elementare Musikpädagogik (Musikalische Früherziehung) FLOW-Zirkus. Moderne Ideen und kreative Ansätze für die Elementare Musikpädagogik und Gruppenmusizieren unter Einbezug digitaler Medien Kursbeschreibung als pdf Leitung: Christian Schatka und Tobias Bergener Ort: Viernheim Teilnehmer: max. 15 | 20220205 5. Februar 2022 ![]() |
| Kurs 04 Elementare Musikpädagogik (Musikalische Früherziehung) Chancen durch kooperative Tandem Arbeit in der EMP. Vielfalt, Inspiration und Nachhaltigkeit Kursbeschreibung als pdf Leitung: Prof. Jule Greiner Ort: Rüsselsheim Teilnehmer: max. 15 | 20220226 26. und 27. Februar 2022 ![]() |
| Kurs 05 Elementare Musikpädagogik (Musikalische Früherziehung) Spiele, was Du siehst – bewege, was Du hörst. Elementares Musizieren in der Rhythmik Kursbeschreibung als pdf Leitung: Marianne Enaux Ort: Rüsselsheim Teilnehmer: max. 15 | 20220402 2. April 2022 ![]() |
| Kurs 06 Elementare Musikpädagogik (Musikalische Früherziehung) Musizieren und Gestalten mit Alltagsgegenständen. Natur- und einfachen Selbstbauinstrumenten in Kita, MFE und ersten Grundschulklassen Kursbeschreibung als pdf Leitung: Gabriele Westhoff Ort: Bad Wildungen Teilnehmer: max. 15 | 20220917 17. September 2022 ![]() |
| Kurs 07 Instrumentalpädagogik (Streichinstrumente) Frisch gestrichen – Improvisation und Jazz/Rock/Pop für Streicherinnen und Streicher Kursbeschreibung als pdf Leitung: Susanne Paul Ort: Schlitz Teilnehmer: max. 15 | 20220226 26. und 27. Februar 2022 ![]() |
| Kurs 08 Instrumentalpädagogik (Blasinstrumente) KLARINETTE – Mit allen Sinnen genießen Kursbeschreibung als pdf Leitung: Thomas Sattler-Fujimoto Ort: Wiesbaden Teilnehmer: max. 12 | 20220507 7. Mai 2022 ![]() |
| Kurs 09 Instrumentalpädagogik (Blasinstrumente) Querflöte spielen – mein schönstes Hobby Kursbeschreibung als pdf Leitung: Cathrin Ambach Ort: Friedberg Teilnehmer: max. 15 | 20220521 21. Mai 2022 ![]() |
| Kurs 10 Instrumentalpädagogik (Blasinstrumente) Die Flöte in Jazz/Jazzimprovisation Kursbeschreibung als pdf Leitung: Tilmann Dehnhard Ort: Hofheim Teilnehmer: max. 15 | 20221008 8. Oktober 2022 ![]() |
| Kurs 11 Instrumentalpädagogik (Zupfinstrumente) Liedbegleitung mit der Ukulele Kursbeschreibung als pdf Leitung: Norbert Enz Ort: Nidderau Teilnehmer: max. 15 | 20220219 19. Februar 2022 ![]() |
| Kurs 12 Instrumentalpädagogik (Zupfinstrumente) Starke und erfolgreiche Gitarrengruppen - kreative Wege für den Unterricht Kursbeschreibung als pdf Leitung: Clemens Völker und Jochen Buschmann Ort: Viernheim Teilnehmer: max. 15 | 20220402 2. April 2022 ![]() |
| Kurs 13 Instrumentalpädagogik (Fächerübergreifend) Sing & Groove. Solmisation und Bodypercussion im Gruppenunterricht Kursbeschreibung als pdf Leitung: Heike Trimpert Ort: Gießen Teilnehmer: max. 15 | 20220212 12. Februar 2022 ![]() |
| Kurs 14 Instrumentalpädagogik (Fächerübergreifend) Tango Argentino. Orchesterworkshop für Instrumentalistinnen und Instrumentalisten Kursbeschreibung als pdf Leitung: Roger Helou und Leonardo Ferreyra Ort: Heppenheim Teilnehmer: max. 15 | 20220304 4., 5. und 6. März 2022 ![]() |
| Kurs 15 Instrumentalpädagogik (Fächerübergreifend) Schülerkonzerte – leidige Pflicht oder bewegendes Erlebnis?! Kursbeschreibung als pdf Leitung: Corina Nastoll Ort: Wiesbaden Teilnehmer: max. 15 | 20220305 5. März 2022 ![]() |
| Kurs 16 Instrumentalpädagogik (Fächerübergreifend) Zeig was du drauf hast. Seminar für Musiklehrkräfte und Musikstudierende Kursbeschreibung als pdf Leitung: Susan Groffmann Ort: Lauterbach Teilnehmer: max. 15 | 20220514 14. Mai 2022 ![]() |
| Kurs 17 Instrumentalpädagogik (Fächerübergreifend) Was ist Groove? – Wann swingt es? Kursbeschreibung als pdf Leitung: Michael Griener Ort: Wiesbaden Teilnehmer: max. 15 | 20220910 10. September 2022 ![]() |
| Kurs 18 Instrumentalpädagogik (Fächerübergreifend) "TROTZDEM" - Behindert sein und Musik machen Kursbeschreibung als pdf Leitung: Andrea Heibel Ort: Limburg Teilnehmer: max. 15 | 20221015 15. Oktober 2022 ![]() |
| Kurs 19 Instrumentalpädagogik (Gruppenunterricht) Unterrichten in großen und heterogenen Lerngruppen Kursbeschreibung als pdf Leitung: Amrei Aßent Ort: Wolfhagen Teilnehmer: max. 15 | 20220212 12. Februar 2022 ![]() |
| Kurs 20 Instrumentalpädagogik (Gruppenunterricht) Anfangsunterricht für Violine in Kleingruppen im Rahmen einer Grundschulkooperation Kursbeschreibung als pdf Leitung: Prof. Michael Dartsch Ort: Rüsselsheim Teilnehmer: max. 15 | 20220219 19. Februar 2022 ![]() |
| Kurs 21 Vokalpädagogik Singing the Groove. Rhythmik- und Improvisationsworkshop für Sängerinnen und Sänger, Musikerinnen und Musiker Kursbeschreibung als pdf Leitung: Kati Albert Ort: Oberursel Teilnehmer: max. 15 | 20220122 22. und 23. Januar 2022 ![]() |
| Kurs 22 Vokalpädagogik Mit Kindern singen – aber richtig! Kursbeschreibung als pdf Leitung: Prof. Andreas Mohr und Johanna Bookmeyer Ort: Hofgeismar Teilnehmer: max. 15 | 20220219 19. und 20. Februar 2022 ![]() |
| Kurs 23 Vokalpädagogik Mit So und Mi der Kurs beginnt. Wer weiterlernt, der nur gewinnt! Kursbeschreibung als pdf Leitung: Barbara Völkel Ort: Vellmar Teilnehmer: max. 15 | 20220618 18. und 19. Juni 2022 ![]() |
| Kurs 24 Selbstmanagement Der singende Musiker oder der musizierende Sänger? Stimmbildung und -vermittlung für Instrumentalistinnen und Instrumentalisten Kursbeschreibung als pdf Leitung: Julia Schneider Ort: Friedberg Teilnehmer: max. 15 | 20220924 24. September 2022 ![]() |
| Kurs 25 Organisationsentwicklung Wie gelingt die Kooperation von Kita und öffentlicher Musikschule? Kursbeschreibung als pdf Leitung: Claudia Gschwendtner Ort: Nidderau Teilnehmer: max. 15 | 20220319 19. März 2022 ![]() |
| Kurs 26 Organisationsentwicklung Aufgaben an und in einer öffentlichen Musikschule Kursbeschreibung als pdf Leitung: Judith Portugall Ort: Darmstadt Teilnehmer: max. 15 | 20220521 21. Mai 2022 ![]() |
Anmeldung zu den Fortbildungen 2022
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Ihr Kontakt:
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Nachruf auf Rosi Bier
Ein Urgestein des VdM Hessen. Zum Tode von Rosi Bier.
Am 18. Juni 2021 ist Frau Rosi Bier verstorben. Mit ihr haben wir nicht nur ein Urgestein des Verbandes deutscher Musikschulen in Hessen verloren, sondern auch eine überzeugte Verfechterin für die öffentliche Musikschularbeit. Mit ihr verbindet uns eine langjährige verbandsbezogene Aufbau- und Zusammenarbeit des hessischen Musikschulwesens.
Frau Rosi Bier hat nach der Vereinsgründung des VdM Hessen ab 1983 als erste hauptamtliche Geschäftsführerin zunächst von der Musikschule Eschborn aus dessen Professionalisierung und Organisationsentwicklung maßgeblich vorangetrieben.
1989 bezog sie hierzu ein eigenständiges Büro in Buseck. Zwischenzeitlich brachte sie das seither jährlich fortgeschriebene Fortbildungsprogramm für die Multiplikatoren der öffentlichen Musikschulen in Hessen auf den Weg, das seit 1995 zudem durch inhaltlich korrespondierende Fachtagungen ergänzt wird. Frau Rosi Bier übte ihre Tätigkeit bis zum Eintritt des Ruhestands mit viel Herzblut und Idealismus aus und blieb der Sache der öffentlichen Musikschularbeit darüber hinaus bis zuletzt verbunden.
Den öffentlichen Musikschulen fehlt mit Frau Rosi Bier eine unverbrüchliche Mitstreiterin für die musikalische Bildung. Eine Freundin im besten Sinne, der es immer um die Sache ging und die mit unermüdlichem Engagement für den Aufbau der öffentlichen Musikschulen in Hessen eintrat.
Wir gedenken ihrer in tiefer Trauer und werden ihr stets ein ehrenvolles Andenken bewahren.
Michael Eberhardt
Landesvorsitzender des VdM Hessen
Thomas Müller
stellvertretender Landesvorsitzender des VdM Hessen
Joachim Arndt
stellvertretender Landesvorsitzender des VdM Hessen
Dr. Hans-Joachim Rieß
Landesgeschäftsführer des VdM Hessen
Foto: privat
Nachruf auf Dr. Norbert Herr
Ein Multiplikator musikalischer Bildung für alle. Zum Tode von Dr. Norbert Herr.
Am 14. Januar 2021 ist Herr Dr. Norbert Herr für immer von uns gegangen. Mit ihm haben wir einen überzeugten Multiplikator der musikalischen Bildung in Hessen verloren und mit ihm verbindet uns eine langjährige Zusammenarbeit in den jeweiligen Ausschüssen des Hessischen Landtages und in der Gremienarbeit der musikbezogenen Landesverbände.
Herr Dr. Norbert Herr trat dort stets für die Ermöglichung musikalischer Breitenarbeit in größtmöglicher Vielfalt ein. Vor diesem Hintergrund erklärt sich auch sein unermüdlicher Einsatz für die Umsetzung des Programms „Jedem Kind ein Instrument“, das mittlerweile in dem Kooperationsformat „ZusammenSpiel Musik“ des Hessischen Kultusministeriums in Zusammenarbeit mit dem Verband deutscher Musikschulen in Hessen aufgehoben ist. Wir erinnern uns dabei nicht nur an die gemeinsamen getroffenen Weichenstellungen im Rahmen des vorbereitenden Fachbeirats.
Unvergesslich bleibt indes sein Einsatz für die Verstetigung der Projektphase zu einem dauerhaft angelegten Kooperationsprogramm von allgemein bildenden Schulen und öffentlichen Musikschulen in Hessen. Den bei diesem Übergang damals drohenden Rückzug des Hessischen Kultusministeriums vereitelte Herr Dr. Norbert Herr durch tatkräftige Mobilisierung vieler Landtagsabgeordneter aus sämtlichen Fraktionen mit Hilfe einer Unterschriftenliste mit dem Erfolg, dass das betreffende Ministerium seine schon getroffene Rückzugsentscheidung im Koalitionsausschuss revidierte.
Den öffentlichen Musikschulen fehlt mit Herrn Dr. Norbert Herr ein unverbrüchlicher Mitstreiter für die musikalische Bildung in Hessen. Ein Freund, dem es immer um die Sache ging und der mit viel Engagement für die musikalische Bildung als einem Grunderfordernis einer demokratischen Gesellschaft eintrat.
Wir gedenken seiner in tiefer Trauer und werden ihm stets ein ehrenvolles Andenken bewahren.
Prof. Dr. Joachim-Felix Leonhard
Staatssekretär a.D., Vorsitzender des Kuratoriums beim VdM Hessen
Michael Eberhardt
Landesvorsitzender des VdM Hessen
Dr. Hans-Joachim Rieß
Landesgeschäftsführer des VdM Hessen
Foto: Gerd Seidel
Hessisches Musikschulgesetz
Die erste Lesung am 10. Dezember 2020 zum dringlichen Gesetzentwurf der Fraktion der SPD im Rahmen der 62. Plenarsitzung. Gesetz über die Musikschulen im Lande Hessen (Hessisches Musikschulgesetz – HMusikSchulG)
– Drucksache 20/4221 –.
9. November 2020 – Die hessischen Musikschulen sind wieder geöffnet
Presseinformation vom 9. November 2020
Musikschulen dürfen wieder Präsenzunterricht anbieten
Die hessischen Musikschulen sind seit Freitag, den 6. November 2020 unter Beibehaltung der bisherigen Hygienemaßgaben wieder für den Publikumsverkehr (Schülerinnen und Schüler sowie Eltern) geöffnet.
Nicht zuletzt aufgrund der maßgeblichen Initiative des Verbandes deutscher Musikschulen in Hessen (VdM Hessen) hat die Hessische Landesregierung im Hinblick auf den Betrieb der Musikschulen eine Präzisierung der Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung vorgenommen. Mit Wirkung vom 6. November 2020 fallen diese also nicht mehr unter das befristete Verbot gemäß § 2 (Schließung und Betrieb von Einrichtungen, Sportbetrieb). Damit folgt das Land Hessen den Regelungen nahezu aller anderen Bundesländer und trägt dem Gedanken einer möglichst einheitlichen Umsetzung der Bund-Länder-Beschlüsse vom 28. Oktober 2020 Rechnung.
Michael Eberhardt, Landesvorsitzender des VdM begrüßt ausdrücklich die Klärung der Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung, die somit auch zur Wiedereröffnung der öffentlichen Musikschulen in Hessen geführt hat: „Ich bin ungemein erleichtert für unsere Musikschulen, dass sich Frau Staatsministerin Angela Dorn so entschieden und erfolgreich eingesetzt hat. Die öffentlichen Musikschulen des VdM Hessen sind außerschulische kulturelle Bildungseinrichtungen, die einen wesentlichen Beitrag zur Persönlichkeitsbildung der Schülerinnen und Schüler leisten. Und diese haben schon nach dem ersten Lockdown hierfür durchgängig erfolgreiche Hygiene Konzepte umgesetzt. Darüber hinaus lassen sich durch die digitale Verwaltung etwaige Sektionsketten lückenlos nachvollziehen.“
Die wesentlichen Bestimmungen finden sich in den Auslegungshinweisen zur Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung, gültig ab 06.11.2020. Dem Punkt 6. (außerschulische Bildungsangebote, Ausbildung) folgend, „muss der Unterricht so erfolgen, dass die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts zur Hygiene wo immer möglich beachtet werden können. Eine Gruppenobergrenze besteht in Einrichtungen nicht. In geschlossenen Räumen ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.“ Das entspricht also im Wesentlichen der bisherigen Verfahrensweise.
Ansprechpartner für weitere Informationen:
Verband deutscher Musikschulen in Hessen – VdM Hessen
Michael Eberhardt (Landesvorsitzender)
Dr. Hans-Joachim Rieß (Landesgeschäftsführer)
Rheinstrasse 111
65185 Wiesbaden
Fon: (0611) 341 868 60
Fax: (0611) 341 868 66
E-Mail :buero@musikschulen-hessen.de
Internet. www.musikschulen-hessen.de


































